Meinungen 2018-06-18T10:45:21+00:00

Pro

Die Zulagen-Falle bei der Riester-Rente

„Stellen Sie sich vor, der Finanzminister spendiert Zigmillionen – und die Menschen holen das Geld nicht ab. Gibt es nicht? Doch, bei der staatlich geförderten Riester-Rente. Eine Auswertung von Ministeriumszahlen zeigt: Unter den Riester-Sparern gab es im Jahr 2014 mehr als zwei Millionen, die zwar mit entsprechenden Produkten für das Alter vorsorgen – aber die staatlichen Zulagen wohl einfach liegen lassen. Neuere Daten gibt es nicht, und auch über die Gründe, warum so viel Geld nicht abgerufen wird, schweigt die Statistik. Einer liegt aber sehr nahe: Den Anlegern dürfte der Bonus wegen der damit verbundenen Mühen im Alltag zwischen Wocheneinkauf und Steuererklärung aus dem Blick geraten sein.“

5. Juni 2018 / Britta Langenberg, capital.de

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Walter Riester will alle Menschen zur Riester-Rente verpflichten

“Und willst du nicht vorsorgen, so brauch’ ich Gewalt?” Alle Menschen sollen spätestens zu Beginn einer Ausbildung gesetzlich dazu verpflichtet werden, eine Riester-Rente abzuschließen: auch die Freiberufler. Dies fordert Walter Riester, Vater und Namensgeber besagter Vorsorge, in einem Interview. Einen Wegfall der Bruttobeitragsgarantie lehnt der 74jährige hingegen ab.

24. Mai 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Lieber eine Riester-Reform statt einen Standard-Riester

Ein neues Riester-Standard-Produkt, wie die Große Koalition es plant, würde Verbrauchern hierzulande nicht viel bringen. Das findet die Initiative Pro Riester, zu der auch der Versicherer die Bayerische gehört. Ein Standard-Riester würde die Produktlandschaft nur „unnötig komplexer“ gestalten und „die Verbraucher weiter verunsichern“, meinen die Experten. Reformen am bestehenden Modell, seien da deutlich sinnvoller.

26. April 2018 / Karen Schmidt, dasinvestment.com

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Riester-Rente lohnt sich laut Studie für Mütter besonders

Die häufig kritisierte Riester-Rente kann einer Prognos-Studie zufolge für Mütter spürbare Verbesserungen der Altersvorsorge bringen. Dank der für Kinder gezahlten Zulagen könnten Frauen, abhängig vom Gehalt, ihre Rente um bis zu 20 Prozent aufstocken, teilte der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) als Auftraggeber der Studie am Mittwoch in Berlin mit.

25. April 2018 / finanzen.net

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So soll die Riester-Rente einfacher und billiger werden

Die Große Koalition will diesen Typ private Altersvorsorge nun beleben, da jeder im Zuge der abschmelzenden gesetzlichen Rente auch selbst fürs Alter vorsorgen muss. Zudem hat erst knapp die Hälfte der förderberechtigten Arbeitnehmer, Beamten, Studenten und Hausfrauen einen Riester-Vertrag. So steht im Koalitionsvertrag, dass man „einen Dialogprozess“ mit der Versicherungsbranche anstoße mit dem Ziel, „zügig ein attraktives standardisierten Riester-Produkt“ zu entwickeln. Die angesprochenen Versicherer warten allerdings nach eigener Aussage auf die Politik: Für den im Koalitionsvertrag genannten Dialog zu einem Standardprodukt „stehen wir bereit“, heißt es beim Versicherungsverband GDV.

23. April 2018 / Frank Matthias Drost & Anke Rezmer, handelsblatt.de

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Riestern soll endlich einfach und günstig werden

“Die Versicherer haben es eilig: In wenigen Wochen, “auf jeden Fall vor der Sommerpause”, will der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein neues Standardangebot für Riester-Verträge vorlegen. Damit sollen Privatleute einfacher und billiger privat für das Alter vorsorgen können. Mit der Sache beschäftigt sich der mächtige Präsidialausschuss des Verbands. “Der Druck auf uns ist enorm”, sagte ein beteiligter Manager. Es gehe um eine drastische Entschlackung der bisherigen Verträge. “Die Kosten werden sehr deutlich reduziert, natürlich auch die Beratung.” Voraussetzung dafür sei, das bisher sehr komplexe System der staatlichen Zulagen zu ändern. Das zentrale Motiv der Versicherer: Sie wollen der Politik zuvorkommen.“

13. April 2018 / Herbert Fromme & Henrike Roßbach, sueddeutsche.de

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Riester-Rente: Jeder fünfte Riester-Sparer beantragt keine Zulagen

Auch für Geringverdiener lohnt sich die Riester-Rente seit 2018 wieder. Bisher war ein Riester-Vertrag uninteressant, wenn Sparer absehen konnten, dass Sie im Alter auf die Grundsicherung des Staates angewiesen waren. In diesem Fall wären die Riester-Auszahlungen mit der Grundsicherung verrechnet worden – Sparer hätten folglich über keine Zusatzrente neben der Grundsicherung im Alter verfügt. Seit 2018 haben Verbraucher jetzt einen Freibetrag von mindestens 100 Euro. Selbst wenn sie auf eine Grundsicherung im Alter angewiesen sind, behalten sie somit die private Zusatzrente bis zur Höhe des Freibetrags.

24. März 2018 / finanzen.net

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Altersvorsorge für Eltern – Mit Riester, gesetzlicher Rente und ETFs vorsorgen

Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen geht hervor, dass Frauen im Alter im Schnitt 53 Prozent weniger Rente bekommen als Männer. Ähnlich sieht es bei Vätern aus, die im Job für die Familie zurückgesteckt haben. FOCUS Online zeigt, wie Eltern sich in drei Schritten absichern.

Tipp 1: Riesterrente: Der erste und wichtigste Rat lautet: Private Vorsorge – und zwar am besten staatlich subventioniert. So kann es sich gerade für Alleinerziehende lohnen, ihr Geld in der sogenannten Riesterrente anzusparen. Erwachsene erhalten hier jedes Jahr 175 Euro Zuschuss vom Staat, pro Kind kommen noch einmal 300 Euro hinzu – unter der Voraussetzung, dass es nach 2008 geboren ist. Für früher geborene Kinder sind es 185 Euro pro Kind. Die Zuschüsse werden so lange gezahlt, wie das Elternteil für die Kinder Kindergeld bezieht, maximal jedoch 25 Jahre pro Kind.

6. März 2018/ Antonia Schäfer, focus.de

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Niedrige Zinsen, hohe Kosten: Lohnt sich eine Riester-Rente?

Die Frage „Lohnt sich eine Riester-Rente?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr müssen die persönlichen Lebensumstände und Vorsorgewünsche berücksichtigt werden. Sicher ist: Durch die jährliche Grundzulage in Höhe von 175 Euro und die Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind spricht die Riester-Rente vor allem Familien an. Auch für andere Personengruppen kann die Riester-Rente sinnvoll sein. Doch nur wenn sich Verbraucher umfassend zu allen Vorsorgemöglichkeiten informieren, können sie eine Entscheidung treffen, mit der sie nicht nur langfristig zufrieden sind, sondern durch die sie sich auch ein solides Finanzpolster für den Ruhestand aufbauen.

27. Februar 2018 / Anja Schlicht, finanzen.de

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Deutsche verschmähen Riester-Verträge

Die Branche gibt der Politik eine Mitschuld daran, dass sich immer weniger Bürger für einen Riester-Vertrag entscheiden. Das Neugeschäft mit der Riester-Rente sei zwar in den letzten Jahren zurückgegangen, räumt Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung des GDV, ein. “Gleichzeitig ist jedoch auch zu sehen, dass erheblicher politischer und medialer Gegenwind geherrscht hat – bis hin zu dem falschen Verdikt, die Riester-Rente sei gescheitert, weil sie angeblich unzureichend in Anspruch genommen worden sei”, sagte Schwark. Insofern sei es durchaus positiv, wenn trotzdem noch rund 300.000 Verträge allein bei den Versicherern nachgefragt würden.

24. Februar 2018 / Eva Quadbeck, rp-online.de

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Was Sie bei Ihrer Lebensversicherung beachten sollten

Die Zahl der klassischen Riester-Versicherungsverträge wächst seit 2011 praktisch nicht mehr, obwohl in jedem Jahr einige Hunderttausende Verträge neu abgeschlossen werden. Die Allianz hat derzeit 1,6 Millionen Riester-Verträge im Bestand, von denen noch 1,15 Millionen bespart werden. Konkurrent Generali hat allein bei seiner Tochter AachenMünchner nach eigenen Angaben knapp 1,3 Millionen Riester-Verträge. Die Debeka hat insgesamt rund 620.000 Verträge, die noch bespart werden. Im Gegensatz zu den beiden Dickschiffen kann die Debeka die Zahl ihrer Verträge sogar nach Vertragsgenerationen aufschlüsseln. Beim Koblenzer Beamtenversicherer gibt es rund 90.000 Riester-Verträge mit einem Garantiezins von 3,25 Prozent, und mehr als 500.000 mit einer Zwei vor dem Komma. Zusammengefasst ergibt sich aus der Entwicklung der Produkte und der Befragung dreier großer Anbieter auch für Riester: Dranbleiben! Kündigen sie alte Verträge nicht. Wer solchen Unfug den Kunden empfiehlt, besorgt nur das Geschäft gescheiterter Versicherungsvorstände.

