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Kompromiss: Arbeitgeber-Beitrag zur Betriebsrente geplant

Bei Riester-Renten, die vom Arbeitgeber organisiert werden, müssen bisher zwei Mal Krankenversicherungsbeträge bezahlt werden: Bei der Einzahlung in die Rente und später nochmals bei der Auszahlung. Diese Ungerechtigkeit wird beseitigt. Union und SPD sicherten zudem zu, die 2004 im Rahmen von Spargesetzen in der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossene Beitragspflicht für betriebliche Direktversicherungen zu überdenken. Hier müssten das Finanz- und das Gesundheitsministerium eine Lösung finden, erklärten Sozialpolitiker der Koalitionsfraktionen.

30. Mai 2017 / Timot Szent-Ivanyi, ksta.de

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Geringverdiener können hoffen

Ein Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) lobte dagegen, die reine Beitragszusage sei eine innovative Lösung, die neue Renditechancen biete. Auch die Erhöhung des steuerlichen Förderrahmens sei erfreulich. Er bedauerte jedoch, dass es für Betriebe, die Arbeitnehmern eine betriebliche Altersvorsorge über Direktzusagen oder Unterstützungskassen ermöglichten, keine Verbesserungen geben solle. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) begrüßte unter anderem die höhere staatliche Förderung und den geplanten Freibetrag bei der Grundsicherung. Er nannte es aber bedauerlich, dass die Riester-Rente nicht umfassender gestärkt werde.

30. Mai 2017 / handelsblatt.com

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Da geht noch etwas

Längst überfällig ist ebenso ein anderer Teil der Reform: Für Menschen mit einem kleinen Verdienst wird es sich künftig lohnen zu sparen. Wer wegen einer Mini-Rente im Alter auf die staatliche Grundsicherung angewiesen ist, darf dann etwa 200 Euro seiner Betriebs- oder Riester-Rente behalten.

29. Mai 2017 / Thomas Öchsner, sueddeutsche.de

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Riester-Rente: Grundzulage soll erhöht werden

Nach 15 Jahren ist es soweit: Die Riester-Förderung wird erstmals seit Einführung der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge 2002, erhöht. Die Grundzulage soll von 154 Euro auf 175 Euro steigen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien und berufen sich auf Koalitionskreise. (…) Neben der Anpassung der Grundzulage soll auch ein Freibetrag in der Grundsicherung für selbst angesparte Zusatzrenten wie Betriebs- und Riesterrenten eingeführt werden. Den Ausführungen von Meister zufolge, ist ein Sockelbetrag in Höhe von 100 Euro zuzüglich 30 Prozent der Zusatzrente bis zu einem Höchstbetrag von 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1 (aktuell 202 Euro) anrechnungsfrei.

29. Mai 2017 / Michael Fiedler, procontra-online.de

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Koalition will Riester-Zulage auf 175 Euro anheben

Union und SPD wollen den staatlichen Zuschuss zur privaten Altersvorsorge mit einem Riester-Vertrag auf 175 Euro anheben. Dies teilten Fachpolitiker der Koalition am Montag in Berlin mit. Für rund 10,9 Millionen Beschäftigte mit einer Riester-Rente steigt die jährliche Grundzulage damit um 21 Euro.

29. Mai 2017 / handelsblatt.com

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„Wohn-Riester bleibt eine sichere Sache“

Nicht verwunderlich also, dass sich die Eigenheimrente, auch Wohn-Riester genannt, zum dynamischen Segment der geförderten Altersvorsorge entwickelt hat. (…) An den Vorteilen ändert auch die aktuelle Debatte um die Abschaffung der Riester-Rente nichts. Im Gegenteil: Angesichts des Erfolgs der Eigenheimrente wären vielmehr zusätzliche Erweiterungen sinnvoll. Denkbar ist beispielsweise die Förderung der energetischen Sanierung. Auch eine Anhebung des geförderten Maximalbetrags wäre sinnvoll. Besonders in Zeiten niedriger Zinsen bietet Wohn-Riester eine rentierliche und sichere Alternative. Sparen lohnt sich in jeder Hinsicht: für die eigene Lebensqualität, die Vermögensbildung, als Vorsorge für Alter und für künftige Generationen.

