Pro

Was sich von der Reform der Betriebsrenten erwarten lässt

Der Aufbau geringer Rentenanwartschaften lohnt sich also nicht. Doch damit ist künftig Schluss: Wer eine kleine Rente bezieht und daneben Grundsicherung, für den bleiben freiwillige Zusatzrenten, wie beispielsweise auch die Riester-Rente, künftig bis 202 Euro anrechnungsfrei.

15. August 2017 / dasinvestment.com

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Höhere Zinsen machen Altersvorsorge attraktiver

An einer Investition in die private Altersvorsorge führt eigentlich kein Weg vorbei, da die gesetzliche Rente für die Mehrheit unserer Gesellschaft nicht mehr reichen wird. Die Riester-Rente hat, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch den Vorteil der staatlichen Garantie, dass der netto eingezahlte Beitrag auch tatsächlich ausbezahlt wird.

14. August 2017 / provision-online.de

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Nutzlos und sozial ungerecht?

„Gerade für Geringverdiener und Familien handelt es sich vermutlich um den besten Weg in der Altersvorsorge überhaupt. Im Sinne von, ich muss am wenigsten einbezahlen, um eine bestimmte Leistung zu bekommen.“

10. August 2017 / deutschlandfunk.de

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„Bürgerversicherung ist eine Mogelpackung für die Bürger“

Die gesetzlichen Renten steigen seit Jahren deutlich. Gleichzeitig sind die Rentenversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren sogar gesunken. So sieht die zukunftsorientierte Rentenpolitik aus. Wer zusätzlich zur gesetzlichen Rente für sein Alter vorsorgen will, wird ebenfalls unterstützt. Für die Riester-Rente erhält jeder Erwachsene eine Zulage. Diese wird zum kommenden Jahr auf 175 Euro erhöht. Schon jetzt erhalten Eltern darüber hinaus eine Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind. Das ist wichtig.“

10. August 2017 / Julia Klöckner (im Interview), versicherungswirtschaft-heute.de

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Mehr Risiko kann sich für Sparer lohnen, aber auch staatliche Förderung

Deswegen sind Aktien nur ein Baustein in der Sparstrategie. Andere Wege, mehr Rendite zu erwirtschaften, sind staatlich geförderte Produkte wie etwa die Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung oder vermögenswirksames Sparen. Hier sorgen Steuer- und Sozialabgabenersparnisse, Zuschüsse vom Arbeitgeber oder Zulagen dafür, dass das Ersparte stetig an Wert steigt.

9. August 2017 / ihre-vorsorge.de

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Wohn-Riester-Produkte: Erfolg durch Riester-Bashing gebremst

Ende 2016 hätten die Landesbausparkassen rund 792.000 Riester-Verträge (plus 7,1 Prozent) mit einer Bausparsumme von 33,2 Milliarden Euro (plus 11,3 Prozent) geführt. „Insgesamt entwickelt sich gerade der Wohn-Riester-Markt stabil: Drei von vier neu abgeschlossenen Riester-Verträgen sind heute Wohn-Riester-Verträge. Dafür gibt es mehrere Gründe: Wohn-Riester ist das einzige staatlich geförderte Vorsorgeinstrument, das schon im aktiven Berufsleben genutzt werden kann. „Wer jetzt eine Immobilie kauft und für die Finanzierung Wohn-Riester nutzt, profitiert sofort von seiner Altersvorsorge“, sagt Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG.

18. Juli 2017 / cash-online.de

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Eine Riester Rente verspricht hohe Gewinne für die eigene Zukunft

Mit der Riester Rente ist es endlich wieder möglich, seinen restlichen Alltag ordnungsgemäß und nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Keine Zusatzeinkommen durch Job Center & Co sind mehr nötig, denn man hat ja lange genug gearbeitet. Irgendwann sollte auch mal Schluss sein, und wenn man als Arbeitnehmer rechtzeitig die Riester Rente abschließt, dann ist ein gesundes Zweiteinkommen garantiert. Die Zukunftsängste sind aus diesem Anlass völlig inakzeptable, denn mit einer Riester Rente wird es keinen Grund mehr geben, auf seinen erbauten Lebensstandard verzichten zu müssen.

18. Juli 2017 / kostgradnix.de

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Neues Gesetz stärkt Geringverdiener bei der Riester-Rente

Am 7. Juli hat nun auch der Bundesrat dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz zugestimmt. Das Gesetz macht geförderte Altersvorsorge für Geringverdiener attraktiver und betrifft auch Riester. Zum einen steigt die jährliche Riester-Zulage. Viel wichtiger ist aber: Ab 2018 haben Geringverdiener ihre Riester-Rente in jedem Fall zusätzlich auf dem Konto.