24. Februar 2018 / Hermann-Josef Tenhagen, spiegel.de

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Riester-Rente: Millionen Sparer lassen Geld vom Staat liegen

Nur etwas mehr als ein Drittel aller Riester-Sparer erhält die volle staatliche Zulage. Das geht aus Zahlen der Bundesregierung hervor. Zugleich erhielt fast jeder dritte Riester-Sparer gar keine Förderung. Derzeit kostet die 2002 unter dem damaligen Arbeitsminister Walter Riester (SPD) eingeführte Zusatzrente den Bund jedes Jahr 5,34 Milliarden Euro. Bekäme jeder Sparer die vollen Zulagen, müsste laut Hochrechnungen mehr als die doppelte Summe ausgeschüttet oder an Steuern zurückerstattet werden. Etliche vergessen schlicht, sich um ihren Vertrag zu kümmern.

17. Februar 2018 / finanzen.net

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Bernd Raffelhüschen – “Die eine Riester-Rente gibt es nicht!”

Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen im Interview: „Man muss sich klarmachen, dass es die eine Riester-Rente gar nicht gibt. Sondern dass sie in der Refinanzierungsstruktur alle möglichen Formen aufweist. Ich kann meine Riester-Rente refinanzieren durch Rentenversicherungs-Lösungen, ich kann sie refinanzieren über Banksparpläne oder Staatspapiere. Und ich kann über Aktien und Fonds verschiedene Mischungen herstellen. Es gibt verschiedene Lösungen der Refinanzierungsstruktur, und da muss sich ein Vermittler genau anschauen, welchen Kunden er vor sich hat, wenn er ihm zu solch einer Vorsorge raten will.“

7. Februar 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Riester-Rente: GroKo will Basis-Produkt für private Altersvorsorge

Union und SPD verhandeln weiterhin über eine Neuauflage der GroKo. Dabei wollen sie laut Verhandlungskreisen ein einheitliches Riester-Produkt etablieren und dafür mit der Versicherungswirtschaft ins Gespräch kommen. Am dreisäuligen Vorsorgemodell aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Altersvorsorge wollen die angehenden Koalitionäre aber weiterhin festhalten.

5. Februar 2017 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Mehr Rente: So holen Sie sich den Extra-Zuschuss vom Staat

Mit einem Riester-Sparplan sind Geringverdiener und Familien mit Kindern gut beraten. Aber auch Beamte und Gutverdiener können von den Vorteilen profitieren. Bis zu 2100 Euro an Investitionen in die eigene Vorsorge können Riester-Sparer von der Steuer absetzen. Die jährliche Grundzulage vom Staat beträgt 175 Euro pro Sparer, wenn Sie vier Prozent Ihres Bruttoeinkommens selbst zurücklegen. Dazu kommen Zuschüsse für jedes Kind. Diese betragen 185 beziehungsweise 300 Euro, je nach Alter des Kindes, so lange es auch Kindergeld bekommt. Hinzu kommt je nach Steuersatz noch ein möglicher Steuerbonus. Tipp: Nicht Erwerbstätige müssen häufig nur 60 Euro im Jahr dazuzahlen um in den Genuss der vollen Förderung zu kommen. Weiterer Vorteil des von Ex-Bundesminister Walter Riester initiierten Konzepts ist die Sicherheit vor dem Sozialamt. Sollten Sie einmal Hartz IV beantragen müssen, bleibt das Vorsorge-Sparbuch unangetastet. Eine gewisse Flexibilität bringen Riester-Verträge ebenfalls mit: Im Alter können sich Begünstigte bis zu 30 Prozent auf einen Schlag auszahlen lassen, das Geld für die Baufinanzierung nutzen oder alles per lebenslanger Rente beziehen.

01. Februar 2018 / Dieter Homburg, focus.de

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 Abfindungen von Riester-Kleinbetragsrenten

Wenn der monatliche Rentenanspruch bei einem Riester-Vertrag sehr gering ist, wird der Vertrag in der Regel abgefunden. Diese Möglichkeit sieht § 93 Abs. 3 Einkommensteuergesetz vor. Die Auszahlung ist steuerpflichtig. Neu ist seit 1.1.2018 aber zweierlei: Zum einen wird der ausgezahlte Betrag nur noch ermäßigt besteuert. Zum anderen kann die Auszahlung auch bei vertraglich festgelegtem Beginn der Auszahlungsphase – wahlweise – erst im Jahr nach dem Beginn der Auszahlungsphase erfolgen. Beide Regelungen sind für Steuerzahler vorteilhaft.

29. Januar 2018 / steuertipps.de

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Mit dem optimalen Riester-Tarif wird Ihre Immobilie um 4000 Euro billiger

„Zum zehnjährigen Jubiläum ist klar: Der „Wohn-Riester“ ist ein Erfolgsmodell. Während die Zahl der insgesamt abgeschlossenen Verträge für die staatlich geförderte Altersvorsorge stagniert und speziell für die klassischen Riester-Renten-Policen zurückgeht, erlebt der geförderte Eigenheimerwerb einen deutlichen Zuwachs: Waren 2012 noch 950.000 Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen, so waren es im zweiten Quartal 2017 bereits 1,74 Millionen Kontrakte.“

22. Januar 2018 / Hans Sedlmaier, focus.de

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Warum Sie jetzt weniger Riester-Rente einzahlen müssen und genauso viel rausbekommen

“Sparer einer Riester-Rente profitieren seit diesem Jahr von einer höheren staatlichen Förderung. Zum 1. Januar stieg die Grundzulage von 154 Euro um 21 Euro auf 175 Euro pro Jahr. Die Zulagen für Kinder bleiben unverändert. Einen Punkt übersehen viele Versicherungsnehmer: Durch die höhere Zulage könnten sie ihre eigene Sparrate senken und dennoch die gleiche Rentenhöhe rausbekommen. Bleibt der Eigenbetrag auf dem bisherigen Niveau, steigt die Rentenhöhe.”

11. Januar 2018 / Tatjana Grassl, focus.de

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OTS: Plansecur KG / Plansecur Finanztipps: Woran 2017 noch zu denken ist

Zulage für Riester-Rente steigt: Die Grundzulage für die Riester-Rente steigt. Sie beträgt vom kommenden Jahr an 175 Euro, sofern ein entsprechend hoher Eigenanteil geleistet wird. Die Kinderzulage, die man für jedes kindergeldberechtigte Kind erhält, bleibt gleich und beträgt bis zu 300 Euro pro Jahr. Für 2017 können Sparer mit Zuzahlungen noch die volle Förderung ausschöpfen. Die Zuzahlung kann noch bis zum 31. Dezember erfolgen. Die Untergrenze für den Eigenbeitrag liegt für alle Riester-Sparer bei 60 Euro pro Jahr. Tipp für Beamte: Sie sind nur zulagenberechtigt, wenn sie gegenüber ihrer Besoldungsstelle schriftlich die Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben.

06. November 2017 / boerse.de

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Zusätzliche Altersvorsorge lohnt sich ab 2018

„Arm trotz Riester: Sparen fürs Sozialamt“: So titelte bereits 2008 das WDR-Magazin Monitor. Gemeint war: Rentner, die auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sind, haben nichts davon, wenn sie vorher zusätzlich privat vorgesorgt haben. Denn hier gilt bislang das Prinzip: Ein Euro mehr Privatrente bedeutet einen Euro weniger Grundsicherung vom Staat. Damit ist künftig Schluss. Ab 2018 gilt: Wer im Alter nur eine kleine gesetzliche Rente bekommt, darf zusätzlich zur Grundsicherung in jedem Fall bis zu 100 Euro monatlich aus freiwilliger Altersvorsorge behalten.

31. Oktober 2017 / noz.de

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Was ändert sich bei Betriebs-Riester?

Massive Kritik von vielen Seiten hat nun dazu geführt, dass es ab 1. Januar gesetzliche Änderungen geben wird. Dann tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Darin ist geregelt, dass über den Arbeitgeber abgeschlossene Riesterverträge zukünftig in der Auszahlungsphase in der Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei bleiben, sofern Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Damit wird die Ungleichbehandlung im Vergleich zu privat abgeschlossenen Riester-Verträgen endlich aufgehoben. Denn diese werden auch nicht mit Beiträgen belegt. Weiterhin steht in dem neuen Gesetz, dass die Grundzulage erhöht wird. Sie steigt dann von bisher 154 Euro auf 175 Euro.

28. Oktober 2017 / sz-online.de

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Das böse Erwachen beim Blick auf das Rentenkonto

Die Wissenslücke ist riesengroß. Zwei von drei Bundesbürgern kennen ihre Rentenansprüche nicht, hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) ermittelt. Zwar verschickt die Deutsche Rentenversicherung seit 2002 jährlich Renteninformationen, in denen die bereits erworbenen sowie die künftig noch zu erwartenden Ansprüche dargestellt werden. Doch die Mehrheit der Deutschen wird im Alter nicht nur von der staatlichen Rente leben, sondern noch von weiteren Einkünften, die aus einer betrieblichen Alterssicherung, einer Lebensversicherung oder einer Riesterrente stammen.