16. Mai 2017 / Robert Annabrunner, dasinvestment.de

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Riestern ist besser als sein Ruf

Sparen mit Riester hat ein riesiges Imageproblem: (…) Dabei gibt es, aus der Sicht des Kunden betrachtet, durchaus gute Verträge – man muss nur genau hinschauen. Und lassen sich Kunden nach markigen Äußerungen wie der von Herrn Seehofer tatsächlich hinreißen, ihren Riester-Vertrag wieder zu kündigen, haben nur die Versicherer und Finanzvertriebe verdient, während die Kunden mögliche Renditen in den Schornstein schreiben. Riestern kann grundsätzlich jeder, der in die staatliche Rentenversicherung einzahlt. Angestellte sowieso, unter Umständen aber auch Selbständige oder Partner von Angestellten. Sie wenden einen Teil ihres Einkommens für den Riester-Vertrag auf, und der Staat beteiligt sich daran in Form von Zulagen und oft zusätzlich von Steuervergünstigungen.

16. Mai 2017 / Hermann-Josef Tenhagen, zeit.de

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„Das Thema Riester hat uns gepackt“

In Wahrheit ist Riester mit mehr als 16 Millionen Verträgen in Deutschland eine Erfolgsgeschichte und bleibt eine wichtige Ergänzung für die private Altersversorgung. Rund die Hälfte der deutschen Haushalte hat einen Riester-Vertrag. Gerade die staatlichen Zulagen, mittlerweile sind 23 Milliarden Euro geflossen, machen das Angebot für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen sehr lukrativ. (…) Natürlich würde eine – behutsame – Reform der Riester-Rente guttun, etwa beim Abbau des bürokratischen Zulagenprozesses oder bei den Beitragsgarantien. Hier lohnt es sich nachzujustieren.

12. Mai 2017 / Martin Gräfer im Interview mit cash-online.de

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“Nicht-Vorsorge ist jedenfalls keine Lösung”

Die pauschale Kritik an der Riester-Rente durch Verbraucherschützer wies GDV-Funktionär Schwark zurück. „Nicht-Vorsorge ist jedenfalls keine Lösung“, sagte Schwark, der alternative Vorschläge von Seiten der Verbraucherschützer vermisste. Riester helfe insbesondere Geringverdienern und Familien.

8. Mai 2017 / Dr. Peter Schwark, versicherungsjournal.de

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Kehrtwende bei der Riester-Rente

Nun hat der oberste Christsoziale offenbar wieder Gefallen an der privaten Altersvorsorge gefunden. Der Staat müsse sie „deutlich besser fördern als das heute der Fall ist“, forderte er am Mittwoch überraschend in der „Rheinischen Post“. Statt die Riester-Rente abzuschaffen, will sie Seehofer nun aufpäppeln. Nur rund zehn Millionen Bürger sorgten privat vor, klagte der CSU-Chef. Das sei entschieden „zu wenig“. Daher müsse sich die Politik „diesem Thema zuwenden, damit es nicht zu Altersarmut in großem Ausmaß kommt“.

3. Mai 2017 / Rainer Woratschka, tagesspiegel.de

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Riester-Rente: Eine schlechtgeredete Erfolgsgeschichte

Arbeitnehmer sollten sich die Riester-Rente nicht entgehen lassen. Die großzügige staatliche Förderung sorgt für stattliche Renditen. Riestern lohnt sich beinahe für alle – ganz unabhängig vom Zinsniveau. (…) Unzählige Menschen und ihre Finanzberater haben das durchgerechnet und erkannt, dass Riestern für sie ein gutes Geschäft ist. Zwar flachte der Zuspruch in der Bevölkerung sicher auch wegen der teilweise überzogenen Medienkritik zuletzt etwas ab. Dennoch verfügen aktuell 16,5 Millionen Bundesbürger über einen Riester-Vertrag – ein toller Erfolg!

