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Riester-Rente: Besser aufrüsten als abwracken

Die Riester-Rente liefere gute Renditen und sei besser verbreitet als andere Vorsorgeformen, ergab die Studie. Aus der anonymisierten Auswertung von rund 23.500 Verträgen errechnet das IVFP jährlich den Riester-Rendite-Index. Der Index stellt für einen Musterfall die durchschnittliche Nettorendite nach Kosten, Förderung und Besteuerung dar. Dieser ergibt für das Jahr 2018 eine Rendite von 3,4 Prozent nach Kosten und Steuern

09. Juli 2019 / procontra-online.de

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Das Schweden-Modell kann die deutsche Rente retten

Es bleibt festzuhalten: Das schwedische Modell hat auch wegen seiner Übersichtlichkeit mehrere Vorzüge: Die Gebühren sind sehr niedrig, das bedeutet: Die Kosten zehren nicht an der Rendite – ganz anders als etwa bei einer fondsbasierten Riester-Rente in Deutschland. Daneben profitieren die Arbeitnehmer von hohen Renditen. Denn die Kapitalmärkte werfen im historischen Vergleich viel mehr ab als Sparbuch oder Festgeld.

29. Juni 2019 / focus.de

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Riester für alle?

„Wir fordern Riester für alle, mehr Klarheit und weniger Bürokratie. Durch die Reformvorschläge könnte ein erheblicher zusätzlicher Betrag jedes Jahr in die Riester-Rente fließen, der heute schlichtweg nicht abgerufen oder als Steuergutschrift auf das Girokonto fehlgeleitet wird“, sagte Frank Breiting, Leiter private Altersvorsorge der DWS Group. Im Ergebnis sollten sich die zukünftigen Renten je nach Einkommensgruppe zwischen 30 und 38 Prozent erhöhen. Die Ausweitung der Riester-Rente auf alle unbeschränkt Steuerpflichtigen und die ungekürzte Zahlung der vollen Kinderzulage ab 60€ Eigenleistung könnte die Rückforderungen von Zulagen weitgehend verhindern.

03. Juli 2019 / cash-online.de

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Riester-Rente: Besser aufrüsten als abwracken

Rund 17 Jahre nach ihrer Einführung ist die Riester-Rente hinsichtlich Rentabilität, Marktdurchdringung, gewünschter Kundengruppen sowie Verbreitung ein Erfolg. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Die Riester-Rente: ‚Abwracken‘ oder ‚Aufrüsten‘?“, die im Auftrag der DWS Group und des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) erstellt wurde. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat darin empirische Ergebnisse zur Verbreitung und Rentabilität vorgelegt und Reformvorschläge zur Verbesserung der Riester-Rente untersucht. Ergebnis: Die Riester-Rente erreicht alle Bevölkerungsgruppen in sehr ausgeglichener Weise. Rund 55 Prozent der Förderberechtigten verdienen bis zu 30.000 Euro brutto pro Jahr. Nur 16 Prozent liegen oberhalb der Einkommensgruppe von 50.000 Euro, 28 Prozent verdienen zwischen 30.000 und 50.000 Euro.

09. Juli 2019 / Detlef Pohl, procontra-online.de

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Geheimtipps für Ihren Riester-Vertrag

Je nach Betrachtungsweise ist die 2002 gestartete Riester-Rente eine große Erfolgsstory – oder ein gigantischer Flop. Als Beleg für ihren Erfolg gelten die Absatzzahlen: So hatten Sparer Ende 2018 rund 16,6 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen. Die staatlich geförderte, private Altersvorsorge wird so als die erfolgreichste nicht-obligatorische private Zusatzvorsorge der Welt dargestellt. Sie habe „wichtige sozialpolitische Ziele erreicht“, heißt es beim Versichererverband GDV.

17. Juni 2019 / Niklas Hoyer, wiwo.de

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Stiftung Warentest-Vorstand zur Riester-Rente: “Es fehlen die Alternativen”

Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest, hat in einem Interview begründet, weshalb die Stiftung noch immer Riester-Renten empfiehlt: Trotz hoher Kosten und Intransparenz würden schlicht die Alternativen fehlen. Die nennt er dann indirekt doch und empfiehlt Investment mit Indexfonds. Mancher Rat ist dabei zumindest diskutabel.

03. Mai 2019 / versicherungsbote.de

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Riester-Rente: Deutsches Institut für Altersvorsorge präsentiert Reformvorschläge

“Das Kopfkissen – die bessere Riester-Rente?“ fragte erst jüngst eine Studie des verbrauchernahen Bunds der Versicherten (BdV). Die Stoßrichtung dieser Polemik war klar: Wenn selbst das Kopfkissen mehr Rendite verspricht, kann auf Riester-Lösungen gut verzichtet werden. Nun jedoch folgt ein Gegenentwurf zur „Kopfkissenstudie“, vorgelegt vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA). Nicht weniger als eine „Revitalisierung der Riester-Rente“ setzt sich das Forschungspapier zum Ziel. Verfüge Deutschland mit der Riester-Rente doch „über ein eingeführtes und staatlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt“, das es zu bewahren gilt.

15. Mai 2019 / versicherungsbote.de

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Riester-Alternative entfacht Kampf um Vorsorgemilliarden

Die Bundesregierung hat bereits im Koalitionsvertrag vor einem Jahr angekündigt, die private Altersvorsorge zu stärken. Doch passiert ist bisher nicht wirklich etwas. Da aber die private Förderrente Riester-Rente als starr, teuer und oft renditeschwach kritisiert wird und die Zahl der Verträge bei gut 16 Millionen abbröckelt, machen die Verbraucherschützer Druck: Sie haben ein Modell eines billigen, staatlich organisierten Standardprodukts für die Vorsorge entwickelt und verweisen auf den Erfolg solcher Konzepte im Ausland.

16. Mai 2019 / handelsblatt.com

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Ist Riester noch zu retten?

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat nun Vorschläge zu einer “Revitalisierung” der Riester-Rente vorgelegt, die auch die Politik und Experten eifrig diskutieren können. Das DIA ist ein privatwirtschaftlich organisiertes Institut, das von der Finanzwirtschaft getragen wird.

Im Zentrum der Empfehlungen des Instituts steht die Frage, ob Riester derzeit nicht schon deshalb in Misserfolg ist, weil zu wenige Bundesbürger diese Form der staatlich geförderten Altersvorsorge überhaupt nutzen. Bei 16,5 Millionen Verträge sind 2019 weite Teile der Bevölkerung komplett außen vor, die Rentenlücke kann so nicht flächendeckend geschlossen werden. Das wäre nur erreichbar, wenn “Riestern” obligatorisch wäre. Zumindest eine “Opt-out-Regel” wäre zwingend, so die Experten, dabei müssten die Bürger aktiv dem Riester-Sparen widersprechen.

9. Mai 2019 / boerse.ard.de

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Riester-Rente: Kommt die neue Förderung in der bAV an?

Grundsätzlich: Die Riester-Vorsorge hat es im Privatkundengeschäft bislang auf über 16,5 Millionen Verträge gebracht, doch in der bAV scheiterte das Modell. Das beginnt sich durch das BRSG zu ändern. Die wichtigsten Neuerungen, insbesondere für Geringverdiener:

  • Die Riester-Rente wird zwar weiter auf die staatliche Grundsicherung im Alter angerechnet, nun bleiben bis zu etwa 200 Euro pro Monat auf jeden Fall anrechnungsfrei.
  • Die frühere Doppelverbeitragung in der Ein- und Auszahlungsphase der Riester-bAV wurde abgeschafft. Das heißt: Für bAV-Riester entfällt seit 2018 bei der Auszahlung SV-Pflicht.
  • Zudem stieg für Riester-Renten 2018 in der Ansparphase die Grundzulage von 154 auf 175 Euro pro Jahr.
  • Geringverdiener (bis 2.200 Euro brutto) können seit 2019 verbindlich mit einem Arbeitgeber-Zuschuss rechnen.

Bei der betrieblichen Riester-Rente wird die Beitragszahlung weiterhin aus dem Nettolohn geleistet. Im Gegenzug ist die Rente später abgabenfrei – anders als bei der bAV nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG, bei der die Beiträge aus dem Bruttolohn gezahlt werden.

09. April 2019 / Detlef Pohl, procontra-online.de

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Verständlich erklärt: Was ist die Riester-Rente?