28. Oktober 2017 / welt.de

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GDV stellt klar: “Eine LV kann nur der Kunde kündigen”

Es war der Aufreger vor gut einer Woche: Die Hamburger Privatbank Donner & Reuschel kündigte einigen Kunden ihre Riesterverträge. Droht eine Kündigungswelle, die mühsam angesparte Kundenverträge davonspült? Die Verunsicherung will nicht abklingen und hat im Zuge der Run-off-Debatte auch die Versicherungswelt erreicht. Jetzt schaltet sich der GDV ein. Der Verband stellt klar: “Einen Lebensversicherungsvertrag kann nur der Kunde kündigen, nicht das Versicherungsunternehmen. Das gilt für Riester-Lebensversicherungen genauso wie für ungeförderte Kapitallebens- oder Rentenversicherungen. Selbst dann, wenn Kunden ihre Prämien nicht mehr zahlen, kann der Versicherer den Vertrag nicht beenden. Der Vertrag wird dann beitragsfrei gestellt.”

26. Oktober 2017 / versicherungswirtschaft-heute.de

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Riester Rente mit ETFs – Das müssen Sie wissen!

Riester ist tot – hört man immer häufiger. Bei den niedrigen Zinsen lohnt sich das Sparen für die Altersvorsorge nicht mehr – trotz der beträchtlichen staatlichen Zulagen. Doch es gibt auch eine Gegenbewegung und die kommt von jungen Start-ups. Fairr.de aus Berlin bietet ein umfassendes digital-unterstütztes Angebot für die Altersvorsorge. „Wenn man Riester kostengünstig gestaltet, dann lohnt es sich allemal, nicht nur wegen der Zulagen“, sagt Wolf-Alexis Puttfarken, der bei fairr.de die Geschäftsentwicklung leitet. Riester sei für Angestellte weiterhin die erste Wahl. Durch den ausschließlichen Einsatz von ETFs sind die Kosten deutlich gesenkt worden.

26. Oktober 2017/ extra-funds.de

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Die Politik steht zur Riester-Rente

„Aus Sicht unseres Hauses freut mich ganz besonders die Erhöhung der Grundzulage für Riester-Verträge von 154 Euro auf 175 Euro. Dies macht „Riestern“ zukünftig nicht nur für Kunden attraktiver, sondern zeigt, dass die Politik auch in Zukunft zu Riester steht. Dieses Signal gibt den Vertriebspartnern wie auch den Kunden Sicherheit, auch angesichts der politischen Diskussion des vergangenen Jahres um alternative Fördermodelle,“ meint Rainer Gebhart, Vertriebsvorstand der WWK Versicherungen.

24. Oktober 2017 / cash-online.de

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Bausparen mit Riester lohnt sich immer noch

Auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden ist ein Riester-Bausparvertrag noch immer die beste Investition. Zu diesem Fazit gelangen die Experten der Zeitschrift “Finanztest” in ihrer November-Ausgabe. “Wenn Sie in einigen Jahren ein Eigenheim bauen oder kaufen möchten, ist ein Riester-Bausparvertrag erste Wahl”, sagt Jörg Sahr von “Finanztest”. Demnach bietet das Riester-Bausparen zwei große Vorteile. Zum einen profitieren Kunden von einer staatlichen Förderung. Zum anderen sichern sie einen Teil der Finanzierung gegen steigende Zinsen ab. Der Zinssatz von meist 2,0 bis 2,5 Prozent sei in den Verträgen garantiert. “Keine andere Sparform bietet diese Sicherheit.”

21. Oktober 2017 / freiepresse.de

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Beste Riester-Rente für 2018: Allianz punktet mit der besten Vorsorge

Zu teuer und unflexibel – Der einstige Kassenschlager Riester-Rente ist seit seiner Einführung vor rund 15 Jahren in die Kritik geraten. Dennoch gibt es weiterhin gute Angebote, mit denen Verbraucher für ihren Ruhestand sparen können, wie ein neuer Test zur staatlich geförderten Altersvorsorge zeigt. Besonders ein Versicherer bietet sich als beste Riester-Rente für 2018 an.

16. Oktober 2017 / finanzen.de

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Die beste Altersabsicherung für jeden Typ

Die Riesterrente kann sich trotz aller Kritikpunkte lohnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Das liegt einerseits an der immer geringer werdenden staatlichen Rente, die Zusatzvorsorgen nötig macht, andererseits an den Riesterzulagen, die 2018 auf 175 Euro pro Sparer ansteigen (bislang: 154 Euro).

12. Oktober 2017 / focus.de

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Riester-Rente: Ab 2018 gibt der Staat 175 Euro mehr dazu

Viele haben sie schon abgeschrieben, der Staat aber nicht. Ab nächstem Jahr bekommen Riester-Sparer mehr Geld. Die Zulage steigt auf 175 Euro im Jahr. Außerdem wird die Riester-Rente im Alter nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet.

11. Oktober 2017 / sr3.de

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Private Altersvorsorge – Riester-Rente lohnt sich oft

Für jemanden, der Anspruch auf hohe Zulagen hat, die auch die Verwaltungskosten decken, sind die Riester-Produkte durchaus attraktiv. Der Staat fördert Riester-Sparer mit einer jährlichen Grundzulage von 154 Euro, ab 2018 wird diese angehoben auf 175 Euro. Die volle Förderung erhält, wer inklusive der Zulagen vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens, mindestens jedoch 60 Euro im Jahr in den Riester-Vertrag einzahlt. Pro Kind zahlt der Staat auf den Riester-Vertrag außerdem jährlich 300 Euro – solange der Sparer kindergeldberechtigt ist und das Kind nach 2007 geboren wurde. Für vor 2008 geborene Kinder, sind es 185 Euro.

8. Oktober 2017 / ksta.de

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Pro und Contra Riester-Rente

Riester mutet schon fast wie ein Schimpfwort an. Die nach Walter Riester benannte und 2002 eingeführte Rentenform lässt sich mitunter synonym verwenden für unflexibel, unrentabel, zu teuer. Nicht wenige haben Riester-Produkte bereits für gescheitert erklärt. Stiftung Warentest hat die Produkte der Riester-Rente in ihrer aktuellen Oktober-Ausgabe dennoch ein wiederholtes Mal einer Prüfung unterzogen. Warum? „Weil sich die Sache für den Sparer häufig trotzdem lohnt“, schreiben die Experten. Denn Riester bedeutet auch: Garantien, geschenkte Zulagen vom Staat und Steuerersparnisse.

2. Oktober 2017 / fr.de

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Wer von der Riester-Rente profitiert

Teuer und wenig rentabel – das sind nur zwei der Kritikpunkte an der Riester-Rente. Trotzdem kann sich diese Form der Altersvorsorge für Verbraucher lohnen. Denn Riestern hat aus Sicht der Stiftung Warentest einen entscheidenden Vorteil: Es gibt staatliche Zulagen und Steuerersparnisse. In Zeiten niedriger Zinsen kann allein das schon für Rendite sorgen.

26. September 2017 / t-online.de

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Klassische Riester-Rente: Weiterer Anbieter zieht sich zurück

Trotz der Kritik – Riestern hat einen entscheidenden Vorteil. Bei ihr „gibt es staatliche Zulagen und Steuerersparnisse, die alleine schon für eine gewisse Rendite sorgen“, betont Stiftung Warentest. Damit diese auch bei Ihnen ankommt, ist eine Riester-Rente mit geringen Kosten wichtig. Um einen passenden Tarif zu finden, ist es daher sinnvoll, mehrere Angebote zu berücksichtigen.

24. September 2017 / finanzen.de

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Riester: „Möchte nicht, dass Sie Geld verlieren“

Die Diskussion um Altersvorsorge sei von vielen „alternativen Fakten“ geprägt – auch innerhalb der Branche, wunderte sich Martin Gräfer (Vertriebsvorstand Bayerische). Gräfer forderte die Vermittler auf, dem wieder selbstbewusster entgegenzutreten. Dazu sei es auch wichtig, den Zweck der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge klarzumachen. Sie war nie als Alternative, sondern von Anfang an als Ergänzung gedacht. Und diese Rolle erfülle die Riester-Rente aller Unkenrufe zum Trotz. Das zu belegen, verwies Gräfer auf Förderquoten und Zulagenempfänger.

13. September 2017 / procontra-online.de

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Langfristige Anlage mit geringen Einlagen

Riestern lohnt sich in Einzelfällen
Für kinderreiche Anleger kann sich die Riester-Rente wieder lohnen. Mit einem geringen Einkommen und entsprechend niedrigen Einlagen stehen trotzdem alle staatlichen Zulagen zur Verfügung, die man gerade dann mitnehmen sollte.

11. September 2017 / provision-online.de

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Merkel “garantiert”: Keine Obergrenze für Flüchtlinge

Zugleich brach die Kanzlerin eine Lanze für die in die Kritik geratene Riester-Rente: Man könne über diese vom Staat geförderte Vorsorge viel Schlechtes sagen, aber im Gegensatz zu anderen privaten Methoden gelte, “dass ich mindestens das, was ich eingezahlt habe, auch wieder rausbekomme”.