25. April 2017 / Dr. Matthias Wald, cash-online.de

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Debeka bekennt sich zu Riester-Rente

“Die neue Riester-Rente bietet die Möglichkeit, auch die durch das Niedrigzinsumfeld immer größer werdenden Löcher in der Altersvorsorge zu stopfen. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist es umso wichtiger, nicht weniger, sondern mehr zu sparen, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Mit der staatlichen Förderung der Riester-Rente wird das deutlich einfacher”, sagt Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka Lebensversicherung.

12. April 2017 / versicherungswirtschaft-heute.de

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CDU/CSU – “Die Riester-Rente ist nicht gescheitert”

„Die Riester-Rente hat sicherlich ihre Probleme. Diese liegen teilweise in komplizierten Regelungen, teilweise in der Niedrigzinsphase und zu einem erheblichen Teil auch im Anbieterverhalten begründet. Dennoch ist sie nicht gescheitert. Immerhin haben wir 16 Millionen Verträge, von denen einige ruhen. Ermutigend ist, dass die Förderung insbesondere Geringverdiener erreicht. Deshalb lohnt es sich hier nachzujustieren. Das ist auch in der Vergangenheit schon geschehen, das Zulagenverfahren wurde bereits vereinfacht. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wollen wir die Förderung optimieren und ausbauen sowie Hemmnisse abbauen.“ (Karl Schiewerling)

11. April 2017 / versicherungsbote.de

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Riester-Rente: “Das Glas ist halbvoll”

“Der größte Erfolg ist, dass heute die Hälfte der deutschen Haushalte einen Riester-Vertrag hat. Von der anderen Hälfte haben viele Betriebsrenten oder eine private Vorsorge, insgesamt haben also immerhin drei Viertel der Haushalte eine zusätzliche Altersvorsorge.” (Axel Börsch-Supan)

23.März 2017 / Britta Langenberg, capital.de

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„Die Riester-Rente lohnt sich auch für Besserverdienende“

„Prinzipiell lohnt sich die Riester-Rente dank der staatlichen Zuschüsse für jeden. Geringverdiener oder Alleinerziehende mit Kindern erhalten bereits mit dem Mindesteinsatz an Beiträgen einen lukrativen Zuschuss. Und die eingezahlten Beiträge sind garantiert. Ein gutes Beispiel ist eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, die in Teilzeit arbeitet. Nehmen wir an, sie verdient im Jahr 10.000 Euro, dann muss sie pro Monat lediglich fünf Euro aufwenden, um die volle staatliche Förderung zu bekommen. Das kann sich jeder leisten. Wenn wir das hochrechnen, werden aus 60 Euro Eigenleistung im Jahr mit der staatlichen Förderung 814 Euro auf dem Konto. Doch auch Sparer mit höheren Einkommen mit oder ohne Kinder profitieren durch Steuervorteile. Wichtig ist, dass hier nicht nur die Rendite in der Ansparphase zu betrachten ist, sondern vielmehr die Tatsache, dass mit dieser privaten Zusatzvorsorge eine Rente erworben wird, die ein ganzes Leben lang leistet.“

21. März 2017 / Martin Gräfer, dasinvestment.com

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Riester-Rente ist eine Altersvorsorge-Plattform

Was wäre das Frühjahr ohne Riester-Diskussion? Den diesjährigen Auftakt machte DVAG-Vorstand Helge Lach. Er stellte fest, dass “die Grundidee funktioniert”. Das ist zur Abwechslung ein erfrischend positiver Beitrag. Und es stimmt. Über den Erfolg der Riester-Rente lässt sich nicht streiten. 16 Millionen bestehende Verträge sprechen für sich. Ein selten genutztes Nischenangebot sieht anders aus.