Auch für junge Berufseinsteiger unter 25 Jahren ist die Riester-Rente attraktiver geworden. Bei einem Neuabschluss eines Vertrages winken 200 Euro als Einsteigerbonus. Außerdem kann die Riester-Rente jetzt wesentlich flexibler für den Eigenheimbau oder -erwerb genutzt werden.

02. April 2019 / Claudia Kneifel, mainpost.de

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Frauen stehen voll auf Riester

Riester und die Frauen, das passt. Nach Angaben der Allianz liegt der Anteil der Frauen bei den Riester-Verträgen bei rund 60 Prozent. Dabei zeigt sich, dass die Zuschüsse zur Riester-Rente ein wichtiger Anreiz sind.

Während insgesamt sowohl bei der gesetzlichen als auch bei der privaten Rente mehr Männer als Frauen Geld in ihre Zukunftsvorsorge investieren, liegt der Anteil der Frauen bei der Allianz Riester-Rente bei knapp 57 Prozent, teilte der Versicherer mit. Gerade der staatliche Zuschuss fü̈r die Kinder sei ein signifikanter Anreiz. So werde in der Familienphase kaum ein Vertrag beitragsfrei gestellt.

07. März 2019 / cash-online.de

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Was Sie zur Rente ab 63 wissen müssen

SZ-Redaktion: Wenn Sie Medaillen, Gold, Silber und Bronze, für die gerade genannten Alternativen zur Alterssicherung vergeben sollten, wie sähe das aus?

Werner Siepe (Finanzmathematiker & unabhängiger Finanzexperte): Gold für die gesetzliche Rente bei der Altersgruppe 50plus, da die Jahre bis 2023wegen der Stabilität von Beitragssatz und Rentenniveau zu den guten Rentenjahren zählen. Silber für die Riester-Rente bei niedrig besteuerten Arbeitnehmern mit hohen Zulagen, für Riester-Sparer mit zwei Kindern sind das zum Beispiel 675 Euro im Jahr. Und Bronze für die Rürup-Rente bei hoch besteuerten Anlegern, die auf ein höheres Zinsniveau in der Zukunft hoffen. Für die Rente aus der privaten Rentenversicherung reicht es nicht zum Podestplatz, da es hierfür bei Neuabschlüssen keine Steuervorteile mehr gibt. Allerdings sollte man immer auch die betriebliche Altersvorsorge im Blick haben.

01. April 2019 / Hendrik Munsberg, sueddeutsche.de

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Die gesamte Rente mit einem Klick

Über die Rente wird zwar viel geredet und gestritten in Deutschland. Auf Anhieb aber kann die Mehrheit der Deutschen vermutlich nicht auswendig aufsagen, welches Alterseinkommen sie später mal erwarten wird – von der gesetzlichen Rente über eine mögliche Betriebsrente oder Rente aus einem berufsständischen Versorgungswerk bis hin zur Riesterrente oder Kapitallebensversicherung. Das ist ein Problem, denn der mangelnde Überblick über die eigene Altersvorsorge schürt einerseits Ängste und führt andererseits dazu, das leidige Thema vor sich herzuschieben und zu vertagen – und am Ende nicht genug fürs Alter vorzusorgen.

In der Politik ist das alles bekannt. Eine allumfassende Rentenübersicht aber gibt es immer noch nicht, obwohl Experten das seit Jahren fordern. Nun aber kommt offenbar Bewegung in die Sache. Das Bundessozial- und das Bundesfinanzministerium haben ein Forschungsvorhaben in Auftrag gegeben. Das Ziel: Es sollen “konzeptionelle Grundlagen” geschaffen werden für eine “säulenübergreifende Altersvorsorgeinformation” – also eine, die sämtliche Rentenanwartschaften aus allen möglichen Quellen zusammenrechnet.

19. März 2019 / Henrike Rossbach, sueddeutsche.de

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Clever vorsorgen – Riester, Rürup, Betriebsrente: Jetzt Geld vom Staat fürs Alter sichern

So hohe Zuschüsse gibt es für Riester-Verträge: Dieses Modell richtet sich vor allem an Normalverdiener und Eltern mit Kindern. Die staatliche Förderung fließt auf zwei Wegen:

  • finanziellen Zuschüsse, die sogenannten Riester-Zulagen
  • Extra-Steuerersparnissen mit einem zusätzlichen Sonderausgabenabzug

Trotzdem ist das Image der Riester-Rente schlecht, gerade sie gilt als bürokratische Missgeburt. Außerdem kassieren die Anbieter hohe Gebühren und schmälern damit die Erträge. Doch die staatlichen Zulagen des Bundeswirtschaftsministeriums können sich sehen lassen:

  • Grundförderung: jährlich 175 Euro
  • Kinderförderung: 185 Euro für jedes vor 2008 geborene Kind, 300 Euro für jedes jüngere Kind
  • Erwachsene, die vor ihrem 25. Geburtstag eine Riester-Police abschließen, erhalten einen einmaligen Bonus von 200 Euro.
  • Der steuerliche Sonderausgabenabzug darf bis zu 2100 Euro

15. März 2019 / focus.de

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Frauen fehlt finanzielles Selbstbewusstsein

„Für Frauen in der Familienphase ist die Riester-Rente besonders attraktiv, darauf weist die Allianz hin. Mit dem Produkt wollen sie die Lücke in ihrer Altersvorsorge abfedern, die sich häufig nach der Geburt von Kindern auftut. Denn es sind in der Regel die Mütter, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um sich um den Nachwuchs zu kümmern. Mütter von Grundschulkindern arbeiten zu 51 Prozent in Teilzeit, Väter von Grundschulkindern zu fünf Prozent. Für den Versicherer ist die Riester-Rente die “weiblichste Form der Vorsorge”. Während bei der privaten Rente mehr Männer als Frauen Geld investierten, liege der Anteil der Frauen bei der “Allianz Riester-Rente” bei 57 Prozent. Vor allem der staatliche Zuschuss für Kinder sei ein Anreiz zur Vorsorge. Kaum ein Vertrag werde in der Familienphase beitragsfrei gestellt, so die Allianz.“

8. März 2019 / versicherungsmagazin.de

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Debeka-Chef möchte Riester-Rente vereinfachen

Für den Versicherer Debeka ist das Geschäft mit Riester-Policen durchaus wichtig. Aktuell liege der Bestand an Riester-Verträgen bei 816.000 Verträgen und damit stabil auf dem Level des Vorjahres. Besonders bei den kapitalmarktnahen Policen habe das Koblenzer Unternehmen im Jahr 2018 zulegen können. Hier habe der Versicherer ein Plus von 31 Prozent eingefahren.

“Ich möchte an dieser Stelle eine Lanze für die Riester-Rente brechen. Sie ist sicher nicht so schlecht, wie sie in der Öffentlichkeit und in den Medien immer wieder gemacht wird.”, sagte Thomas Brahm im Rahmen der Vorstellung der Geschäftszahlen. Doch beim geförderten Produkt sieht der Vorstandschef durchaus auch Probleme, die es gelte anzupacken: “Ich halte es aber für notwendig, sowohl die Förderung zu vereinfachen, als auch die Komplexität der Produkte zu reduzieren.”, forderte der Debeka-Boss.

07. März 2019 / versicherungsbote.de

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Das Milliardengeschäft mit der Riester-Rente

„Rund 2,73 Milliarden Euro hat die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen für das Beitragsjahr 2015 an die Riester-Anbieter überwiesen. Seit 2002 summiert sich die Förderung nach Daten des Bundesfinanz-Ministeriums (BMF) auf über 24 Milliarden Euro. Für 2015 bezifferte das BMF das gesamte Beitragsvolumen auf fast 11,2 Milliarden Euro. Ein Riester-Vertrag wird im Schnitt mit rund 960 Euro bespart. Die Spanne reicht je nach Anbietertyp von rund 850 Euro bis zu knapp 1.340 Euro.“

15. Februar 2019 / Björn Wichert, versicherungsjournal.de

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Riester-Rente: Nur jeder dritte Vertrag wird voll gefördert

Die Zahl der Riester-Sparer, die mit der vollen staatlichen Zulage unterstützt werden, geht anteilig zur Zahl der Gesamtverträge weiter zurück. Waren es 2014 noch 36,1 Prozent mit der vollen Förderung, so sank deren Zahl 2015 auf 35,5 Prozent. Das geht aus aktuellen Zahlen der Bundesregierung vor. Um die Daten einordnen zu können, fehlt jedoch eine wichtige Größe: nämlich, wie viele Sparer mehrere Riester-Verträge halten.