11. September 2017 / welt.de

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Rheinische Post: Aachen-Münchener-Chef: Riester-Förderung muss einfacher werden

Die Aachen-Münchener, zweitgrößter Lebensversicherer in Deutschland, hat eine Vereinfachung bei der staatlichen Förderung der Riester-Rente gefordert. “Warum kann man die Förderung nicht vereinfachen, indem man staatliche Zuschüsse an das versteuerte Einkommen koppelt und die Zulage im Rahmen der jährlichen Steuererklärung fließt?”, sagte Vorstandschef Christoph Schmallenbach der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Montagausgabe). Entgegen den Untergangsprognosen mancher Kritiker sei die Riester-Rente nicht tot: “Es gibt immer wieder Leute, die Riester totreden wollen. Aber das ist Unsinn. In Deutschland gibt es rund 16,5 Millionen Riester-Verträge für die Versicherer.” Wer die Riester-Rente für gescheitert erkläre, verunsichere die Menschen, “die etwas absolut Vernünftiges und Sicheres für ihre Altersvorsorge getan haben”.

04. September 2017 / rp-online.de

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Verbesserungen bei der Riester-Rente

Das BMF weist auch auf Verfahrensverbesserungen für Beamte, Richter, Berufssoldaten, Soldaten auf Zeit hin. Haben diese einen Riester-Vertrag, müssen sie einwilligen, dass die Besoldungsstelle ihre Besoldungsdaten an die ZfA übermittelt. Dort werden sie benötigt, um die Zulage zu berechnen. Die Einwilligung muss bisher bei Beamten etc. bis 2 Jahre nach Ablauf des jeweiligen Beitragsjahres erteilt worden sein.

29. August 2017 / haufe.de

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Was sich von der Reform der Betriebsrenten erwarten lässt

Der Aufbau geringer Rentenanwartschaften lohnt sich also nicht. Doch damit ist künftig Schluss: Wer eine kleine Rente bezieht und daneben Grundsicherung, für den bleiben freiwillige Zusatzrenten, wie beispielsweise auch die Riester-Rente, künftig bis 202 Euro anrechnungsfrei.

15. August 2017 / dasinvestment.com

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Höhere Zinsen machen Altersvorsorge attraktiver

An einer Investition in die private Altersvorsorge führt eigentlich kein Weg vorbei, da die gesetzliche Rente für die Mehrheit unserer Gesellschaft nicht mehr reichen wird. Die Riester-Rente hat, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch den Vorteil der staatlichen Garantie, dass der netto eingezahlte Beitrag auch tatsächlich ausbezahlt wird.

14. August 2017 / provision-online.de

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Nutzlos und sozial ungerecht?

„Gerade für Geringverdiener und Familien handelt es sich vermutlich um den besten Weg in der Altersvorsorge überhaupt. Im Sinne von, ich muss am wenigsten einbezahlen, um eine bestimmte Leistung zu bekommen.“

10. August 2017 / deutschlandfunk.de

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„Bürgerversicherung ist eine Mogelpackung für die Bürger“

Die gesetzlichen Renten steigen seit Jahren deutlich. Gleichzeitig sind die Rentenversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren sogar gesunken. So sieht die zukunftsorientierte Rentenpolitik aus. Wer zusätzlich zur gesetzlichen Rente für sein Alter vorsorgen will, wird ebenfalls unterstützt. Für die Riester-Rente erhält jeder Erwachsene eine Zulage. Diese wird zum kommenden Jahr auf 175 Euro erhöht. Schon jetzt erhalten Eltern darüber hinaus eine Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind. Das ist wichtig.“

10. August 2017 / Julia Klöckner (im Interview), versicherungswirtschaft-heute.de

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Mehr Risiko kann sich für Sparer lohnen, aber auch staatliche Förderung

Deswegen sind Aktien nur ein Baustein in der Sparstrategie. Andere Wege, mehr Rendite zu erwirtschaften, sind staatlich geförderte Produkte wie etwa die Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung oder vermögenswirksames Sparen. Hier sorgen Steuer- und Sozialabgabenersparnisse, Zuschüsse vom Arbeitgeber oder Zulagen dafür, dass das Ersparte stetig an Wert steigt.

9. August 2017 / ihre-vorsorge.de

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Wohn-Riester-Produkte: Erfolg durch Riester-Bashing gebremst

Ende 2016 hätten die Landesbausparkassen rund 792.000 Riester-Verträge (plus 7,1 Prozent) mit einer Bausparsumme von 33,2 Milliarden Euro (plus 11,3 Prozent) geführt. „Insgesamt entwickelt sich gerade der Wohn-Riester-Markt stabil: Drei von vier neu abgeschlossenen Riester-Verträgen sind heute Wohn-Riester-Verträge. Dafür gibt es mehrere Gründe: Wohn-Riester ist das einzige staatlich geförderte Vorsorgeinstrument, das schon im aktiven Berufsleben genutzt werden kann. „Wer jetzt eine Immobilie kauft und für die Finanzierung Wohn-Riester nutzt, profitiert sofort von seiner Altersvorsorge“, sagt Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG.

18. Juli 2017 / cash-online.de

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Eine Riester Rente verspricht hohe Gewinne für die eigene Zukunft

Mit der Riester Rente ist es endlich wieder möglich, seinen restlichen Alltag ordnungsgemäß und nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Keine Zusatzeinkommen durch Job Center & Co sind mehr nötig, denn man hat ja lange genug gearbeitet. Irgendwann sollte auch mal Schluss sein, und wenn man als Arbeitnehmer rechtzeitig die Riester Rente abschließt, dann ist ein gesundes Zweiteinkommen garantiert. Die Zukunftsängste sind aus diesem Anlass völlig inakzeptable, denn mit einer Riester Rente wird es keinen Grund mehr geben, auf seinen erbauten Lebensstandard verzichten zu müssen.

18. Juli 2017 / kostgradnix.de

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Neues Gesetz stärkt Geringverdiener bei der Riester-Rente

Am 7. Juli hat nun auch der Bundesrat dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz zugestimmt. Das Gesetz macht geförderte Altersvorsorge für Geringverdiener attraktiver und betrifft auch Riester. Zum einen steigt die jährliche Riester-Zulage. Viel wichtiger ist aber: Ab 2018 haben Geringverdiener ihre Riester-Rente in jedem Fall zusätzlich auf dem Konto.

10. Juli 2017 / rtf1.de

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SPD-Rentenplan kostet bis 2040 rund 650 Milliarden Euro

Die Analyse zeigt zudem, dass die staatlich geförderte Zusatzversicherung stärker verbreitet ist als bisher vermutet. Danach sorgen 31 Prozent der Personen, die in der gesetzlichen Rentenkasse versichert sind, gegenwärtig mit einer sogenannten Riester-Rente vor. Knapp 34 Prozent verfügten über eine betriebliche Vorsorge, wobei wiederum ein Drittel sowohl eine Riester-Rente als auch eine betriebliche Alterssicherung habe. Insgesamt besäßen somit fast 54 Prozent mindestens eine Zusatzvorsorge.

1. Juli 2017 / Dorothea Siems, welt.de

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SPD-Parteitag: Die Sonderbare Partei Deutschlands

Die Riester- und Rürup-Renten, so überbürokratisch und ängstlich sie angelegt sind, waren ja nicht grundverkehrt.

25. Juni 2017 / Roland Tichy, tichyseinblick.de

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Riesterrente zur Altersvorsorge – Konditionen vergleichen und profitieren

Unterschiede gibt es allerdings zwischen Anbietern der Riester-Verträge. Durch den gründlichen Riester Vergleich kann die individuell optimale Form des „Riesterns“ gefunden werden. Dieser geringe zeitliche Aufwand vorher macht sich durch gute Transparenz und ein günstiges Kosten-Rendite-Verhältnis langfristig wieder bezahlt.

17. Juni 2017 / derbwler.de

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Andrea Nahles im Interview

Um die Babyboomer-Jahrgänge abzufedern, wurde die Riesterrente eingeführt. Kann man auf die dann verzichten?

Nein, auf einem Bein können wir nicht stehen. Das würde uns überfordern. Wir haben daher gerade die Betriebsrenten und auch die Riester-Rente gestärkt. Künftig gibt es Freibeträge von bis zu 204 Euro, die nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet werden.

17. Juni 2017 / ksta.de

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Tipps vom Experten: Wie man der Inflationsfalle entkommt

Die Riester-Rente hat allerdings durch die staatliche Förderung Vorteile. In vielen Lebenssituationen – zum Beispiel Eltern mit kleinen Kindern oder eine alleinerziehende Mutter mit geringem Einkommen – kann es sein, dass man nur zehn bis 20 Prozent der Beiträge selbst zahlt und den Rest der Staat. Ich finde, die Riester-Rente wird insgesamt zu Unrecht kritisiert.

16. Juni 2017 / Interview mit Ralf-Joachim Götz, augsburger-allgemeine.de

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Geld-Experte rät Bürgern: Riester-Policen lohnen sich, auch wenn sie teuer sind

Als Erfolg der Riester-Rente sieht Börsch-Supan, dass heute jeder zweite „deutsche Haushalt“ einen solchen Vertrag für die private Altersvorsorge hat. Börsch-Supan hat ermittelt, dass rund 80 Prozent der Deutschen eigenes Geld auf die hohe Kante legen und so die Einbußen der staatlichen Rente ausgleichen. Der Forscher stellt aber klar: 20 Prozent der betroffenen Bürger werden von der Riester-Rente nicht erreicht. (…) Dennoch will Börsch-Supan die Riester-Rente nicht aufgeben. Sie lohne sich für die Versicherten, „schon durch die Förderung mit Zulagen und Steuervorteilen“.