21. März 2017 / Tobias Haff, cash-online.de

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Änderungen bei der Riester-Rente: Besser sparen für das Alter

“Zu teuer, zu kompliziert, kaum Rendite: Die Riester-Rente geriet zuletzt in Verruf. Nach den heftigen Vorwürfen ist die Bundesregierung dabei, die Rahmenbedingungen der privaten Förderrente fürs Alter zu verbessern. Gleichzeitig versuchen große Anbieter wie Union Investment, das Modell der Fondsrente neu auszurichten. Die Rendite soll steigen, ohne dass dadurch die Vorschrift der Kapitalgarantie verletzt wird. Bis zur Sommerpause plant die Bundesregierung, eine höhere Förderung durch den Bundestag zu bringen. Die staatliche Zulage soll von jetzt 154 auf 165 Euro im Jahr pro Person angehoben werden.”

14. März 2017 / Anke Rezmer, handelsblatt.com

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Riester-Rente ist beliebteste Altersvorsorge der Deutschen

“48 Prozent der Deutschen setzen in Sachen Altersvorsorge auf die Riester-Rente. Damit ist das geförderte Produkt die meist gewählte Versicherung zur Altersvorsorge. Gefolgt wird sie von der privaten Rentenversicherung und der kapitalbindenden Lebensversicherung. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor.”

03. März 2017 / Björn Bergfeld, versicherungsbote.de

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„Drastische Entbürokratisierung“ bei Riester-Rente: CDU will Zulagenantrag abschaffen

“Die Union will die Riester-Rente retten – durch eine Entlastung für die Bürger. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, sollen Sparer die Zuschüsse künftig direkt vom Finanzamt bekommen, ohne dass sie einen Zulagenantrag stellen müssen.”

28. Februar 2017, focus.de

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Rentenversicherung verteidigt Riester-Rente

“Gundula Roßbach, seit Jahresbeginn neue Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung (DRV), hat in einem Interview die Riester-Rente verteidigt. Bundesbürger könnten von der Riester-Rente profitieren, wenn sie die Altersvorsorge-Produkte miteinander vergleichen und bis zum Ende durchhalten, argumentierte Roßbach.”

08. Februar 2017, versicherungsbote.de

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Präsidentin der Rentenversicherung: “Ich halte nichts von Horrorszenarien”

“In den vergangenen zehn Jahren seien die Rentenerhöhungen sogar höher ausgefallen als der Anstieg der Lebenshaltungskosten, sagt Roßbach. ‘Auch die Jüngeren können mit ihren Einzahlungen mit positiven Renditen in der Rentenversicherung rechnen.’ Sie sollten aber zusätzlich privat oder betrieblich vorsorgen – je früher, desto besser. Die Aussage von CSU-Chef Horst Seehofer, die Riester-Rente sei gescheitert, hält Roßbach deshalb für wenig hilfreich.”

07. Februar 2017/ Thomas Öchsner, sz.de

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Wie die Regierung gute Riester-Verträge zur Strecke brachte

“Private Altersvorsorge ist nötig. Dafür haben wechselnde Regierungen seit den Neunzigerjahren mit ihren Kürzungen der gesetzlichen Renten gesorgt. Staatliche Hilfe bei der privaten Altersvorsorge ist nützlich. Deshalb hat zum Beispiel die rot-grüne Bundesregierung Anfang des Jahrtausends die Riester-Verträge mit Förderung eingeführt.”

04. Februar 2017/ Hermann-Josef Tenhagen, spiegel.de

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Kein Überblick im Tarifdschungel

“Die Verbraucherschützerin Dorothea Mohn sieht darin kein Problem: ‘Es gibt genug Anbieter.’ Für Verbraucher lohne sich Riester dann, ‘wenn die passende Produktart gewählt wurde und man einen guten Vertrag mit geringen Kosten hat’, argumentiert die Expertin vom Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv).”

28. Januar 2017, handelsblatt.com

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Scharfe Kritik an Riester, Hoffnung auf betriebliche Altersversorgung

“Prof. Dr. Axel Börsch-Supan sieht die Riester-Rente weniger kritisch. Sie habe deutlich mehr einkommensschwache Haushalte erreicht als die betriebliche Altersversorgung. Mit Blick auf die Altersarmut sagte der Wissenschaftler, das Problem sei klar auf drei Gruppen begrenzt: Kleinselbstständige, Erwerbsgeminderte und die Langzeitarbeitslose. Hier müsse punktuell vorgegangen wie etwa mit der Erwerbsminderungsrente.”