14. Februar 2019 / Mirko Wenig, versicherunsbote.de

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Altersvorsorge für Mütter – Staatliche Zuschüsse bessern Rente auf

Wer im Besitz einer geförderten Altersvorsorge wie der Riester-Rente ist, sollte die Versicherung über die Geburt des Kindes informieren. Denn: Mit 300 Euro pro Kind und Jahr bezuschusst der Staat die private Vorsorge. GDV-Experte Zunk gibt ein Beispiel: Eine Mutter hat ein Bruttojahresverdienst von 25.000 Euro. Damit sie die volle staatliche Zulage erhält, müssen vier Prozent in den Vertrag fließen – also 1000 Euro. Davon abgezogen werden die Grundzulage vom Staat (175 Euro) und die Kinderzulage vom Staat (300 Euro). Es bleibt ein Betrag von 525 Euro. Die Frau hat also einen monatlichen Sparbeitrag von 43,75 Euro. “Je geringer der Verdienst und je mehr Kinder, desto mehr gibt der Staat anteilig dazu”, erläutert Zunk.

04. Januar 2019 / n-tv.de

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Staatliche Zuschüsse bessern Rente von Müttern auf

Wer Anspruch auf Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung hat, ist auch berechtigt, Zulagen für einen Riester-Vertrag zu erhalten. „Somit können private Altersvorsorgeansprüche auch während der Zeit der Kindererziehung aufgebaut werden“, erklärt Dirk von der Heide von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Erzieht eine Frau Kinder und hat bereits eine Altersvorsorge abgeschlossen, sollte sie diese auf keinen Fall kündigen. „Sonst gehen die Altersvorsorgeansprüche und bei geförderten Riester-Renten die staatlichen Zulagen verloren“, erklärt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Wenn das Geld gerade knapp ist, können laut von der Heide Mütter ihren Monatsbeitrag auf bis zu fünf Euro reduzieren, um weiterhin auch die staatliche Riesterzulage beanspruchen zu können. Fängt man wieder im Beruf an, lassen sich die Beiträge aufstocken.

02. Januar 2019 / www.fr.de

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Verbraucherschützer für Verbot von Mehrfachkosten

Der Branchenverband GDV hat nach eigenen Angaben keine Erkenntnisse über die Verbreitung des Problems, sieht aber grundsätzlich Reformbedarf. Sinnvoll wäre es, wenn zusätzliche Kinderzulagen immer zu einer Erhöhung der Versicherungsleistung genutzt würden und nicht zu einer Absenkung der Eigenbeiträge. “Es ist unserer Ansicht nach nicht sinnvoll, dass der Staat über ein bestimmtes Zulagensystem systematisch Anreize setzt, den Eigenaufwand zu minimieren.

14. Dezember 2018 / wallstreet-online.de

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Riester-Rente: Stärkung durch Reform?

Manche Politiker und Verbraucherschützer mögen es gerne anders sehen, aber von einem „Scheitern“ der Riester-Rente kann keine Rede sein. Seit Einführung der staatlich geförderten Altersvorsorge 2001 haben 16,5 Millionen Deutsche einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Die Zahl entspricht auch etwa der Hälfte aller Arbeitnehmer, die von der Riester-Rente profitieren könnten.

11. Dezember 2018 / Jan Wagner, procontra.de

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So pimpen Sie Ihre Rente

Wenn Sie schon einen der 16 Millionen Verträge haben, achten Sie darauf, dass Sie genug eingezahlt haben. Denn nur dann können Sie die komplette staatliche Förderung mitnehmen. Vier Prozent vom rentenversicherungspflichtigen Bruttogehalt des vergangenen Jahres (2017) sollten es sein – abzüglich der staatlichen Zulagen, auf die Sie Anspruch haben. Das sind Jahr für Jahr 175 Euro Grundzulage für Sie, 180 Euro für ältere Kinder und 300 Euro für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde.

Gerade Männer schlampern hier häufig, sagt die Statistik. Nur 46 Prozent nehmen die volle Förderung mit, bei den Frauen sind es fast 60 Prozent. Wenn das Gehalt 2017 gestiegen ist, müssten Sie 2018 etwas mehr in Ihren Riester-Vertrag stecken. Ansonsten wird die Förderung gekürzt. Auch sollten Sie nicht vergessen, Ihre Riester-Zahlungen in der Steuererklärung anzugeben. Wer viel verdient und keine Kinder oder nur ein Kind hat, profitiert zusätzlich von Steuervorteilen.

8. Dezember 2018 / Hermann-Josef Tenhagen, spiegel.de

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Wohn-Riester gewinnt weiter an Beliebtheit

„,Wohn-Riester lohnt sich. Mit einem riesterzertifizierten Bausparvertrag fließt die Finanzspritze vom Fiskus oft über Jahrzehnte, denn die Zulagen gibt es sowohl in der Spar- also auch in der Darlehensphase. Wer die Förderung nicht nutzt, verschenkt bares Geld’, ist Joachim Klein von der LBS überzeugt. Die Zulagen erhöhen in der Ansparphase das Eigenkapital und fließen während der Finanzierung in die Tilgung des Bauspardarlehens. Zudem würden Wohn-Riester-Sparer von Anfang an von ihrer Altersvorsorge profitieren, weil sie darin wohnen. Bei Renteneintritt ist die Immobilie dann im Idealfall abbezahlt und mietfreies Wohnen möglich.“

09. November 2018 / Immocompact.de

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Jetzt noch Zulagen für die Riester-Rente sichern

„Wer mit einer Riester-Rente für sein Alter vorsorgt, kann staatliche Zulagen erhalten. Dafür müssen Verbraucher einen Antrag beim Anbieter des Riester-Vertrages einreichen. Dies ist bis zu zwei Jahre rückwirkend möglich. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Verbraucher können sich die Zulagen für das Jahr 2016 somit noch bis zum 31. Dezember 2018 sichern. Danach verfällt der Anspruch. Einfacher geht es, indem man den Anbieter mit einem Dauerzulagenantrag dazu bevollmächtigt, dass er die Zulagen selbst beantragen kann. Dann ist es aber wichtig, den Anbieter auf dem Laufenden zu halten – ihm also Veränderungen in den Einkommens- und Lebensverhältnissen mitzuteilen, etwa die Geburt eines Kindes, eine Gehaltserhöhung, Arbeitslosigkeit.“

14. November 2018 / sueddeutsche.de

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„Riester-Erfolg hängt nicht alleine an der Politik“

Peter Weiß (CDU) im Interview: „Die Riester-Rente hatte von Anfang an keinen leichten Stand. Es wurde aber viel getan, um die Rahmenbedingen zu verbessern. Zuletzt haben wir mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz die Zulage erhöht und die Krankenversicherungs- und Pflegebeiträge auf die Riester-Verträge in der Betriebsrente abgeschafft. Ich glaube schon, dass es dadurch neue Anreize gibt und ich bin der Meinung, dass 16,5 Millionen Verträge durchaus ein beachtlicher Erfolg ist. Da es sich um eine freiwillige Entscheidung handelt, ob man riestert oder nicht, halte ich es auch für vertretbar, einen Vertrag zeitweise ruhend zu stellen oder nicht voll optimiert zu besparen. Es kommt am Ende maßgeblich darauf an, ob die Leute Vertrauen in ein solches Produkt und in den Anbieter haben.“

19. November 2018 / Jan Wagner, procontra-online.de

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Riester-Rente soll entschlackt werden

Wie es in dem Papier heißt, enthalte der Koalitionsvertrag ein grundsätzliches Bekenntnis der Politik zur Stärkung der privaten Altersvorsorge und zur Riester-Rente. Es gilt, das Erfordernis zur privaten Altersvorsorge klar aufzuzeigen und den Ausbau der privaten Altersvorsorge zu forcieren. Eine Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen kann die Attraktivität der Riester-Rente, die heute auf freiwilliger Basis bereits von mehr als 16,5 Millionen Menschen genutzt wird, deutlich steigern.