11. Juni 2017 / focus.de

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Riester Reloaded

Durch einen bis zur Hälfte des Regelbedarfs für Alleinstehende (2017: 204,50 Euro) reichenden Freibetrag in der Grundsicherung sollen mentale Hürden für Geringverdiener aus dem Weg geräumt werden, die einen Großteil dieses Personenkreises bisher womöglich davon abhielten, einen Riester-Vertrag abzuschließen oder betriebliche Altersvorsorge zu betreiben. Was als Beseitigung einer Ungerechtigkeit für Geringverdiener und Soloselbständige erscheint, die betrieblich oder privat vorgesorgt haben, im Alter die Riester- oder Betriebsrente jedoch auf die staatliche Grundsicherung angerechnet, das heißt abgezogen bekommen, ist in Wahrheit ein Bonbon der großen Koalition für die Versicherungswirtschaft.

1. Juni 2017 / Christoph Butterwegge, fr.de

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Contra

pro/contra: Braucht es einen Standard-Riester?

„Die Bundesregierung kündigte einen Dialog mit der Versicherungswirtschaft an, damit zügig ein attraktives standardisiertes Riester-Produkt entwickelt werde. Ausgerechnet jene Branche soll das Produkt anbieten, die für die Defizite der Riester-Rente mit verantwortlich ist und sich wiederholt gegen ein Nonprofit-Produkt ausgesprochen hat? Dies steht nicht für einen Aufbruch und Dynamik, und ob sich darüber ein neuer Zusammenhalt motivieren lässt, ist äußerst zweifelhaft.

28. Mai 2018 / Kornelia Hagen & Joachim Haid, procontra.de

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Riester-Rente braucht Neuanstrich

Die aktuelle Ausgestaltung der Riester-Rente schränkt die Verbraucher bei der Auswahl geeigneter Produkte deutlich ein. Wer chancenorientiert anlegen möchte, findet unter den Angeboten keinen geeigneten Tarif, der seine Bedürfnisse abdeckt. Das hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung in einer Untersuchung herausgefunden.

25. April 2018 / Meris Neininger, springerprofessional.de

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Was wird aus der Riester-Rente?

Außerdem haben viele Menschen das komplizierte Riester-System aus Zulagen, Freibeträgen und zusätzlichen Regelungen nie verstanden. Frühere Reformen, wie die Einführung der sogenannten Eigenheimrente (“Wohn-Riester”) haben das System aufgebläht statt es zu vereinfachen. Sogar der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) spricht von “großer Komplexität und Unübersichtlichkeit”. Der Vorsitzende der GDV-Geschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth, schreibt in einem Meinungsbeitrag auf der Website des Verbandes: “Viele Kunden sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.”

22. April 2018 / mdr.de

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Riester-Verträge lohnen sich wirklich nicht mehr

Wer heute einen Riester-Vertrag abschließt, muss damit rechnen, am Ende kaum mehr als die eingezahlten Beträge herauszubekommen. Dies zeigen umfassende Berechnungen des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP), die WELT AM SONNTAG vorliegen. „Der Grund für dieses enttäuschende Ergebnis liegt in der Pflicht zur Garantie der Beiträge in Verbindung mit den niedrigen Zinsen“, sagte Institutschef Michael Hauer, der die Analyse im Auftrag der DWS, der Fondstochter der Deutschen Bank, durchführte. Bei zwei Dritteln der untersuchten Fälle lag die Rendite am Ende lediglich zwischen null und einem Prozent pro Jahr – bezogen auf die eingezahlte Summe, also auf Eigenbeiträge und staatliche Zulagen. Der Mittelwert der Ablaufsumme betrug 37.000 Euro, bei eingezahlten Beiträgen von 36.000 Euro. Damit stand bei den meisten Riester-Verträgen unter Berücksichtigung der Inflation sogar ein Verlust.

21. April 2018 / Frank Stocker, welt.de

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Warum die Riester-Rente noch immer unbeliebt ist

Tatsächlich ist Riester kein einfaches Altersvorsorge-Produkt. Die Wahl des richtigen Modells erfordert Kenntnisse des Arbeits-, Steuer- und Sozialrechts, sonst laufen die werbewirksam vorgetragenen Vorteile komplett ins Leere. Für Unmut sorgen auch die strengen Auflagen für die Anbieter. Diese müssen garantieren, dass alle Beiträge und Zulagen zu Rentenbeginn zu 100 Prozent zur Verfügung stehen – und setzen deshalb zu großen Teilen auf sichere Staatsanleihen. Doch unter dem Einfluss der gegenwärtigen Niedrigzinsphase sind genau diese Garantiezusagen wahre Renditekiller. Denn je größer die Differenz zwischen dem risikolosen Zins und chancenreicheren Aktien, desto teurer ist die Absicherung. Dieser Renditeverlust ist eine Erklärung, warum Riester als teuer und unattraktiv empfunden wird. Besonders Verträge mit kurzer Spardauer erreichen keinen nennenswerten Zuwachs.

9. April 2018 / Constanze Hinze, handelsblatt.com

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Riester-Rente: Bundesregierung schätzt ruhend gestellte Verträge

Wenn Kunden einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben, ist es für sie oft von Nachteil, die Police einfach zu kündigen. Dann nämlich müssen sämtliche erhaltenen staatlichen Zulagen zurückgezahlt werden, inklusive der eingerechneten Zinsen. Abhängig von der Vertragslaufzeit besteht auch die Gefahr, dass der Sparer weniger an Rückkaufswert erhält, als er an Beiträgen eingezahlt hat. Der Grund: gerade zu Vertragsbeginn berechnen die Versicherer die Verwaltungsgebühren und andere Vertragskosten.

22. März 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Grünen-Fraktion hakt bei Riester-Zahlen nach

Darüber hinaus werden noch weitere Kritikpunkte an der staatlich geförderten Altersvorsorgeform geäußert: Geringverdiener profitieren nur wenig von der Riester-Förderung; Vertriebskosten sind zu hoch; Nachteilig und intransparent gestaltete Sterbetafeln sorgen für geringe Renditen; Ökologische, ethische und soziale Belange werden bei der Geldanlage oft ausgeblendet; Vielzahl intransparenter Vorsorgeprodukte schreckt viele Verbraucher ab. Die Grünen kommen daher zu der Auffassung, dass die Riester-Rente in ihrer bisherigen Form gescheitert ist und das sinkende Rentenniveau nicht ausgleichen kann. Wie die Bundesregierung zu dieser Auffassung steht, möchte die Fraktion mit ihrer Kleinen Anfrage herausfinden, die 19 Fragen und 5 Unterfragen beinhaltet. Darunter beispielsweise: Ist es aus Sicht der Bundesregierung ausreichend, wenn weniger als sieben Millionen Riester-Sparerinnen und -Sparer ihren individuellen Zulagenanspruch zumindest zu 90 Prozent geltend machen? Wenn nein, welche Maßnahmen sind nach Auffassung der Bundesregierung zukünftig zielführend, um die Beteiligungsquote zu erhöhen? Mit welcher Entwicklung der internen Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung rechnet die Bundesregierung nach aktuellen Berechnungen langfristig? Welche Maßnahmen sind nach Auffassung der Bundesregierung denkbar und/oder erforderlich, um die Effektivkosten der Riester-Produkte zu senken, sodass diese –anders als heute – die Annahmen des Alterssicherungsberichts nicht mehr regelmäßig übersteigen?

01. März 2018 / Florian Burghardt, procontra-online.de

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Rentendebatte wird zur Debatte um Koalitionsvertrag

Die Ministerin [gemeint ist Thüringens Sozialministerin Heike Werner, Anm. d. Red.] kritisierte besonders das private Vorsorgemodell der Riester-Rente: «Ich halte die Riester-Rente für gescheitert.» Um mehr Geld für die gesetzliche Rente zur Verfügung zu haben, müsse beispielsweise die Beitragsbemessungsgrenze wegfallen, so dass Menschen mit sehr hohen Einkommen noch mehr als bislang in das gesetzliche Vorsorgesystem einzahlen, sagte Werner. Bei der Riester-Rente erhalten Menschen kleine staatliche Zuschüsse, wenn sie Geld für ihre Altersversorgung bei Seite legen und einen Versicherungsvertrag abschließen.

23. Februrar 2018 / Martin Schutt, thueringer-allgemeine.de

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Riester-Rente: Nur ein Drittel der Sparer profitiert von voller Förderung

Warum so viele Menschen die Riester-Förderung nicht voll in Anspruch nehmen, geht aus den Daten des Bundesfinanzministeriums nicht hervor. Hierbei gilt es zu bedenken, dass nach Schätzungen der Bundesregierung circa jeder fünfte Vertrag ruhend gestellt ist. Die Sparer haben zwar ihren Vertrag nicht gekündigt, aber zahlen aktuell keine Beiträge mehr. Dies hat zwar den Vorteil, dass die bisherigen Zulagen und Steuervorteile erhalten bleiben. Allerdings haben dann die Sparer auch keinen Anspruch auf die aktuelle Förderung. Zudem müssen die Zulagen jedes Jahr aufs Neue beantragt werden. Hier hatten Kritiker wiederholt die Politik aufgefordert, den bürokratischen Aufwand im Sinne der Sparer zu erleichtern, etwa die CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung. Alternativ können Sparer einen sogenannten Dauerzulagenantrag nutzen. Dann verlängert sich der Antrag auf Förderung automatisch Jahr für Jahr selbst. Alles Weitere erledigt der Versicherer zusammen mit der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Auch mit solch einem Dauerantrag müssen freilich die Zahlen daraufhin überprüft werden, ob die Fördervoraussetzungen noch vorliegen.