24. Januar 2017 / asscompact.de

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Finanztest: 4 Millionen Kunden können ihre Riester-Rente optimieren

“Über 16,3 Millionen abgeschlossene Riester-Renten verbuchte das Arbeitsministerium Ende 2016. Rund ein Viertel der Sparer kann dabei noch mehr aus dem Vertrag herausholen, erläutert aktuell Stiftung Warentest. Denn Kunden, die auf eine fondsgebundene Riester-Rente setzen, können Fonds mit schlechter Wertentwicklung durch gute ersetzen und dadurch mehr Rendite erzielen.”

17. Januar 2017 / Anja Schlicht, Finanzen.de

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Policen-Polizist kommentiert Riester-Rente der Bayerischen

„Versicherer gelten im Allgemeinen nicht gerade als leuchtendes Beispiel für Transparenz. Die Bayerische macht bei ihrer Plus Rente Riesterrente Zukunft aber nun vor, wie Fairness für den Kunden geht, meint unser Policen-Polizist Philip Wenzel.”

11. Januar 2017 / , dasinvestment.com

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Die Riester-Rente ist beliebter, als politisch motivierte Aussagen glauben machen wollen

„Die Riester-Rente kann nicht alle Probleme in der Altersvorsorge lösen. Aber das war auch nie ihr Ziel. Ihr ist es aber gelungen, einen großen Teil der Förderberechtigten zu erreichen und ihre Vorsorgelücke zu verkleinern“, dieses Fazit zieht Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment, nach 15 Jahren Riester-Rente.

11. Januar 2017 / Karen Schmidt, pfefferminzia.de

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Contra

Pläne der Regierung zur Betriebsrente reichen nicht aus

Kein Wunder, dass viele Angst haben, im Alter abzustürzen und nach einem langen Berufsleben von der Grundsicherung abhängig zu sein. Die Politik, die Wohlfahrtsverbände und die Sozialpartner wollen das verhindern. Aber wie? Die gesetzliche Rente leidet darunter, dass immer weniger Berufstätige immer mehr Rentner finanzieren müssen. Und die Riester-Rente, die einst erfunden wurde, die Rentenlücke zu schließen, produziert nur Mickerrenten.

28. Mai 2017 / Heike Jahberg, tagesspiegel.de

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Riester-Rente wird zum Ladenhüter

Viele Politiker sind skeptisch, was die Riester-Rente betrifft. Vereinzelt kommen Vorschläge zur Änderung oder Verbesserung der Verträge. So sollten zum Beispiel alle Beschäftigten in den Genuss der Förderung kommen und nicht nur Arbeitnehmer und Beamte. Auch könnte die Förderung erhöht und direkt vom Finanzamt ausgezahlt werden und nicht mehr von der Zulagenstelle. Die Kinderförderung sollte an die einheitliche Altersgrenze von 18 Jahren gekoppelt werden. Ob die Vorschläge die Attraktivität der Riester-Rente verbessern, ist jedoch fraglich. Konkrete Maßnahmen dürften sowieso erst nach der Bundestagswahl im Herbst angegangen werden.

12. Mai 2017 / Max Geißler, geldsparen.de

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Deutsches Rentensystem ist sehr leistungsfähig

Natürlich wird immer wieder diskutiert werden, ob das Verhältnis zwischen Beitrag und Rente in einer guten Balance ist, und das ist auch gut so. Ich erinnere mich noch an die Diskussionen vor Einführung der Riester-Rente. Damals hieß es, das Rentenniveau könne leicht abgesenkt werden, weil dies durch die Zusatzvorsorge ausgeglichen oder sogar überkompensiert werde. Wir müssen heute feststellen, dass Riester leider nicht so funktioniert, wie wir es gerne hätten. Deshalb verstehe ich, dass jetzt wieder über das Rentenniveau debattiert wird.