10. Juli 2017 / rtf1.de

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SPD-Rentenplan kostet bis 2040 rund 650 Milliarden Euro

Die Analyse zeigt zudem, dass die staatlich geförderte Zusatzversicherung stärker verbreitet ist als bisher vermutet. Danach sorgen 31 Prozent der Personen, die in der gesetzlichen Rentenkasse versichert sind, gegenwärtig mit einer sogenannten Riester-Rente vor. Knapp 34 Prozent verfügten über eine betriebliche Vorsorge, wobei wiederum ein Drittel sowohl eine Riester-Rente als auch eine betriebliche Alterssicherung habe. Insgesamt besäßen somit fast 54 Prozent mindestens eine Zusatzvorsorge.

1. Juli 2017 / Dorothea Siems, welt.de

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SPD-Parteitag: Die Sonderbare Partei Deutschlands

Die Riester- und Rürup-Renten, so überbürokratisch und ängstlich sie angelegt sind, waren ja nicht grundverkehrt.

25. Juni 2017 / Roland Tichy, tichyseinblick.de

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Riesterrente zur Altersvorsorge – Konditionen vergleichen und profitieren

Unterschiede gibt es allerdings zwischen Anbietern der Riester-Verträge. Durch den gründlichen Riester Vergleich kann die individuell optimale Form des „Riesterns“ gefunden werden. Dieser geringe zeitliche Aufwand vorher macht sich durch gute Transparenz und ein günstiges Kosten-Rendite-Verhältnis langfristig wieder bezahlt.

17. Juni 2017 / derbwler.de

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Andrea Nahles im Interview

Um die Babyboomer-Jahrgänge abzufedern, wurde die Riesterrente eingeführt. Kann man auf die dann verzichten?

Nein, auf einem Bein können wir nicht stehen. Das würde uns überfordern. Wir haben daher gerade die Betriebsrenten und auch die Riester-Rente gestärkt. Künftig gibt es Freibeträge von bis zu 204 Euro, die nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet werden.

17. Juni 2017 / ksta.de

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Tipps vom Experten: Wie man der Inflationsfalle entkommt

Die Riester-Rente hat allerdings durch die staatliche Förderung Vorteile. In vielen Lebenssituationen – zum Beispiel Eltern mit kleinen Kindern oder eine alleinerziehende Mutter mit geringem Einkommen – kann es sein, dass man nur zehn bis 20 Prozent der Beiträge selbst zahlt und den Rest der Staat. Ich finde, die Riester-Rente wird insgesamt zu Unrecht kritisiert.

16. Juni 2017 / Interview mit Ralf-Joachim Götz, augsburger-allgemeine.de

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Geld-Experte rät Bürgern: Riester-Policen lohnen sich, auch wenn sie teuer sind

Als Erfolg der Riester-Rente sieht Börsch-Supan, dass heute jeder zweite „deutsche Haushalt“ einen solchen Vertrag für die private Altersvorsorge hat. Börsch-Supan hat ermittelt, dass rund 80 Prozent der Deutschen eigenes Geld auf die hohe Kante legen und so die Einbußen der staatlichen Rente ausgleichen. Der Forscher stellt aber klar: 20 Prozent der betroffenen Bürger werden von der Riester-Rente nicht erreicht. (…) Dennoch will Börsch-Supan die Riester-Rente nicht aufgeben. Sie lohne sich für die Versicherten, „schon durch die Förderung mit Zulagen und Steuervorteilen“.

11. Juni 2017 / focus.de

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Riester Reloaded

Durch einen bis zur Hälfte des Regelbedarfs für Alleinstehende (2017: 204,50 Euro) reichenden Freibetrag in der Grundsicherung sollen mentale Hürden für Geringverdiener aus dem Weg geräumt werden, die einen Großteil dieses Personenkreises bisher womöglich davon abhielten, einen Riester-Vertrag abzuschließen oder betriebliche Altersvorsorge zu betreiben. Was als Beseitigung einer Ungerechtigkeit für Geringverdiener und Soloselbständige erscheint, die betrieblich oder privat vorgesorgt haben, im Alter die Riester- oder Betriebsrente jedoch auf die staatliche Grundsicherung angerechnet, das heißt abgezogen bekommen, ist in Wahrheit ein Bonbon der großen Koalition für die Versicherungswirtschaft.