12. Februar 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Lebensversicherung – Betriebliche Altersvorsorge im Plus, Riester-Neugeschäft verliert erneut

Weit weniger gut läuft es für die Lebensversicherer beim Blick auf die Riester-Produkte. Hier sank die Zahl der Verträge erneut um 1,4 Prozent, so dass die Versicherer nun 10,6 Millionen Policen halten. Bereits im Vorjahr war der Vertragsbestand netto um 0,9 Prozent zurückgegangen. Ein deutliches Minus ist auch im Neugeschäft mit förderfähigen Riester-Lebensversicherungen zu beobachten. 288.000 Riester-Policen wurden neu abgeschlossen, was einen Einbruch von satten 16,8 Prozent bedeutet. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Abwärtstrend: bereits im Vorjahr hatte das Neugeschäft 7,2 Prozent verloren.

8. Februar 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Kommt bald der “Standard-Riester?”

Demnach will die Politik einen Dialogprozess anstoßen mit dem Ziel, zügig ein “attraktives standardisiertes Riester-Produkt” zu entwickeln. Gleichzeitig will die alte und wohl auch neue “Groko” weiterhin am Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher Rente, betrieblicher sowie privater Altersvorsorge festhalten. Dies berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Verhandlungskreise. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wollte dies hingegen auf Anfrage von VWheute nicht kommentieren. So könne der Verband “nur konkrete Vorschläge nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen kommentieren”, betonte ein Sprecher des Verbandes. Dennoch scheint der GDV diesbezüglich zumindest Gesprächsbereitschaft zu signalisieren: “Selbstverständlich werden wir uns mit einem Standardprodukt auseinandersetzen, wenn die Politik dies wünscht”, betonte GDV-Präsident Wolfgang Weiler auf der Jahrespressekonferenz in der vergangenen Woche.

5. Februar 2017 / versicherungswirtschaft-heute.de

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Droht den Altersvorsorge-Anbietern eine Prozesslawine?

Angeblich haben Versicherer bei Hunderttausenden Kunden Zahlungen aus klassischen Fondspolicen und Riester-Verträgen unrechtmäßig gekürzt. Es geht wohl um Millionen Kunden und in einigen Fällen um sechsstellige Beträge. Die Anwälte haben sich bereits in Stellung gebracht, der GDV und die Versicherer reagieren. Die Sachlage ist rechtlich offen und für die Branche hochbrisant. Nach Vorwürfen von Verbraucherschützern nutzen Versicherungsunternehmen bei den oben genannten Verträgen einseitige Klauseln, die ihnen das Abändern des Rentenfaktors ermöglichen. Der Rentenfaktor wird genutzt, um das in der Versicherung gebildete Kapital bei Rentenbeginn in eine lebenslange Rente umzurechnen. Bei einer gebildeten Kapitalsumme von 40.000 Euro und einem Faktor von 30 ergibt sich so beispielsweise eine Rente von 120 Euro.

22. Januar 2018 / Maximilian Volz, versicherungswirtschaft-heute.de

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Riester-Produkte: Die meisten Verträge sind viel zu teuer

„Wir sind bei der Vielzahl der Produkte angesichts der Kosten weit davon entfernt, ausreichend Kapital für die private Absicherung neben der gesetzlichen aufzubauen“, kritisierte die Leiterin des vzbv-Finanzmarktteams, Dorothea Mohn. Von wenigen Ausnahmen abgesehen würden Produkte angeboten, „die die Erwartungen der Politik an kosteneffiziente Angebote zur kapitalgedeckten Altersvorsorge nicht erfüllen“, kritisierten die Verbraucherschützer.

3. Januar 2018 / Andreas Toller, wiwo.de

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Wirrwarr: Institut kritisiert Beipackzettel für Riester & Co.

Seit Jahresbeginn müssen alle Riester- und Rürup-Renten ein neues Produktinformationsblatt (PIB) vorweisen. Dieses soll Kunden sowie Berater über wichtige Aspekte wie die mögliche Wertentwicklung, die Kosten und das Chancen-Risikoprofil mittels der Chancen-Risiko-Klasse (CRK) der Altersvorsorgeprodukte aufklären. Davon erhofft sich der Gesetzgeber eine größere Transparenz und Vergleichbarkeit der Angebote – allerdings scheint sich diese Hoffnung eher nicht zu erfüllen.

25. Oktober 2017 / fondsprofessional.de

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Privatbank kündigt Riester-Verträge

Die Kündigung von Riester-Sparplänen durch eine Hamburger Privatbank ruft die Politik auf den Plan. Die zuständigen Bundesministerien für Arbeit und Finanzen erklärten auf Anfrage von Capital, Versicherungen und Banken dürften Riester-Policen nur unter äußerst strengen Bedingungen kündigen. Notfalls müsse der Gesetzgeber einschreiten. Nach Capital-Recherchen (Ausgabe 11/2017) hat die Hamburger Privatbank Donner & Reuschel, eine Tochter des Versicherungskonzerns Signal Iduna, in den vergangenen Monaten gut 130 Kunden mit einem Riester-Sparplan nahegelegt, in eine andere Riester-Versicherung des Iduna-Konzerns zu wechseln.

23. Oktober 2017 / capital.de

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Donner & Reuschel überträgt Riester-Verträge auf Signal Iduna

Die Privatbank und Signal-Iduna-Konzerntochter Donner & Reuschel hat 150 Riester-Kunden nahegelegt, ihre Riester-Sparpläne in eine Riester-Versicherung bei der Signal Iduna umzuwandeln. 134 Kunden akzeptierten das Angebot, 16 Kunden erhielten die außerordentliche Kündigung.

23. Oktober 2017 / pfefferminzia.de

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Riester-Rente: Signal Iduna-Tochter setzt Kunden mit Banksparplänen vor die Tür

Die Privatbank Donner & Reuschel, eine Tochter der Signal Iduna, kündigt derzeit hunderte Riester-Banksparpläne. Damit dürfte sie dem Ruf der privaten Altersvorsorge einen Bärendienst erweisen. Das private Geldhaus nennt IT-Probleme als Grund – das könnte nur vorgeschoben sein. Politik und Marktwächter sind alarmiert.

23. Oktober 2017 / versicherungsbote.de

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Für viele lohnt sich Riestern

Gemeinsam mitder Verbraucherzentrale Bremen hat Finanztest untersucht, ob Riester-Anbieter bei der Anlage der Beiträge und staatlichen Zuschüsse ethische Belange berücksichtigen. Viele schließen geächtete Waffen oder Kinderarbeit aus. Doch es gibt kein Produkt, das ökonomisch uneingeschränkt empfehlenswert ist und gleichzeitig weitreichende ethische Ausschlusskriterien bietet.

03. Oktober 2017 / nnz-online.de

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Riester-Rente im Vergleich: Versicherung, Sparplan, Fonds­police

Die Riester-Rente ist unflexibel. Sie ist auf eine monatliche Rentenzahlung im Alter ausgelegt, da sie die gesetzliche Rente ergänzen soll. Zwar darf sich der Neurentner bis zu 30 Prozent des Vertrags­guthabens auszahlen lassen, mehr jedoch nicht. Wer seinen Vertrag vorher kündigt, muss Zulagen und Steuererspar­nisse zurück­zahlen. Nach Abzug der Kosten des Anbieters führt das oft zu Verlusten.

02. Oktober 2017 / test.de

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Weiter Rückgang bei Riester – Standardprodukt ungewiss

Die Zahl der Riester-Verträge ist auch im zweiten Quartal 2017 zurückgegangen, wie das Bundesarbeitsministerium mitteilt. Ende Juni bestanden demnach 16,5 Millionen Riester-Verträge. Das waren 4.000 weniger als zum Ende des ersten Quartals. Zuwächse im Vergleich zum Vorquartal verzeichneten lediglich Wohn-Riester (um 35.000 auf 1,7 Millionen Verträge) und die Fondssparpläne (um 12.000 auf 3,2 Millionen Verträge). Die Anzahl der Riester-Versicherungen ging dagegen um 42.000 auf 10,8 Millionen zurück. Die Zahl der Banksparprodukte sank um 8.000 auf 754.000.

2. Oktober 2017 / cash-online.de

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Riester-Rente: Der Patient kränkelt weiter

Tenor der meisten Parteien ist aber mittlerweile, die Riester-Rente zu reformieren. Denn an einer mangelnden Sparbereitschaft der Deutschen scheint der hinkende Riester-Absatz nicht zu liegen. So ist laut einer anlässlich des nahenden Weltspartages erstellten Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die Sparquote der Deutschen – also das Verhältnis von Ersparnis und verfügbarem Einkommen – weiterhin hoch. 9,7 betrug diese im ersten Quartal dieses Jahres – damit lag sie höher als 2014 (9,5), also Riesterversicherungen und Banksparpläne Rekordzahlen aufwiesen. Ein mögliches Indiz, dass das Produkt Riester vielen Deutschen wenig attraktiv erscheint.