08. November 2018 / cash-online.de

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Drei Tipps, mit denen Sie Ihre Rente erhöhen

Viele Deutsche machen sich Sorgen um ihre Rente. Die Angst ist groß, dass sie ihren Lebensabend in Armut verbringen müssen. Doch es gibt Möglichkeiten, die Rente zumindest etwas aufzubessern. Wer mit seiner Rente kaum über der Grundsicherung liegt, kann auch durch einige Jahre mehr Arbeit nicht mehr Geld herausholen. Denn die Mehrrente wird auf die Grundsicherung angerechnet – der Staat zahlt einfach weniger. Anders sieht das bei Riesterrente und Betriebsrenten aus – aus diesen Verträgen sind 100 Euro anrechenfrei.

27. Oktober 2018 / focus.de

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Staatliche Förderung der Altersvorsorge – „Die Riester-Rente lohnt sich doch“

„Sie haben bei der Riester-Rente eine Beitragsgarantie. Das heißt, alles, was je hineingegangen ist, bekommen Sie am Ende auch wieder heraus. Man kann dort nichts verlieren. Anderswo kann man vielleicht mehr gewinnen und hat dann Opportunitätskosten und höhere Risiken, aber verlieren kann man mit der Riester-Rente nichts.“

04. Oktober 2018 / Oliver Lepold, pfefferminzia.de

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Union Investment schlägt Riester-Reform vor

Anders als von manchen Vertretern aus der Politik verlangt, will die Union Investment die Standardisierung und Attraktivität nicht durch ein simpleres Altersvorsorgeprodukt erreichen, sondern durch eine radikale Vereinfachung des Zulagensystems. Gerade die Unübersichtlichkeit, wer förderberechtigt ist, der wechselnde Förderstatus je nach Berufstätigkeit oder Erziehungssituation und die unter anderem daraus resultierenden Rückforderungen von Zulagen seien abschreckend, sagt Björn Deyer, Leiter der Altersvorsorge von Union Investment. „Der Markt stagniert, einige Anbieter haben sich inzwischen verabschiedet“, erklärt er.

05. Oktober 2018 / Philipp Krohn, faz.net

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Riester-Rente: Behalten Sie Ihren Eigenanteil im Blick

Wussten Sie, dass laut Bundesfinanzministerium nur etwa ein
Drittel der Riester-Sparer die staatlichen Zulagen zu 100 Prozent ausschöpfen? Ein schwerwiegender Fehler, denn die Zulagen sind – vor allem für Familien mit Kindern – der eigentlich Rendite-Knüller. Zahlen Sie daher immer die richtige Summe in einen Riester-Vertrag ein.

26. September 2018 / Fritz Himmel, biallo.de

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So optimieren Sie die Riester-Rente

Der Ruf der Riester-Rentenverträge ist schlecht. Das liegt auch daran, dass manche Versicherer hohe Abschluss- und Verwaltungskosten genommen haben, was empfindlich auf die Rendite drückt. Manche Versicherte haben außerdem schon lange vor der aktuellen Negativzinspolitik der EZB einen Banksparplan gewählt. Andere haben einen Wohn-Riester, aber längst nicht mehr vor, auch eine Wohnung oder ein Haus zu bauen. Aber ein Riester-Vertrag ist keine Entscheidung fürs Leben. Man kann jederzeit zu einem besseren Vertrag wechseln. Nur eines sollten Riester-Sparer niemals tun: ihren Vertrag kündigen.

8. September 2018 / Sara Zinnecker & Matthias Urbach, sueddeutsche.de

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Riester-Rente auf der Resterampe – Wirtschaftsflügel der Union wirft SPD Untätigkeit vor

Innerhalb der Großen Koalition fordert der Wirtschaftsflügel der Union, die Baustellen bei der privaten Altersvorsorge endlich anzugehen. „Anstatt lang und breit über Renten-Haltelinien im Jahr 2040 zu diskutieren, sollte die SPD lieber dabei helfen, die Riester-Probleme im Jahr 2018 zu lösen“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carsten Linnemann (CDU) dem Handelsblatt. „Wir müssen dringend ein Standard-Produkt schaffen, das jeder versteht, und damit das verloren gegangene Vertrauen zurückgewinnen.“ Die Mittelstandsvereinigung der Union werde dazu bald einen eigenen Vorschlag vorlegen.

17. September 2018 / Gregor Waschinski, handelsblatt.com

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Die Zinsrente in Zeiten der Niedrigzinsen

So oder so sollte klar sein: Wer in 40 Jahren in Rente geht, der muss sich für eine immense Rentenlücke wappnen – und dafür wird die Zinsrente allein nicht reichen. Sie kann aber ein Baustein sein, um den Lebensstandard zu halten, etwa neben Immobilien, betrieblicher Vorsorge oder Riester-Rente. Denn je größer die Rentenlücke, desto geringer ist die Chance, dass Sie sie allein über eine Vorsorgeform schließen können.

16. August 2018 / Kristina Antonia Schäfer, wiwo.de

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GDV: Ältere Generation zunächst belasten, jüngere entlasten

Für den GDV geht es vor allem um die Stärkung der dritten Säule der Altersvorsorge. Die Riester-Rente müsse noch in dieser Legislaturperiode weiterentwickelt werden, fordert der Spitzenverband. Sie sei ein unverzichtbarer Bestandteil der Alterssicherung insbesondere für Familien und Menschen mit geringem Einkommen.

10. August 2018 / Manfred Brüss, www.versicherungsjournal.de

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Mit Kindern ertragreich, nur nichts für Bequeme

Sich mit der späteren Rente zu beschäftigen, ist bei Jüngeren ungefähr so beliebt wie Steuerbelege zu sortieren. Erst recht, wenn es sich um das komplexe Riestern oder die zweite Variante, das Wohnriestern, handelt. Riestern lohnt sich – es kommt nur darauf an, wer, wie und wann er oder sie es tut.

16. Juli 2018 / Katja Scheer, deutschlandfunk.de

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Pauschale Kritik an Riester? Unberechtigt – meint die WWK

Die Riester-Rente ist eine Erfolgsgeschichte, daran lässt Rainer Gebhart, Vorstand Vertrieb der WWK Versicherungen, keinen Zweifel. Die Durchdringung mit 16,5 Millionen Riester-Verträgen von 2002 bis heute sei viel höher als in der betrieblichen Altersversorgung in einem viel längeren Zeitraum. „Zu sagen, bAV ist eine Erfolgsgeschichte, aber Riester ist keine, das passt überhaupt nicht zusammen“, so Gebhart im Gespräch mit AssCompact.

13. Juli 2018 / asscompact.de

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Riester-Rente – Banksparpläne verlieren an Boden

Die Zahl der Riester-Renten ist im ersten Quartal 2018 gesunken. 16.584 Millionen Verträge zählte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Ende März 2018. Einen großen Anteil der negativen Entwicklungen haben Bankspar-Verträge.

3. Juli 2018 / Björn Bergfeld, versicherungsbote.de

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Die Deutschen haben mehr Angst vor Altersarmut – wollen aber wenig dagegen tun

Er (Rentenexperte Eckart Bomsdorf, Anmerk. d. Redaktion) hält aber eine Stabilisierung der Rentenniveaus auf heutigem Niveau bis etwa 2030 für vertretbar. Außerdem plädiert er für eine Rücknahme oder Abschwächung des sogenannten Riester-Faktors, durch den der Rentenanstieg über mehrere Jahre um vier Prozentpunkte gebremst wurde. Gewerkschaften und Linke fordern schon länger eine komplette Rückabwicklung dieses Faktors. Denn die Riester-Rente, die die somit entstehende Lücke schließen sollte, sei gescheitert.

26. Juni 2018 / Anke Rezmer & Peter Thelen, handelsblatt.com

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„Die Riester-Rente ist sehr viel besser als behauptet wird“

„Die Riester-Rente ist sehr viel besser als behauptet wird. Aber auch sie leidet unter den niedrigen Zinsen. Dann schlagen natürlich auch die Kosten stärker zu Buche. Deswegen denken wir als wichtigste Anbieterbranche darüber nach, was sich ändern muss, um Riester erkennbar zu vereinfachen und so noch attraktiver zu machen. Das Förderverfahren ist aus unserer Sicht viel zu fehleranfällig und kreiert Rückfragen und Verärgerungen bei den Kunden am laufenden Band. Das könnte man relativ einfach anders regeln. Wenn man dann das Verfahren generell deutlich verschlankt, dann ist ein vereinfachtes Produkt auch in Zeiten niedriger Zinsen wieder attraktiver.“

27. Juni 2018 / Interview mit Dr. Wolfgang Weiler auf handelsblatt.de

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Für wen sich die Riester-Rente lohnt

Generell gibt es zwei Strategien, die Sparen mit Riester profitabel machen können. Die eine konzentriert sich auf die Zulagen, die andere auf die Steuervorteile. Auch wenn Verallgemeinerungen schwierig sind, eine Faustregel gibt es: Die Zulagen-Strategie lohnt sich vor allem für Geringverdiener und Familien mit Kindern, während die Steuervorteile vor allem bei gutverdienenden Singles greifen.