1. Juni 2017 / Christoph Butterwegge, fr.de

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Contra

So sicher ist die Rente

Eigentlich sollte die Riester-Rente das sinkende Rentenniveau ausgleichen. Aber nur gut ein Drittel der Arbeitnehmer hat eine abgeschlossen, und wegen der Minizinsen bringt sie im Alter deutlich weniger wie erwartet. Jetzt hoffen Politiker, dass mehr Arbeitnehmer in den Genuss einer Betriebsrente kommen. Was mit denen geschieht, die nicht zusätzlich vorsorgen, ist ungelöst.

15. August 2017 / swp.de

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Vielen Rentnern droht Altersarmut

Die „Riester-Rente“, von der viele Arbeitnehmer ein zusätzliches Einkommen erwartet hätten, sei eine Mogelpackung.

14. August 2017 / allgemeine-zeitung.de

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Mindestrente gegen Altersarmut

Derzeit würden im Rahmen des sogenannten „Drei-Säulen-Models“ der Alterssicherung die beiden freiwilligen Säulen „Riester-Rente“ und „Betriebsrente“ mit hohen staatlichen Subventionen gepäppelt – obwohl sie längst nicht allen zugute kommen, intransparent und krisenanfällig sind, kritisierte Birkwald. (…) Es gebe ein wachsendes Problem der Altersarmut. Wenn nicht gegengesteuert wird, müsse man damit rechnen, dass sich bis 2030 der Anteil der armen Alten in Deutschland verdoppelt. (…) Da helfe auch der Riester-Irrweg nichts.

12. August 2017 / beobachternews.de

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Riester-Sparer verschenken jedes Jahr Millionen – wegen eines kleinen Fehlers

Riester-Sparer verschenken jedes Jahr Millionen an staatlichen Zuschüsse für die Riesterrente. Aktuellen Zahlen zufolge erhalten Versicherte im Schnitt nur noch 122,95 Euro Grundzulage. Jeder fünfte kann sich die Beiträge nicht leisten.

11. August 2017 / focus.de

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Riester-Sparer rufen weniger Zuschüsse ab

Die staatlichen Zuschüsse für die Riesterrente werden offenbar immer weniger ausgeschöpft. Versicherte hätten im Jahr 2013 im Schnitt noch 122,95 Euro Grundzulage erhalten, berichtete die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, die wegen steuerlicher Fristen erst jetzt vorlägen.

10. August 2017 / n-tv.de

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Reif für die Rentenwende!

Die emotionale Bindung zu Riester-Renten und Lebensversicherungen ist eher gering. Also sollte bei den Kunden und damit auch den Wählern die Bereitschaft vorhanden sein, die Fakten zu würdigen: Die uns seit fas 20 Jahren aufgedrängte private Vorsorge ist krachend gescheitert. Weder Riester-Rente noch Betriebsrente können die gerissenen Lücken der gesetzlichen Rente füllen.

10. August 2017 / scharf-links.de

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Riester-Zuschüsse schmelzen weiter

Niedrige Zinsen, zu geringe Beiträge, Zuschüsse nicht ausgeschöpft: Das Riestern lohnt sich für Deutsche immer weniger – auch weil es nicht richtig gemacht wird.

10. August 2017 / spiegel.de

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Nutzlos und sozial ungerecht?

Die Höhe der Zuschläge habe letztlich sehr wohl etwas damit zu tun, wie wirtschaftlich interessant Riesterverträge seien, sagt Matthias W. Birkwald, der für die Linkspartei im Bundestag sitzt und die Riesterrente für komplett gescheitert hält: „Riester ist ineffizient wegen der hohen Verwaltungskosten. Die betragen nämlich zehn bis 20 Prozent. Damit ist Riester auch sozial ungerecht, weil die Zulagen fast ausschließlich in den Taschen der Versicherungsunternehmen landen.“

10. August 2017 / deutschlandfunk.de

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Neue Pflicht zur Betriebsrente: So checken Sie, ob das Angebot vom Chef was taugt

Rentenexperte Balodis hält 15 Prozent für zu wenig, um die vielen Nachteile des Direktversicherungsmodells für den Arbeitnehmer abzufedern: „Es ist wie bei der Riester-Rente: Es wird eine komplizierte, vom Staat geförderte private Altersvorsorge installiert, die den Lebensversicherungskonzernen das Geschäft besorgt und die Betroffenen nicht vor Altersarmut schützt.“

7. August 2017 / focus.de

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Die Parteien und die Rente: Mit Blick in die Zukunft

Unter ihrer Ägide war seinerzeit die private Vorsorge, die sogenannte Riester Rente eingeführt worden, um die sinkende gesetzliche Rente zu kompensieren. Ein Weg, der sich bislang nicht als besonders erfolgreich erwiesen hat.