8. Mai 2017 / Herbert Rische, nwzonline.de

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“Die Versicherungswirtschaft ist kein verlässlicher Partner”

Vor allem die Abschlusskosten würden bei Riester-Verträgen belasten. „Wenn 16 Millionen schlechte Verträge abgeschlossen wurden, dann ist das eine Katastrophe“, sagte Kleinlein. Auch würden die Riester-Zulagen ja nicht vom Himmel fallen, sondern müssten vom Steuerzahler aufgebracht werden. Statt gute Produkte anzubieten, würde der Vertrieb nur mit dem Argument der staatlichen Förderung werben. „Die Versicherungswirtschaft ist kein verlässlicher Partner“, so Kleinleins Schlussfolgerung.

8. Mai 2017 / Axel Kleinlein, versicherungsjournal.de

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Riestern reicht nicht: Hessische Regierung will die „Deutschland-Rente“

Die hessische Landesregierung gibt der Riester-Rente die Note „mangelhaft“. Stattdessen fordern drei Minister von CDU und Grünen eine neue Deutschland-Rente. Sie soll die bisherige private Altersvorsorge ergänzen und mehr Menschen als heute vor Altersarmut schützen.

1. Mai 2017 / focus.de

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Riester-Comeback durch Vereinfachung

Nur schwer überschaubar und für den Kunden oft unverständlich ist das Zulagenverfahren. Wenn nur fünf Millionen Sparer die volle Zulage bekommen und viele ihre Verträge deshalb wieder kündigen, sollte der “Irrgarten” durchforstet werden. (…) Auch eine Entbürokratisierung bei der Bearbeitung der Anträge wäre wünschenswert. Der Effizienz dienen würde auch die Übernahme der Zulagen durch die Finanzämter.

10. April 2017 / Martin Stollberg, cash-online.de

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Riester-Rente – CDU diskutiert Abschaffung der Beitragsgarantie

Die CDU diskutiert laut einem Zeitungsbericht eine weitreichende Reform der Riester-Rente: Die Beitragsgarantie soll fallen, damit die Versicherer mehr Kundengelder in Aktien und Fonds investieren können. Für die Vorsorge-Sparer würde das mehr Kapitalchancen bedeuten, aber auch deutlich mehr Risiko.

10. April 2017 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Warum absurde Regeln die Rendite vermiesen

Entgegen aller Versprechen sichert die staatliche Förderung keine hohen Renditen – trotz der Zulagen und Steuervorteile von Riester, auf die Pflichtversicherte in der Rentenversicherung und Beamte Anspruch haben. Riester sei gescheitert, sagte CSU-Chef Horst Seehofer im vergangenen Jahr.

10. April 2017 / Niklas Hoyer, Max Haerder & Heike Schwerdtfeger, wiwo.de

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Warum Riester-Rente sicher, aber wenig rentabel ist

“Viele Sparer dürften sich einig sein: Wenn sie fürs Alter vorsorgen und langfristig Geld anlegen, sollten sie zumindest den eingezahlten Betrag am Ende sicher wieder ausgezahlt bekommen. Eine sogenannte Kapitalgarantie in der Altersvorsorge, die genau das etwa bei der Riester-Rente sicherstellt, scheint da auf den ersten Blick nur vernünftig. Die Sache hat jedoch einen gewaltigen Haken: Die Garantien in der Altersvorsorge kosten einen Großteil der möglichen Rendite. Ohne es zu wissen, entgehen den Sparern gerade in Zeiten niedriger Zinsen dadurch eklatant hohe Summen.”

3. April 2017 / Christian Latz, morgenpost.de

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Riester-Rente: Versicherungen im Rückwärtsgang – Wohnriester boomt

Die Riester-Rente als der Politik vormals liebstes Kind, wenn es um die Zusatzversorgung zur staatliche Rente geht, verliert weiter an Boden, wenn man die sinkenden Marktanteile der Versicherer betrachtet. Gut 16,5 Millionen Verträge zählt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) per Ende des Jahres 2016. Diese Zahl sei gegenüber dem Vorjahr nur um 0,4 Prozent gestiegen.