21. Juni 2018 / Kristina Antonia Schäfer, wiwo.de

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Die Zulagen-Falle bei der Riester-Rente

„Stellen Sie sich vor, der Finanzminister spendiert Zigmillionen – und die Menschen holen das Geld nicht ab. Gibt es nicht? Doch, bei der staatlich geförderten Riester-Rente. Eine Auswertung von Ministeriumszahlen zeigt: Unter den Riester-Sparern gab es im Jahr 2014 mehr als zwei Millionen, die zwar mit entsprechenden Produkten für das Alter vorsorgen – aber die staatlichen Zulagen wohl einfach liegen lassen. Neuere Daten gibt es nicht, und auch über die Gründe, warum so viel Geld nicht abgerufen wird, schweigt die Statistik. Einer liegt aber sehr nahe: Den Anlegern dürfte der Bonus wegen der damit verbundenen Mühen im Alltag zwischen Wocheneinkauf und Steuererklärung aus dem Blick geraten sein.“

5. Juni 2018 / Britta Langenberg, capital.de

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Walter Riester will alle Menschen zur Riester-Rente verpflichten

“Und willst du nicht vorsorgen, so brauch’ ich Gewalt?” Alle Menschen sollen spätestens zu Beginn einer Ausbildung gesetzlich dazu verpflichtet werden, eine Riester-Rente abzuschließen: auch die Freiberufler. Dies fordert Walter Riester, Vater und Namensgeber besagter Vorsorge, in einem Interview. Einen Wegfall der Bruttobeitragsgarantie lehnt der 74jährige hingegen ab.

24. Mai 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Lieber eine Riester-Reform statt einen Standard-Riester

Ein neues Riester-Standard-Produkt, wie die Große Koalition es plant, würde Verbrauchern hierzulande nicht viel bringen. Das findet die Initiative Pro Riester, zu der auch der Versicherer die Bayerische gehört. Ein Standard-Riester würde die Produktlandschaft nur „unnötig komplexer“ gestalten und „die Verbraucher weiter verunsichern“, meinen die Experten. Reformen am bestehenden Modell, seien da deutlich sinnvoller.

26. April 2018 / Karen Schmidt, dasinvestment.com

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Riester-Rente lohnt sich laut Studie für Mütter besonders

Die häufig kritisierte Riester-Rente kann einer Prognos-Studie zufolge für Mütter spürbare Verbesserungen der Altersvorsorge bringen. Dank der für Kinder gezahlten Zulagen könnten Frauen, abhängig vom Gehalt, ihre Rente um bis zu 20 Prozent aufstocken, teilte der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) als Auftraggeber der Studie am Mittwoch in Berlin mit.

25. April 2018 / finanzen.net

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So soll die Riester-Rente einfacher und billiger werden

Die Große Koalition will diesen Typ private Altersvorsorge nun beleben, da jeder im Zuge der abschmelzenden gesetzlichen Rente auch selbst fürs Alter vorsorgen muss. Zudem hat erst knapp die Hälfte der förderberechtigten Arbeitnehmer, Beamten, Studenten und Hausfrauen einen Riester-Vertrag. So steht im Koalitionsvertrag, dass man „einen Dialogprozess“ mit der Versicherungsbranche anstoße mit dem Ziel, „zügig ein attraktives standardisierten Riester-Produkt“ zu entwickeln. Die angesprochenen Versicherer warten allerdings nach eigener Aussage auf die Politik: Für den im Koalitionsvertrag genannten Dialog zu einem Standardprodukt „stehen wir bereit“, heißt es beim Versicherungsverband GDV.

23. April 2018 / Frank Matthias Drost & Anke Rezmer, handelsblatt.de

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Riestern soll endlich einfach und günstig werden

“Die Versicherer haben es eilig: In wenigen Wochen, “auf jeden Fall vor der Sommerpause”, will der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein neues Standardangebot für Riester-Verträge vorlegen. Damit sollen Privatleute einfacher und billiger privat für das Alter vorsorgen können. Mit der Sache beschäftigt sich der mächtige Präsidialausschuss des Verbands. “Der Druck auf uns ist enorm”, sagte ein beteiligter Manager. Es gehe um eine drastische Entschlackung der bisherigen Verträge. “Die Kosten werden sehr deutlich reduziert, natürlich auch die Beratung.” Voraussetzung dafür sei, das bisher sehr komplexe System der staatlichen Zulagen zu ändern. Das zentrale Motiv der Versicherer: Sie wollen der Politik zuvorkommen.“

13. April 2018 / Herbert Fromme & Henrike Roßbach, sueddeutsche.de

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Riester-Rente: Jeder fünfte Riester-Sparer beantragt keine Zulagen

Auch für Geringverdiener lohnt sich die Riester-Rente seit 2018 wieder. Bisher war ein Riester-Vertrag uninteressant, wenn Sparer absehen konnten, dass Sie im Alter auf die Grundsicherung des Staates angewiesen waren. In diesem Fall wären die Riester-Auszahlungen mit der Grundsicherung verrechnet worden – Sparer hätten folglich über keine Zusatzrente neben der Grundsicherung im Alter verfügt. Seit 2018 haben Verbraucher jetzt einen Freibetrag von mindestens 100 Euro. Selbst wenn sie auf eine Grundsicherung im Alter angewiesen sind, behalten sie somit die private Zusatzrente bis zur Höhe des Freibetrags.

24. März 2018 / finanzen.net

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Altersvorsorge für Eltern – Mit Riester, gesetzlicher Rente und ETFs vorsorgen

Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen geht hervor, dass Frauen im Alter im Schnitt 53 Prozent weniger Rente bekommen als Männer. Ähnlich sieht es bei Vätern aus, die im Job für die Familie zurückgesteckt haben. FOCUS Online zeigt, wie Eltern sich in drei Schritten absichern.

Tipp 1: Riesterrente: Der erste und wichtigste Rat lautet: Private Vorsorge – und zwar am besten staatlich subventioniert. So kann es sich gerade für Alleinerziehende lohnen, ihr Geld in der sogenannten Riesterrente anzusparen. Erwachsene erhalten hier jedes Jahr 175 Euro Zuschuss vom Staat, pro Kind kommen noch einmal 300 Euro hinzu – unter der Voraussetzung, dass es nach 2008 geboren ist. Für früher geborene Kinder sind es 185 Euro pro Kind. Die Zuschüsse werden so lange gezahlt, wie das Elternteil für die Kinder Kindergeld bezieht, maximal jedoch 25 Jahre pro Kind.

6. März 2018/ Antonia Schäfer, focus.de

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Niedrige Zinsen, hohe Kosten: Lohnt sich eine Riester-Rente?

Die Frage „Lohnt sich eine Riester-Rente?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr müssen die persönlichen Lebensumstände und Vorsorgewünsche berücksichtigt werden. Sicher ist: Durch die jährliche Grundzulage in Höhe von 175 Euro und die Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind spricht die Riester-Rente vor allem Familien an. Auch für andere Personengruppen kann die Riester-Rente sinnvoll sein. Doch nur wenn sich Verbraucher umfassend zu allen Vorsorgemöglichkeiten informieren, können sie eine Entscheidung treffen, mit der sie nicht nur langfristig zufrieden sind, sondern durch die sie sich auch ein solides Finanzpolster für den Ruhestand aufbauen.