17. Juli 2017 / deutschlandfunk.de

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Die höhere Zulage entpuppt sich als Luftnummer

Endlich ist der Staat mal spendabel: Statt 154 Euro zahlt er Sparern bei der Riester-Rente künftig 175 Euro. Doch die meisten freuen sich zu früh. Ihnen bringt das wenig. Um genau zu sein: nichts. (…) Für die meisten Normal- bis Gutverdiener sind die Zulagen daher unwichtig. Jeder zusätzliche Euro Zulage ist ein Euro weniger beim Steuervorteil.

17. Juli 2017 / Niklas Hoyer, wiwo.de

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Riester weg, Eigenheimzulage zurück

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger ist unzufrieden mit der staatlichen Förderkultur in Deutschland – seine Forderung: Eigenheimzulage wiederbeleben, Riester-Rente abschaffen und letztere durch eine allgemeine Sparzulage ersetzen. (…) „Ich würde dafür plädieren, eine allgemeine Sparzulage einzuführen, also einen der Riester-Rente entsprechenden Sonderausgabenabzug, bei dem ich auf ein bis zur Rente gesperrtes Konto oder Depot frei mein Vermögen aufbauen kann. Der Abzug sollte auch für Tilgungsleistungen für eine eigene Immobilie gelten“, so der Wirtschaftsökonom.

14. Juli 2017 / pfefferminzia.de

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Ein Plädoyer für die Eigenheimzulage

„Wenn ich mir meinen Riestervertrag anschaue, wird mir schwindelig, was für Gebühren mir jedes Jahr berechnet werden. Dabei bunkert der Anbieter mein Geld in Staatsanleihen, die ihm kaum Kosten verursachen. (…) Ich würde dafür plädieren, eine allgemeine Sparzulage einzuführen, also einen der Riesterrente entsprechenden Sonderausgabenabzug, bei dem ich auf ein bis zur Rente gesperrtes Konto oder Depot frei mein Vermögen aufbauen kann. Der Abzug sollte auch für Tilgungsleistungen für eine eigene Immobilie gelten.“

14. Juli 2017 / Peter Bofinger, welt.de

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DGB im Kreis Wesel mit neuem Vorsitzenden

Das Thema Rentenversicherung bewegt die neue DGB-Spitze aktuell besonders: „Die Riester-Rente hat sich als Fehler erwiesen. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen, die eine zusätzliche Absicherung nötig hätten, können sich eine private Zusatzversorgung nicht leisten.“

12. Juli 2017 / rp-online.de

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Renten-Enten: Riskanter Wahlkampf zu Lasten der nächsten Generation

Das deutsche Rentensystem ist allerdings nicht nur umlagefinanziert, sondern es zeichnet sich neben dem gesetzlichen Teil auch durch einen privaten und einen betrieblichen Teil aus. Der private Vorsorgeteil, beispielsweise die „Riester-Rente“, leidet stark unter der Zinspolitik der EZB. Das bedeutet, dass die Anlagen kaum noch verzinst werden und sich daher weniger lohnen.

8. Juli 2017 / huffingtonpost.de

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EU-Rente soll Riester Konkurrenz machen

Hierbei nahm Giegold auch Bezug auf die deutsche Riester-Rente: „Während die deutsche Riester-Rente Verbraucher mit übermäßigen Kosten belastet, könnte die Europa-Rente ihnen mehr für weniger Geld bieten.“

29. Juni 2017 / Martin Thaler, procontra-online.de

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Kritisches zum SPD-Wahlprogramm: Die eingeschränkte Gerechtigkeit

Die von der SPD verlangte Stabilisierung des Rentenniveaus reicht als Zielmarke längst nicht mehr aus, weil es schon heute Millionen Arbeitnehmer im Alter kaum noch vor dem sozialen Absturz bewahrt. Lebensstandardsicherung und Armutsbekämpfung als Kernaufgaben der Rentenpolitik erfordern eine Rückkehr zu jenen 53 Prozent als Sicherungsniveau vor Steuern, die zur Jahrtausendwende galten. Dazu wären eine Rückabwicklung der Riester-Rente und die Entfernung der Dämpfungs- bzw. Kürzungsfaktoren (Riester-, Nachhaltigkeits- und Nachholfaktor) aus der Rentenanpassungsformel nötig.