31. März 2017 / Markus Rieksmeier, versicherungsbote.de

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Die Lage am Montag

Als die Bundesregierung vor 15 Jahren die Riester-Rente einführte, folgte sie weitgehend den Ratschlägen der privaten Versicherungswirtschaft. Die Policen wurden nach den Usancen der Branche ausgestaltet; zugleich sorgten ihre Lobbyisten dafür, dass die Vertreter beim Abschluss satte Provisionen einstreichen können. Das Ergebnis ist bekannt: Weil die Verträge häufig nur geringe Renditen bei hohen Kosten abwerfen, haben viel weniger Deutsche eine Privatvorsorge abgeschlossen als erwünscht. Deshalb sollten die Berliner Politiker die Empfehlungen der Branche besser ignorieren, wenn sie heute in Berlin eine neue Studie zum Thema vorstellt. Stattdessen ist bei einer Reform der Riester-Rente eher die alte Gärtner-Regel zu beachten: Wenn du den Sumpf trocken legen willst, darfst du nicht die Frösche fragen.

27. März 2017 / Michael Sauga, spiegel.de

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Umfrage: Riester-Rente ist das Vorsorgeprodukt Nummer eins

Auch wenn 83 Prozent der Befragten um die staatlichen Zulagen für die Riester-Rente wissen: Die Verbraucherzentrale Niedersachsen weist ausdrücklich darauf hin, dass sich ein Abschluss nur dann lohnt, wenn man von der Zulagen- und Steuerförderung auch tatsächlich profitiert und wenn man ein rentables Anlageprodukt wählt. Kapitallebens- und private Rentenversicherungen sind beispielsweise als Altersvorsorge nicht geeignet, da die Laufzeiten oft lang und die Rendite schmal ist. Hinzu kommt das Risiko der Überversicherung. Dabei wäre es für Versicherungsnehmer leicht, beispielsweise durch einen Versicherungscheck bei speziellen Online-Anbietern herauszufinden, welche Verträge wirklich zu ihrer Lebenssituation passen. Bevor man also eine Riester-Rentenversicherung abschließt, sollte man lieber zweimal hinschauen.

21. März 2017 / business-on.de

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Die Riester-Rente bringt für viele Sparer gravierende Nachteile

“Über Riester-Verträge ernsthaft nachzudenken lohnt sich nur, weil der Staat die Verträge bezuschusst. Ansonsten wäre diese Produktlinie nicht überlebensfähig. Die Förderung besteht aus Zulagen und Steuervorteilen: Wer vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens einzahlt, erhält 154 Euro, die Kinderzulage beträgt 185 Euro für bis Ende 2007 geborene Kinder und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Im Rahmen der nachgelagerten Versteuerung müssen die Einkünfte aus den Riester-Verträgen im Rentenalter dann aber versteuert werden.”

15.März 2017 / Frank Frommholz, focus.de

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Zwei DIN-A4-Seiten sollen die Riester-Rente retten

“Hat ein Sparer die Informationsblätter verschiedener Anbieter beisammen und legt sie nebeneinander, darf er sich seinem Ziel ein Stück näher wähnen – aber auch nur ein Stück. „Schön ist, dass man bei Angeboten unterschiedlicher Anbieter jetzt stets an der gleichen Stelle im Papier die gleichen Angaben findet. Schlecht ist, dass diese Angaben oft nur für Finanzmathematiker eine echte Aussagekraft haben“, sagt Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten.

15.März 2017 / Karsten Seibel, welt.de

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Ist Riester doch noch zu retten?