27. Februar 2018 / Anja Schlicht, finanzen.de

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Deutsche verschmähen Riester-Verträge

Die Branche gibt der Politik eine Mitschuld daran, dass sich immer weniger Bürger für einen Riester-Vertrag entscheiden. Das Neugeschäft mit der Riester-Rente sei zwar in den letzten Jahren zurückgegangen, räumt Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung des GDV, ein. “Gleichzeitig ist jedoch auch zu sehen, dass erheblicher politischer und medialer Gegenwind geherrscht hat – bis hin zu dem falschen Verdikt, die Riester-Rente sei gescheitert, weil sie angeblich unzureichend in Anspruch genommen worden sei”, sagte Schwark. Insofern sei es durchaus positiv, wenn trotzdem noch rund 300.000 Verträge allein bei den Versicherern nachgefragt würden.

24. Februar 2018 / Eva Quadbeck, rp-online.de

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Was Sie bei Ihrer Lebensversicherung beachten sollten

Die Zahl der klassischen Riester-Versicherungsverträge wächst seit 2011 praktisch nicht mehr, obwohl in jedem Jahr einige Hunderttausende Verträge neu abgeschlossen werden. Die Allianz hat derzeit 1,6 Millionen Riester-Verträge im Bestand, von denen noch 1,15 Millionen bespart werden. Konkurrent Generali hat allein bei seiner Tochter AachenMünchner nach eigenen Angaben knapp 1,3 Millionen Riester-Verträge. Die Debeka hat insgesamt rund 620.000 Verträge, die noch bespart werden. Im Gegensatz zu den beiden Dickschiffen kann die Debeka die Zahl ihrer Verträge sogar nach Vertragsgenerationen aufschlüsseln. Beim Koblenzer Beamtenversicherer gibt es rund 90.000 Riester-Verträge mit einem Garantiezins von 3,25 Prozent, und mehr als 500.000 mit einer Zwei vor dem Komma. Zusammengefasst ergibt sich aus der Entwicklung der Produkte und der Befragung dreier großer Anbieter auch für Riester: Dranbleiben! Kündigen sie alte Verträge nicht. Wer solchen Unfug den Kunden empfiehlt, besorgt nur das Geschäft gescheiterter Versicherungsvorstände.

24. Februar 2018 / Hermann-Josef Tenhagen, spiegel.de

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Riester-Rente: Millionen Sparer lassen Geld vom Staat liegen

Nur etwas mehr als ein Drittel aller Riester-Sparer erhält die volle staatliche Zulage. Das geht aus Zahlen der Bundesregierung hervor. Zugleich erhielt fast jeder dritte Riester-Sparer gar keine Förderung. Derzeit kostet die 2002 unter dem damaligen Arbeitsminister Walter Riester (SPD) eingeführte Zusatzrente den Bund jedes Jahr 5,34 Milliarden Euro. Bekäme jeder Sparer die vollen Zulagen, müsste laut Hochrechnungen mehr als die doppelte Summe ausgeschüttet oder an Steuern zurückerstattet werden. Etliche vergessen schlicht, sich um ihren Vertrag zu kümmern.

17. Februar 2018 / finanzen.net

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Bernd Raffelhüschen – “Die eine Riester-Rente gibt es nicht!”

Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen im Interview: „Man muss sich klarmachen, dass es die eine Riester-Rente gar nicht gibt. Sondern dass sie in der Refinanzierungsstruktur alle möglichen Formen aufweist. Ich kann meine Riester-Rente refinanzieren durch Rentenversicherungs-Lösungen, ich kann sie refinanzieren über Banksparpläne oder Staatspapiere. Und ich kann über Aktien und Fonds verschiedene Mischungen herstellen. Es gibt verschiedene Lösungen der Refinanzierungsstruktur, und da muss sich ein Vermittler genau anschauen, welchen Kunden er vor sich hat, wenn er ihm zu solch einer Vorsorge raten will.“

7. Februar 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Riester-Rente: GroKo will Basis-Produkt für private Altersvorsorge

Union und SPD verhandeln weiterhin über eine Neuauflage der GroKo. Dabei wollen sie laut Verhandlungskreisen ein einheitliches Riester-Produkt etablieren und dafür mit der Versicherungswirtschaft ins Gespräch kommen. Am dreisäuligen Vorsorgemodell aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Altersvorsorge wollen die angehenden Koalitionäre aber weiterhin festhalten.

5. Februar 2017 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Mehr Rente: So holen Sie sich den Extra-Zuschuss vom Staat

Mit einem Riester-Sparplan sind Geringverdiener und Familien mit Kindern gut beraten. Aber auch Beamte und Gutverdiener können von den Vorteilen profitieren. Bis zu 2100 Euro an Investitionen in die eigene Vorsorge können Riester-Sparer von der Steuer absetzen. Die jährliche Grundzulage vom Staat beträgt 175 Euro pro Sparer, wenn Sie vier Prozent Ihres Bruttoeinkommens selbst zurücklegen. Dazu kommen Zuschüsse für jedes Kind. Diese betragen 185 beziehungsweise 300 Euro, je nach Alter des Kindes, so lange es auch Kindergeld bekommt. Hinzu kommt je nach Steuersatz noch ein möglicher Steuerbonus. Tipp: Nicht Erwerbstätige müssen häufig nur 60 Euro im Jahr dazuzahlen um in den Genuss der vollen Förderung zu kommen. Weiterer Vorteil des von Ex-Bundesminister Walter Riester initiierten Konzepts ist die Sicherheit vor dem Sozialamt. Sollten Sie einmal Hartz IV beantragen müssen, bleibt das Vorsorge-Sparbuch unangetastet. Eine gewisse Flexibilität bringen Riester-Verträge ebenfalls mit: Im Alter können sich Begünstigte bis zu 30 Prozent auf einen Schlag auszahlen lassen, das Geld für die Baufinanzierung nutzen oder alles per lebenslanger Rente beziehen.

01. Februar 2018 / Dieter Homburg, focus.de

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 Abfindungen von Riester-Kleinbetragsrenten

Wenn der monatliche Rentenanspruch bei einem Riester-Vertrag sehr gering ist, wird der Vertrag in der Regel abgefunden. Diese Möglichkeit sieht § 93 Abs. 3 Einkommensteuergesetz vor. Die Auszahlung ist steuerpflichtig. Neu ist seit 1.1.2018 aber zweierlei: Zum einen wird der ausgezahlte Betrag nur noch ermäßigt besteuert. Zum anderen kann die Auszahlung auch bei vertraglich festgelegtem Beginn der Auszahlungsphase – wahlweise – erst im Jahr nach dem Beginn der Auszahlungsphase erfolgen. Beide Regelungen sind für Steuerzahler vorteilhaft.

29. Januar 2018 / steuertipps.de

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Mit dem optimalen Riester-Tarif wird Ihre Immobilie um 4000 Euro billiger

„Zum zehnjährigen Jubiläum ist klar: Der „Wohn-Riester“ ist ein Erfolgsmodell. Während die Zahl der insgesamt abgeschlossenen Verträge für die staatlich geförderte Altersvorsorge stagniert und speziell für die klassischen Riester-Renten-Policen zurückgeht, erlebt der geförderte Eigenheimerwerb einen deutlichen Zuwachs: Waren 2012 noch 950.000 Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen, so waren es im zweiten Quartal 2017 bereits 1,74 Millionen Kontrakte.“

22. Januar 2018 / Hans Sedlmaier, focus.de

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Warum Sie jetzt weniger Riester-Rente einzahlen müssen und genauso viel rausbekommen

“Sparer einer Riester-Rente profitieren seit diesem Jahr von einer höheren staatlichen Förderung. Zum 1. Januar stieg die Grundzulage von 154 Euro um 21 Euro auf 175 Euro pro Jahr. Die Zulagen für Kinder bleiben unverändert. Einen Punkt übersehen viele Versicherungsnehmer: Durch die höhere Zulage könnten sie ihre eigene Sparrate senken und dennoch die gleiche Rentenhöhe rausbekommen. Bleibt der Eigenbetrag auf dem bisherigen Niveau, steigt die Rentenhöhe.”

11. Januar 2018 / Tatjana Grassl, focus.de

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OTS: Plansecur KG / Plansecur Finanztipps: Woran 2017 noch zu denken ist

Zulage für Riester-Rente steigt: Die Grundzulage für die Riester-Rente steigt. Sie beträgt vom kommenden Jahr an 175 Euro, sofern ein entsprechend hoher Eigenanteil geleistet wird. Die Kinderzulage, die man für jedes kindergeldberechtigte Kind erhält, bleibt gleich und beträgt bis zu 300 Euro pro Jahr. Für 2017 können Sparer mit Zuzahlungen noch die volle Förderung ausschöpfen. Die Zuzahlung kann noch bis zum 31. Dezember erfolgen. Die Untergrenze für den Eigenbeitrag liegt für alle Riester-Sparer bei 60 Euro pro Jahr. Tipp für Beamte: Sie sind nur zulagenberechtigt, wenn sie gegenüber ihrer Besoldungsstelle schriftlich die Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben.