24. Juni 2017 / Christoph Butterwegge, focus.de

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Riester-Rente im Abflug

Viele Deutsche sparen fleißig. Doch die monatliche Ersparnis von 16 Milliarden Euro landet laut Bundesbank fast vollständig auf nahezu unverzinsten Spar- und Tagesgeldkonten. Dieses Sparen hat mit einer vernünftigen Altersvorsorge nichts zu tun. Denn im Grunde weiß niemand, welche Leistungen er in zehn, zwanzig oder gar vierzig Jahren aus der staatlichen Rente beziehen wird. Gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen und Eltern mit kleinen Kindern sind »Riester« und »Rürup« – auch wenn medial oft anderes behauptet wird – aufgrund der vergleichsweise hohen staatlichen Prämien durchaus attraktiv.

21. Juni 2017 / Hermannus Pfeiffer, neues-deutschland.de

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Riestern unattraktiv

„Undurchsichtig, unrentabel, unfair“, lautet daher das Urteil des Holländers Rogier Minderhout. Der ehemalige Investmentbanker und Gründer der digitalen Rentenversicherung MyPension stellt der Riester-Rente ein vernichtendes Urteil aus: „Die klassische Riester-Rente ist gescheitert.“ Ein heute 30-jähriger Mann müsse über 90 Jahre alt werden, um seine eingezahlten Beiträge samt Zinsen zurückzubekommen. Damit sei die Riester-Rente ein Verlustgeschäft, vor allem für Geringverdiener und Personen, die längere Zeit arbeitslos waren. Minderhout: „Während die Finanz- und Versicherungswirtschaft von Provisionen profitiert, droht Millionen von Riester-Sparern die Altersarmut.“

20. Juni 2017 / preussische-allgemeine.de

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Verbrauchertag in Berlin: Gegen die Allmacht von Apps und Algorithmen

Zentrales Thema beim Deutsche Verbrauchertag, bei dem neben Merkel auch ihr SPD-Herausforderer Martin Schulz und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auftraten, war die bevorstehende Bundestagswahl. Klaus Müller, Vorsitzender des Veranstalters Verbraucherzentrale Bundesverbands, nannte als wichtigstes Ziel, die Riester-Rente abzuschaffen und stattdessen nach englischem Vorbild eine „Deutschland-Rente“ zu schaffen – ein günstiges Standardprodukt, bei dem keine Provisionen an Banken oder Versicherungen gezahlt werden. „35 Millionen Menschen könnte so geholfen werden“, unterstrich Müller.

20. Juni 2017 / Michael Gabel, swp.de

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Merkel kann sich neue Zusatzrente für alle vorstellen

Die Deutschlandrente ist dem Konzept zufolge eine zusätzliche Altersvorsorge unter staatlicher Verwaltung, deren Geld auf dem Kapitalmarkt angelegt würde. Einzahlen sollen alle Arbeitnehmer. Diese Versicherung für das Rentenalter soll einfach, transparent und kostengünstig sein. In den Augen von VZBV-Chef Klaus Müller müsste sie die staatlich geförderte Riester-Rente ersetzen. Deren Produkte sind oft zu teuer, weil Versicherungsunternehmen Geld zu ihren Gunsten abzweigen. Zudem sparen sich gerade viele Geringverdiener einen Riester-Vertrag.

20. Juni 2017 / Hannes Koch, waz.de

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Weg von der Riester-Rente

Von den Regierungen propagiert, von den Versicherungen beworben und doch ein großer Flopp: Die Riesterrente spiele nicht einmal die Provisionen der Verkäufer der Verträge ein, stellt Rudolf Kraus fest.

18. Juni 2017 / onetz.de

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Wenn die Rente für den Ruhestand nicht reicht

Ziel des „politisch gewollten Sinkflugs der Rente“ von 53 Prozent des letzten Arbeitslohns im Jahr 2000 auf 42 Prozent im Jahr 2040 sei indes nicht mehr die Sicherung des Lebensstandards im Alter, sondern lediglich die Stabilisierung der Beiträge. Der Ausgleich über private Vorsorge – Stichwort „Riester-Rente“ – sei gescheitert, die betriebliche Altersvorsorge noch längst nicht ausreichend und „die Rente mit 67 eine Fehlentscheidung“.

1. Juni 2017 / Dr. Verena Di Pasquale, nordbayern.de

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