„Die Debatte über die Altersvorsorge der vergangenen Jahre hat in weiten Teilen der Bevölkerung diesen Eindruck hinterlassen: Die Riester-Reformen mögen gut gemeint gewesen sein, doch am Ende haben von der staatlichen Förderung vor allem Finanzvertriebe profitiert. Viele Kunden lassen Riester-Verträge ruhen, weil sie frustriert von der in Aussicht stehenden Rendite sind und sie sich im Dickicht der Regelungen verheddert haben. Teile der Regierungskoalition haben sich klar von den damaligen Reformzielen abgesetzt. Außer ihrem Erfinder, dem ehemaligen Bundessozialminister Walter Riester (SPD), gibt es kaum Verteidiger.“

26. Februar 2017/ Philipp Krohn, faz.net

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6 Gründe, warum bAV und Riester bei Kunden scheitern

„Bereits auf dem zweiten Rang für die Ablehnung von Riester-Verträgen folgt aus Kundensicht die Komplexität der Angebote. 28 Prozent der Befragten sind sie zu kompliziert. Daran scheint auch das neue Produktinformationsblatt (PIB) des Bundesfinanzministeriums nichts zu ändern. “

16. Februar 2017/ Florian Burghardt, procontra-online.de

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Die Riester-Rente ist im Niedergang

„Dass die staatlich geförderte Altersvorsorge einen schweren Stand hat, zeigt sich an den gestern vorgelegten Zahlen des Versicherungsverbandes GDV. Demnach hat die Branche vergangenes Jahr nur noch 341 000 derartige Verträge abgeschlossen – 8,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auch der Gesamtbestand der Verträge ging um knapp ein Prozent auf 10,7 Millionen zurück.“

27. Januar 2017, Hannoversche Allgemeine / haz.de

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Warum die Riester-Rente nicht funktioniert

Mehr als 16,5 Millionen Riester-Verträge wurden seit der Einführung vor 15 Jahren geschlossen. Zusammen mit Produkten wie Banksparplänen, Fondssparplänen oder dem 2008 eingeführten „Wohn-Riester“ sind nach einer Untersuchung unter Federführung des Ökonomen Axel Börsch-Supan inzwischen über 5000 verschiedene Verträge auf dem Markt. Doch seit 2013 stagniert die Verbreitung mehr oder weniger, insbesondere die der klassischen Riester-Rentenversicherung. Der Großteil der Verträge beruht darauf und ist damit vom Zinstief betroffen. „Das Modell ist für Kunden wegen sinkender Renditen unattraktiver geworden“, sagte Lars Heermann von der Ratingagentur Assekurata.

26. Januar 2017 / Jens Büttner, bild.de

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15 Jahre und auf dem Prüfstand

Denn sozialpolitisch betrachtet hat die Riester-Rente ihr Ziel in der Tat bisher nicht erreicht: Die Zahl der Verträge stagniert bei rund 16,5 Millionen. Damit riestert gut die Hälfte der förderungswürdigen Arbeitnehmer, Beamten, Hausfrauen. Aber nur gut zwölf Millionen Vertragsinhaber erhalten die begehrten staatlichen Zulagen, ein Fünftel der Verträge ruht. Und vor allem Geringverdiener, die mit Hilfe eines Riester-Vertrags die Lücke aus der abschmelzenden gesetzlichen Rente stopfen sollen, haben oft keinen Vertrag.

20. Januar 2017 / Anke Rezmer, handelsblatt.com

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Rente – Vertrauen der Deutschen in Altersvorsorge bricht ein

“Offenkundig schlägt sich die öffentliche Diskussion über Niedrigzinsen und die nicht enden wollende Kritik an der Riester-Rente immer stärker in den Einschätzungen der Sparer nieder”, erklärt das DIA. Das Institut ließ für seine Studie im Dezember rund tausend Erwerbstätige im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragen.

19. Januar 2017 / versicherungsbote.de

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Sichere Altersvorsorge?

“Die geförderte Altersvorsorge stößt in Deutschland an Grenzen. Durch den Niedrigzins geraten nahezu alle Vorsorgeeinrichtungen in existentielle Nöte. Die Verbreitung der Riester-Rente und der betrieblichen Altersversorgung stagniert – vor allem, weil sie so komplex sind. Einige gutgemeinte Regeln erweisen sich als Hemmschuh der Entwicklung. Im Zusammenspiel wirken sie dem Ziel entgegen, Altersvorsorge gleichmäßiger auf die drei Säulen gesetzliche Rente, betriebliche und private Vorsorge zu stellen.”

11. Januar 2017 / Philipp Krohn, faz.net

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