2. Oktober 2017 / procontra-online.de

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Riester-Versicherern geht immer mehr die Puste aus

Im zweiten Quartal 2017 ist die Zahl der Riester-Verträge netto – also unter Einberechnung der Kündigungen und Vertragsabgänge – um 4.000 auf 16,51 Millionen zurückgegangen, wie der jetzt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichten amtlichen Statistik zu entnehmen ist. Dies ist bereits das zweite Minus in Folge. Allerdings war der Rückgang im ersten Quartal noch sieben Mal so groß ausgefallen. Ruhend gestellte Kontrakte werden vom Ministerium nicht ausgewiesen, sondern auf einen Anteil von „gut einem Fünftel“ geschätzt.

2. Oktober 2017 / versicherungsjournal.de

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Riester-Rente – Zuschüsse kassieren meistens Besserverdiener

Eugen Roth DGB-Vorsitzender Saarland: “Die Riesterrente hat das nicht gebracht, was mit ihr versprochen wurde. Das müssen wir leider feststellen. Deswegen ist der Deutsche Gewerkschaftsbund der Auffassung, die Riesterrente zu beenden und die staatlichen Hilfsmittel, die dorthinein investiert wurden oder werden sollen, umzulenken. Zum Beispiel in die Stabilisierung des Rentenniveaus.

27. September 2017 / daserste.de

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DIW-Chef Marcel Fratzscher “Wahlergebnis ist ein Ausdruck der Spaltung der Gesellschaft”

Ich halte die Riester-Rente für gescheitert. Man braucht neue Konzepte, etwa die Deutschland-Rente, bei der sich der Staat einschaltet und die Kosten niedrig hält. Die Regierung sollte in der neuen Legislaturperiode das Thema Rente und Altersvorsorge anpacken, damit die Menschen wissen, was nach 2030 auf sie zukommt. Reformen sollte man in guten Jahren machen. Aber ich befürchte, das wird nicht passieren.

24. September 2017 / tagesspiegel.de

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Sie lohnt sich manchmal doch: Wer von der Riester-Rente profitiert

Eine Riester-Rentenversicherung ist vor allem für Kunden geeignet, die sich um wenig kümmern wollen. Ein solcher Vertrag ist aber nur empfehlenswert, wenn der Kunde regelmäßig und bis zum Vertragsende einzahlt. Die empfohlene Mindestlaufzeit liegt laut “Finanztest” bei 15 Jahren. Allerdings fanden die Experten für ihren Test nur neun Angebote, die derzeit verfügbar sind. Keine der Policen kam dabei im Test über ein “befriedigend” hinaus, was vor allem an den teuren Kosten der Produkte lag.

  1. September 2017 / n-tv.de

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„Sind Sie selbst ein bisschen Hacker?“

Der grundsätzliche Mehrwert eines Riestervertrages ist eine sichere monatliche Zusatzrente. Trotzdem wird Riester in seiner jetzigen Form das Problem der sinkenden Renten wohl nicht lösen. Die Versicherung ist zu unattraktiv. Vielen Arbeitnehmern sind die Rechnungen zu kompliziert, und Riestern lohnt sich auch nicht für jeden. Die Zahlen sprechen jedenfalls nicht für ein besonders großes Interesse: Rund 16 Millionen Verträge gibt es in Deutschland, in viele wird nichts mehr eingezahlt.

15. September 2017 / noz.de

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TV-Diskussion zum Thema Rente: „Das ist ein Witz, was Sie da erzählen“

Die Bundeskanzlerin bekam den Unmut der Menschen in der Sendung „Klartext, Merkel“ vor allem zum Thema Altersarmut zu spüren bekommen, wie die Zeit berichtet. „Das ist ein Witz, was Sie da erzählen“, sagte eine Zuschauerin, nachdem Merkel das Konzept der Riester-Rente verteidigte. Die Krankenhaus-Reinigungskraft hatte zuvor gesagt, sie würde nie einen Riester-Vertrag abschließen wollen. „Da ist nur Riester von reich geworden“, meinte sie.

15. September 2017 / dasinvestment.com

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Riester-Rente: Untauglicher Wiederbelebungsversuch

Auch der Bund der Versicherten (BdV) hat erhebliche Zweifel, ob das verlorene Vertrauen in das Produkt wiederhergestellt wird. Abgesehen von den dauerhaften Niedrigzinsen sind vor allem die Kostenstrukturen viel zu intransparent. Angesichts der Tatsache, dass Riester eher Geringverdienern zugute kommen soll, ist völlig unverständlich, dass ausgerechnet die am wenigsten profitieren, wenn sich zuerst die Anbieter und Vermittler mit Provisionen bedienen und die Kosten für Vertrieb und Verwaltung an der mickrigen Rendite nagen.

05. September 2017 / gevestor.de

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Die staatlich geförderte Riester-Rente ist gescheitert

Millionen Menschen mit normalen und niedrigen Einkommen können nicht privat vorsorgen. Die staatlich geförderte Riester-Rente ist gescheitert. Es werden Milliarden an Subventionen verpulvert, die in den Kassen der Versicherungskonzerne statt in den Portemonnaies der Rentnerinnen und Rentner landen. Wir wollen diese Entwicklung umkehren. Wir wollen die Möglichkeit schaffen, Ansprüche aus der Riester-Rente in die gesetzliche Rentenversicherung überführen zu können.

30. August 2017 / xing.de

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So sicher ist die Rente

Eigentlich sollte die Riester-Rente das sinkende Rentenniveau ausgleichen. Aber nur gut ein Drittel der Arbeitnehmer hat eine abgeschlossen, und wegen der Minizinsen bringt sie im Alter deutlich weniger wie erwartet. Jetzt hoffen Politiker, dass mehr Arbeitnehmer in den Genuss einer Betriebsrente kommen. Was mit denen geschieht, die nicht zusätzlich vorsorgen, ist ungelöst.

15. August 2017 / swp.de

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Vielen Rentnern droht Altersarmut

Die „Riester-Rente“, von der viele Arbeitnehmer ein zusätzliches Einkommen erwartet hätten, sei eine Mogelpackung.

14. August 2017 / allgemeine-zeitung.de

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Mindestrente gegen Altersarmut

Derzeit würden im Rahmen des sogenannten „Drei-Säulen-Models“ der Alterssicherung die beiden freiwilligen Säulen „Riester-Rente“ und „Betriebsrente“ mit hohen staatlichen Subventionen gepäppelt – obwohl sie längst nicht allen zugute kommen, intransparent und krisenanfällig sind, kritisierte Birkwald. (…) Es gebe ein wachsendes Problem der Altersarmut. Wenn nicht gegengesteuert wird, müsse man damit rechnen, dass sich bis 2030 der Anteil der armen Alten in Deutschland verdoppelt. (…) Da helfe auch der Riester-Irrweg nichts.

12. August 2017 / beobachternews.de

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Riester-Sparer verschenken jedes Jahr Millionen – wegen eines kleinen Fehlers

Riester-Sparer verschenken jedes Jahr Millionen an staatlichen Zuschüsse für die Riesterrente. Aktuellen Zahlen zufolge erhalten Versicherte im Schnitt nur noch 122,95 Euro Grundzulage. Jeder fünfte kann sich die Beiträge nicht leisten.

11. August 2017 / focus.de

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Riester-Sparer rufen weniger Zuschüsse ab

Die staatlichen Zuschüsse für die Riesterrente werden offenbar immer weniger ausgeschöpft. Versicherte hätten im Jahr 2013 im Schnitt noch 122,95 Euro Grundzulage erhalten, berichtete die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, die wegen steuerlicher Fristen erst jetzt vorlägen.

10. August 2017 / n-tv.de

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Reif für die Rentenwende!

Die emotionale Bindung zu Riester-Renten und Lebensversicherungen ist eher gering. Also sollte bei den Kunden und damit auch den Wählern die Bereitschaft vorhanden sein, die Fakten zu würdigen: Die uns seit fas 20 Jahren aufgedrängte private Vorsorge ist krachend gescheitert. Weder Riester-Rente noch Betriebsrente können die gerissenen Lücken der gesetzlichen Rente füllen.

10. August 2017 / scharf-links.de

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Riester-Zuschüsse schmelzen weiter

Niedrige Zinsen, zu geringe Beiträge, Zuschüsse nicht ausgeschöpft: Das Riestern lohnt sich für Deutsche immer weniger – auch weil es nicht richtig gemacht wird.

10. August 2017 / spiegel.de

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Nutzlos und sozial ungerecht?

