Seit 1. Januar ist Gundula Roßbach Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung (DRV). In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht sie sich klar für die Riester-Rente aus und mahnt vor allzu großer Hysterie in der seit Jahren andauernden Debatte über die schleichende Bedrohung durch Altersarmut.

Die pauschale Aussage des CSU-Chefs Horst Seehofer, die Riester-Rente sei gescheitert, hält sie für falsch. “Wer richtig spart, den Vertrag nicht vorzeitig stilllegt, die Produkte genau miteinander vergleicht und einen kostengünstigen Anbieter findet, kann von der Riester-Rente profitieren.”

“Ich halte nichts von Horrorszenarien”, meint Roßbach und bestreitet, dass aufgrund des stetig sinkenden Rentenniveaus mit massenhafter Altersarmut zu rechnen sei. Die Renten seien in den vergangenen zehn Jahren sogar stärker angestiegen als die Lebenshaltungskosten, so die DRV-Präsidentin. Dennoch betont sie, dass es besonderes für die junge Generation wichtig sei, privat und betrieblich vorzusorgen. Je früher die Jüngeren damit beginnen, umso besser.

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Titelbild: Gundula Roßbach, Pressefoto DRV