06. November 2017 / boerse.de

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Zusätzliche Altersvorsorge lohnt sich ab 2018

„Arm trotz Riester: Sparen fürs Sozialamt“: So titelte bereits 2008 das WDR-Magazin Monitor. Gemeint war: Rentner, die auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sind, haben nichts davon, wenn sie vorher zusätzlich privat vorgesorgt haben. Denn hier gilt bislang das Prinzip: Ein Euro mehr Privatrente bedeutet einen Euro weniger Grundsicherung vom Staat. Damit ist künftig Schluss. Ab 2018 gilt: Wer im Alter nur eine kleine gesetzliche Rente bekommt, darf zusätzlich zur Grundsicherung in jedem Fall bis zu 100 Euro monatlich aus freiwilliger Altersvorsorge behalten.

31. Oktober 2017 / noz.de

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Was ändert sich bei Betriebs-Riester?

Massive Kritik von vielen Seiten hat nun dazu geführt, dass es ab 1. Januar gesetzliche Änderungen geben wird. Dann tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Darin ist geregelt, dass über den Arbeitgeber abgeschlossene Riesterverträge zukünftig in der Auszahlungsphase in der Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei bleiben, sofern Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Damit wird die Ungleichbehandlung im Vergleich zu privat abgeschlossenen Riester-Verträgen endlich aufgehoben. Denn diese werden auch nicht mit Beiträgen belegt. Weiterhin steht in dem neuen Gesetz, dass die Grundzulage erhöht wird. Sie steigt dann von bisher 154 Euro auf 175 Euro.

28. Oktober 2017 / sz-online.de

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Das böse Erwachen beim Blick auf das Rentenkonto

Die Wissenslücke ist riesengroß. Zwei von drei Bundesbürgern kennen ihre Rentenansprüche nicht, hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) ermittelt. Zwar verschickt die Deutsche Rentenversicherung seit 2002 jährlich Renteninformationen, in denen die bereits erworbenen sowie die künftig noch zu erwartenden Ansprüche dargestellt werden. Doch die Mehrheit der Deutschen wird im Alter nicht nur von der staatlichen Rente leben, sondern noch von weiteren Einkünften, die aus einer betrieblichen Alterssicherung, einer Lebensversicherung oder einer Riesterrente stammen.

28. Oktober 2017 / welt.de

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GDV stellt klar: “Eine LV kann nur der Kunde kündigen”

Es war der Aufreger vor gut einer Woche: Die Hamburger Privatbank Donner & Reuschel kündigte einigen Kunden ihre Riesterverträge. Droht eine Kündigungswelle, die mühsam angesparte Kundenverträge davonspült? Die Verunsicherung will nicht abklingen und hat im Zuge der Run-off-Debatte auch die Versicherungswelt erreicht. Jetzt schaltet sich der GDV ein. Der Verband stellt klar: “Einen Lebensversicherungsvertrag kann nur der Kunde kündigen, nicht das Versicherungsunternehmen. Das gilt für Riester-Lebensversicherungen genauso wie für ungeförderte Kapitallebens- oder Rentenversicherungen. Selbst dann, wenn Kunden ihre Prämien nicht mehr zahlen, kann der Versicherer den Vertrag nicht beenden. Der Vertrag wird dann beitragsfrei gestellt.”

26. Oktober 2017 / versicherungswirtschaft-heute.de

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Riester Rente mit ETFs – Das müssen Sie wissen!

Riester ist tot – hört man immer häufiger. Bei den niedrigen Zinsen lohnt sich das Sparen für die Altersvorsorge nicht mehr – trotz der beträchtlichen staatlichen Zulagen. Doch es gibt auch eine Gegenbewegung und die kommt von jungen Start-ups. Fairr.de aus Berlin bietet ein umfassendes digital-unterstütztes Angebot für die Altersvorsorge. „Wenn man Riester kostengünstig gestaltet, dann lohnt es sich allemal, nicht nur wegen der Zulagen“, sagt Wolf-Alexis Puttfarken, der bei fairr.de die Geschäftsentwicklung leitet. Riester sei für Angestellte weiterhin die erste Wahl. Durch den ausschließlichen Einsatz von ETFs sind die Kosten deutlich gesenkt worden.

26. Oktober 2017/ extra-funds.de

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Die Politik steht zur Riester-Rente

„Aus Sicht unseres Hauses freut mich ganz besonders die Erhöhung der Grundzulage für Riester-Verträge von 154 Euro auf 175 Euro. Dies macht „Riestern“ zukünftig nicht nur für Kunden attraktiver, sondern zeigt, dass die Politik auch in Zukunft zu Riester steht. Dieses Signal gibt den Vertriebspartnern wie auch den Kunden Sicherheit, auch angesichts der politischen Diskussion des vergangenen Jahres um alternative Fördermodelle,“ meint Rainer Gebhart, Vertriebsvorstand der WWK Versicherungen.

24. Oktober 2017 / cash-online.de

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Bausparen mit Riester lohnt sich immer noch

Auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden ist ein Riester-Bausparvertrag noch immer die beste Investition. Zu diesem Fazit gelangen die Experten der Zeitschrift “Finanztest” in ihrer November-Ausgabe. “Wenn Sie in einigen Jahren ein Eigenheim bauen oder kaufen möchten, ist ein Riester-Bausparvertrag erste Wahl”, sagt Jörg Sahr von “Finanztest”. Demnach bietet das Riester-Bausparen zwei große Vorteile. Zum einen profitieren Kunden von einer staatlichen Förderung. Zum anderen sichern sie einen Teil der Finanzierung gegen steigende Zinsen ab. Der Zinssatz von meist 2,0 bis 2,5 Prozent sei in den Verträgen garantiert. “Keine andere Sparform bietet diese Sicherheit.”

21. Oktober 2017 / freiepresse.de

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Beste Riester-Rente für 2018: Allianz punktet mit der besten Vorsorge

Zu teuer und unflexibel – Der einstige Kassenschlager Riester-Rente ist seit seiner Einführung vor rund 15 Jahren in die Kritik geraten. Dennoch gibt es weiterhin gute Angebote, mit denen Verbraucher für ihren Ruhestand sparen können, wie ein neuer Test zur staatlich geförderten Altersvorsorge zeigt. Besonders ein Versicherer bietet sich als beste Riester-Rente für 2018 an.

16. Oktober 2017 / finanzen.de

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Die beste Altersabsicherung für jeden Typ

Die Riesterrente kann sich trotz aller Kritikpunkte lohnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Das liegt einerseits an der immer geringer werdenden staatlichen Rente, die Zusatzvorsorgen nötig macht, andererseits an den Riesterzulagen, die 2018 auf 175 Euro pro Sparer ansteigen (bislang: 154 Euro).

12. Oktober 2017 / focus.de

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Riester-Rente: Ab 2018 gibt der Staat 175 Euro mehr dazu

Viele haben sie schon abgeschrieben, der Staat aber nicht. Ab nächstem Jahr bekommen Riester-Sparer mehr Geld. Die Zulage steigt auf 175 Euro im Jahr. Außerdem wird die Riester-Rente im Alter nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet.

11. Oktober 2017 / sr3.de

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Private Altersvorsorge – Riester-Rente lohnt sich oft

Für jemanden, der Anspruch auf hohe Zulagen hat, die auch die Verwaltungskosten decken, sind die Riester-Produkte durchaus attraktiv. Der Staat fördert Riester-Sparer mit einer jährlichen Grundzulage von 154 Euro, ab 2018 wird diese angehoben auf 175 Euro. Die volle Förderung erhält, wer inklusive der Zulagen vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens, mindestens jedoch 60 Euro im Jahr in den Riester-Vertrag einzahlt. Pro Kind zahlt der Staat auf den Riester-Vertrag außerdem jährlich 300 Euro – solange der Sparer kindergeldberechtigt ist und das Kind nach 2007 geboren wurde. Für vor 2008 geborene Kinder, sind es 185 Euro.