Die Höhe der Zuschläge habe letztlich sehr wohl etwas damit zu tun, wie wirtschaftlich interessant Riesterverträge seien, sagt Matthias W. Birkwald, der für die Linkspartei im Bundestag sitzt und die Riesterrente für komplett gescheitert hält: „Riester ist ineffizient wegen der hohen Verwaltungskosten. Die betragen nämlich zehn bis 20 Prozent. Damit ist Riester auch sozial ungerecht, weil die Zulagen fast ausschließlich in den Taschen der Versicherungsunternehmen landen.“

10. August 2017 / deutschlandfunk.de

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Neue Pflicht zur Betriebsrente: So checken Sie, ob das Angebot vom Chef was taugt

Rentenexperte Balodis hält 15 Prozent für zu wenig, um die vielen Nachteile des Direktversicherungsmodells für den Arbeitnehmer abzufedern: „Es ist wie bei der Riester-Rente: Es wird eine komplizierte, vom Staat geförderte private Altersvorsorge installiert, die den Lebensversicherungskonzernen das Geschäft besorgt und die Betroffenen nicht vor Altersarmut schützt.“

7. August 2017 / focus.de

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Die Parteien und die Rente: Mit Blick in die Zukunft

Unter ihrer Ägide war seinerzeit die private Vorsorge, die sogenannte Riester Rente eingeführt worden, um die sinkende gesetzliche Rente zu kompensieren. Ein Weg, der sich bislang nicht als besonders erfolgreich erwiesen hat.

17. Juli 2017 / deutschlandfunk.de

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Die höhere Zulage entpuppt sich als Luftnummer

Endlich ist der Staat mal spendabel: Statt 154 Euro zahlt er Sparern bei der Riester-Rente künftig 175 Euro. Doch die meisten freuen sich zu früh. Ihnen bringt das wenig. Um genau zu sein: nichts. (…) Für die meisten Normal- bis Gutverdiener sind die Zulagen daher unwichtig. Jeder zusätzliche Euro Zulage ist ein Euro weniger beim Steuervorteil.

17. Juli 2017 / Niklas Hoyer, wiwo.de

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Riester weg, Eigenheimzulage zurück

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger ist unzufrieden mit der staatlichen Förderkultur in Deutschland – seine Forderung: Eigenheimzulage wiederbeleben, Riester-Rente abschaffen und letztere durch eine allgemeine Sparzulage ersetzen. (…) „Ich würde dafür plädieren, eine allgemeine Sparzulage einzuführen, also einen der Riester-Rente entsprechenden Sonderausgabenabzug, bei dem ich auf ein bis zur Rente gesperrtes Konto oder Depot frei mein Vermögen aufbauen kann. Der Abzug sollte auch für Tilgungsleistungen für eine eigene Immobilie gelten“, so der Wirtschaftsökonom.

14. Juli 2017 / pfefferminzia.de

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Ein Plädoyer für die Eigenheimzulage

„Wenn ich mir meinen Riestervertrag anschaue, wird mir schwindelig, was für Gebühren mir jedes Jahr berechnet werden. Dabei bunkert der Anbieter mein Geld in Staatsanleihen, die ihm kaum Kosten verursachen. (…) Ich würde dafür plädieren, eine allgemeine Sparzulage einzuführen, also einen der Riesterrente entsprechenden Sonderausgabenabzug, bei dem ich auf ein bis zur Rente gesperrtes Konto oder Depot frei mein Vermögen aufbauen kann. Der Abzug sollte auch für Tilgungsleistungen für eine eigene Immobilie gelten.“

14. Juli 2017 / Peter Bofinger, welt.de

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DGB im Kreis Wesel mit neuem Vorsitzenden

Das Thema Rentenversicherung bewegt die neue DGB-Spitze aktuell besonders: „Die Riester-Rente hat sich als Fehler erwiesen. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen, die eine zusätzliche Absicherung nötig hätten, können sich eine private Zusatzversorgung nicht leisten.“

12. Juli 2017 / rp-online.de

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Renten-Enten: Riskanter Wahlkampf zu Lasten der nächsten Generation

Das deutsche Rentensystem ist allerdings nicht nur umlagefinanziert, sondern es zeichnet sich neben dem gesetzlichen Teil auch durch einen privaten und einen betrieblichen Teil aus. Der private Vorsorgeteil, beispielsweise die „Riester-Rente“, leidet stark unter der Zinspolitik der EZB. Das bedeutet, dass die Anlagen kaum noch verzinst werden und sich daher weniger lohnen.

8. Juli 2017 / huffingtonpost.de

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EU-Rente soll Riester Konkurrenz machen

Hierbei nahm Giegold auch Bezug auf die deutsche Riester-Rente: „Während die deutsche Riester-Rente Verbraucher mit übermäßigen Kosten belastet, könnte die Europa-Rente ihnen mehr für weniger Geld bieten.“

29. Juni 2017 / Martin Thaler, procontra-online.de

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Kritisches zum SPD-Wahlprogramm: Die eingeschränkte Gerechtigkeit

Die von der SPD verlangte Stabilisierung des Rentenniveaus reicht als Zielmarke längst nicht mehr aus, weil es schon heute Millionen Arbeitnehmer im Alter kaum noch vor dem sozialen Absturz bewahrt. Lebensstandardsicherung und Armutsbekämpfung als Kernaufgaben der Rentenpolitik erfordern eine Rückkehr zu jenen 53 Prozent als Sicherungsniveau vor Steuern, die zur Jahrtausendwende galten. Dazu wären eine Rückabwicklung der Riester-Rente und die Entfernung der Dämpfungs- bzw. Kürzungsfaktoren (Riester-, Nachhaltigkeits- und Nachholfaktor) aus der Rentenanpassungsformel nötig.

24. Juni 2017 / Christoph Butterwegge, focus.de

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Riester-Rente im Abflug

Viele Deutsche sparen fleißig. Doch die monatliche Ersparnis von 16 Milliarden Euro landet laut Bundesbank fast vollständig auf nahezu unverzinsten Spar- und Tagesgeldkonten. Dieses Sparen hat mit einer vernünftigen Altersvorsorge nichts zu tun. Denn im Grunde weiß niemand, welche Leistungen er in zehn, zwanzig oder gar vierzig Jahren aus der staatlichen Rente beziehen wird. Gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen und Eltern mit kleinen Kindern sind »Riester« und »Rürup« – auch wenn medial oft anderes behauptet wird – aufgrund der vergleichsweise hohen staatlichen Prämien durchaus attraktiv.

21. Juni 2017 / Hermannus Pfeiffer, neues-deutschland.de

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Riestern unattraktiv

„Undurchsichtig, unrentabel, unfair“, lautet daher das Urteil des Holländers Rogier Minderhout. Der ehemalige Investmentbanker und Gründer der digitalen Rentenversicherung MyPension stellt der Riester-Rente ein vernichtendes Urteil aus: „Die klassische Riester-Rente ist gescheitert.“ Ein heute 30-jähriger Mann müsse über 90 Jahre alt werden, um seine eingezahlten Beiträge samt Zinsen zurückzubekommen. Damit sei die Riester-Rente ein Verlustgeschäft, vor allem für Geringverdiener und Personen, die längere Zeit arbeitslos waren. Minderhout: „Während die Finanz- und Versicherungswirtschaft von Provisionen profitiert, droht Millionen von Riester-Sparern die Altersarmut.“

20. Juni 2017 / preussische-allgemeine.de

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Verbrauchertag in Berlin: Gegen die Allmacht von Apps und Algorithmen

Zentrales Thema beim Deutsche Verbrauchertag, bei dem neben Merkel auch ihr SPD-Herausforderer Martin Schulz und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auftraten, war die bevorstehende Bundestagswahl. Klaus Müller, Vorsitzender des Veranstalters Verbraucherzentrale Bundesverbands, nannte als wichtigstes Ziel, die Riester-Rente abzuschaffen und stattdessen nach englischem Vorbild eine „Deutschland-Rente“ zu schaffen – ein günstiges Standardprodukt, bei dem keine Provisionen an Banken oder Versicherungen gezahlt werden. „35 Millionen Menschen könnte so geholfen werden“, unterstrich Müller.

20. Juni 2017 / Michael Gabel, swp.de

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Merkel kann sich neue Zusatzrente für alle vorstellen

Die Deutschlandrente ist dem Konzept zufolge eine zusätzliche Altersvorsorge unter staatlicher Verwaltung, deren Geld auf dem Kapitalmarkt angelegt würde. Einzahlen sollen alle Arbeitnehmer. Diese Versicherung für das Rentenalter soll einfach, transparent und kostengünstig sein. In den Augen von VZBV-Chef Klaus Müller müsste sie die staatlich geförderte Riester-Rente ersetzen. Deren Produkte sind oft zu teuer, weil Versicherungsunternehmen Geld zu ihren Gunsten abzweigen. Zudem sparen sich gerade viele Geringverdiener einen Riester-Vertrag.

20. Juni 2017 / Hannes Koch, waz.de

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Weg von der Riester-Rente

Von den Regierungen propagiert, von den Versicherungen beworben und doch ein großer Flopp: Die Riesterrente spiele nicht einmal die Provisionen der Verkäufer der Verträge ein, stellt Rudolf Kraus fest.

18. Juni 2017 / onetz.de

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Wenn die Rente für den Ruhestand nicht reicht

Ziel des „politisch gewollten Sinkflugs der Rente“ von 53 Prozent des letzten Arbeitslohns im Jahr 2000 auf 42 Prozent im Jahr 2040 sei indes nicht mehr die Sicherung des Lebensstandards im Alter, sondern lediglich die Stabilisierung der Beiträge. Der Ausgleich über private Vorsorge – Stichwort „Riester-Rente“ – sei gescheitert, die betriebliche Altersvorsorge noch längst nicht ausreichend und „die Rente mit 67 eine Fehlentscheidung“.

1. Juni 2017 / Dr. Verena Di Pasquale, nordbayern.de

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Archiv 2017/1
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