8. Oktober 2017 / ksta.de

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Pro und Contra Riester-Rente

Riester mutet schon fast wie ein Schimpfwort an. Die nach Walter Riester benannte und 2002 eingeführte Rentenform lässt sich mitunter synonym verwenden für unflexibel, unrentabel, zu teuer. Nicht wenige haben Riester-Produkte bereits für gescheitert erklärt. Stiftung Warentest hat die Produkte der Riester-Rente in ihrer aktuellen Oktober-Ausgabe dennoch ein wiederholtes Mal einer Prüfung unterzogen. Warum? „Weil sich die Sache für den Sparer häufig trotzdem lohnt“, schreiben die Experten. Denn Riester bedeutet auch: Garantien, geschenkte Zulagen vom Staat und Steuerersparnisse.

2. Oktober 2017 / fr.de

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Wer von der Riester-Rente profitiert

Teuer und wenig rentabel – das sind nur zwei der Kritikpunkte an der Riester-Rente. Trotzdem kann sich diese Form der Altersvorsorge für Verbraucher lohnen. Denn Riestern hat aus Sicht der Stiftung Warentest einen entscheidenden Vorteil: Es gibt staatliche Zulagen und Steuerersparnisse. In Zeiten niedriger Zinsen kann allein das schon für Rendite sorgen.

26. September 2017 / t-online.de

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Klassische Riester-Rente: Weiterer Anbieter zieht sich zurück

Trotz der Kritik – Riestern hat einen entscheidenden Vorteil. Bei ihr „gibt es staatliche Zulagen und Steuerersparnisse, die alleine schon für eine gewisse Rendite sorgen“, betont Stiftung Warentest. Damit diese auch bei Ihnen ankommt, ist eine Riester-Rente mit geringen Kosten wichtig. Um einen passenden Tarif zu finden, ist es daher sinnvoll, mehrere Angebote zu berücksichtigen.

24. September 2017 / finanzen.de

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Riester: „Möchte nicht, dass Sie Geld verlieren“

Die Diskussion um Altersvorsorge sei von vielen „alternativen Fakten“ geprägt – auch innerhalb der Branche, wunderte sich Martin Gräfer (Vertriebsvorstand Bayerische). Gräfer forderte die Vermittler auf, dem wieder selbstbewusster entgegenzutreten. Dazu sei es auch wichtig, den Zweck der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge klarzumachen. Sie war nie als Alternative, sondern von Anfang an als Ergänzung gedacht. Und diese Rolle erfülle die Riester-Rente aller Unkenrufe zum Trotz. Das zu belegen, verwies Gräfer auf Förderquoten und Zulagenempfänger.

13. September 2017 / procontra-online.de

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Langfristige Anlage mit geringen Einlagen

Riestern lohnt sich in Einzelfällen
Für kinderreiche Anleger kann sich die Riester-Rente wieder lohnen. Mit einem geringen Einkommen und entsprechend niedrigen Einlagen stehen trotzdem alle staatlichen Zulagen zur Verfügung, die man gerade dann mitnehmen sollte.

11. September 2017 / provision-online.de

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Merkel “garantiert”: Keine Obergrenze für Flüchtlinge

Zugleich brach die Kanzlerin eine Lanze für die in die Kritik geratene Riester-Rente: Man könne über diese vom Staat geförderte Vorsorge viel Schlechtes sagen, aber im Gegensatz zu anderen privaten Methoden gelte, “dass ich mindestens das, was ich eingezahlt habe, auch wieder rausbekomme”.

11. September 2017 / welt.de

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Rheinische Post: Aachen-Münchener-Chef: Riester-Förderung muss einfacher werden

Die Aachen-Münchener, zweitgrößter Lebensversicherer in Deutschland, hat eine Vereinfachung bei der staatlichen Förderung der Riester-Rente gefordert. “Warum kann man die Förderung nicht vereinfachen, indem man staatliche Zuschüsse an das versteuerte Einkommen koppelt und die Zulage im Rahmen der jährlichen Steuererklärung fließt?”, sagte Vorstandschef Christoph Schmallenbach der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Montagausgabe). Entgegen den Untergangsprognosen mancher Kritiker sei die Riester-Rente nicht tot: “Es gibt immer wieder Leute, die Riester totreden wollen. Aber das ist Unsinn. In Deutschland gibt es rund 16,5 Millionen Riester-Verträge für die Versicherer.” Wer die Riester-Rente für gescheitert erkläre, verunsichere die Menschen, “die etwas absolut Vernünftiges und Sicheres für ihre Altersvorsorge getan haben”.

04. September 2017 / rp-online.de

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Verbesserungen bei der Riester-Rente

Das BMF weist auch auf Verfahrensverbesserungen für Beamte, Richter, Berufssoldaten, Soldaten auf Zeit hin. Haben diese einen Riester-Vertrag, müssen sie einwilligen, dass die Besoldungsstelle ihre Besoldungsdaten an die ZfA übermittelt. Dort werden sie benötigt, um die Zulage zu berechnen. Die Einwilligung muss bisher bei Beamten etc. bis 2 Jahre nach Ablauf des jeweiligen Beitragsjahres erteilt worden sein.

29. August 2017 / haufe.de

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Was sich von der Reform der Betriebsrenten erwarten lässt

Der Aufbau geringer Rentenanwartschaften lohnt sich also nicht. Doch damit ist künftig Schluss: Wer eine kleine Rente bezieht und daneben Grundsicherung, für den bleiben freiwillige Zusatzrenten, wie beispielsweise auch die Riester-Rente, künftig bis 202 Euro anrechnungsfrei.

15. August 2017 / dasinvestment.com

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Höhere Zinsen machen Altersvorsorge attraktiver

An einer Investition in die private Altersvorsorge führt eigentlich kein Weg vorbei, da die gesetzliche Rente für die Mehrheit unserer Gesellschaft nicht mehr reichen wird. Die Riester-Rente hat, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch den Vorteil der staatlichen Garantie, dass der netto eingezahlte Beitrag auch tatsächlich ausbezahlt wird.

14. August 2017 / provision-online.de

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Nutzlos und sozial ungerecht?

„Gerade für Geringverdiener und Familien handelt es sich vermutlich um den besten Weg in der Altersvorsorge überhaupt. Im Sinne von, ich muss am wenigsten einbezahlen, um eine bestimmte Leistung zu bekommen.“

10. August 2017 / deutschlandfunk.de

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„Bürgerversicherung ist eine Mogelpackung für die Bürger“

Die gesetzlichen Renten steigen seit Jahren deutlich. Gleichzeitig sind die Rentenversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren sogar gesunken. So sieht die zukunftsorientierte Rentenpolitik aus. Wer zusätzlich zur gesetzlichen Rente für sein Alter vorsorgen will, wird ebenfalls unterstützt. Für die Riester-Rente erhält jeder Erwachsene eine Zulage. Diese wird zum kommenden Jahr auf 175 Euro erhöht. Schon jetzt erhalten Eltern darüber hinaus eine Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind. Das ist wichtig.“

10. August 2017 / Julia Klöckner (im Interview), versicherungswirtschaft-heute.de

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Mehr Risiko kann sich für Sparer lohnen, aber auch staatliche Förderung

Deswegen sind Aktien nur ein Baustein in der Sparstrategie. Andere Wege, mehr Rendite zu erwirtschaften, sind staatlich geförderte Produkte wie etwa die Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung oder vermögenswirksames Sparen. Hier sorgen Steuer- und Sozialabgabenersparnisse, Zuschüsse vom Arbeitgeber oder Zulagen dafür, dass das Ersparte stetig an Wert steigt.

9. August 2017 / ihre-vorsorge.de

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Wohn-Riester-Produkte: Erfolg durch Riester-Bashing gebremst

Ende 2016 hätten die Landesbausparkassen rund 792.000 Riester-Verträge (plus 7,1 Prozent) mit einer Bausparsumme von 33,2 Milliarden Euro (plus 11,3 Prozent) geführt. „Insgesamt entwickelt sich gerade der Wohn-Riester-Markt stabil: Drei von vier neu abgeschlossenen Riester-Verträgen sind heute Wohn-Riester-Verträge. Dafür gibt es mehrere Gründe: Wohn-Riester ist das einzige staatlich geförderte Vorsorgeinstrument, das schon im aktiven Berufsleben genutzt werden kann. „Wer jetzt eine Immobilie kauft und für die Finanzierung Wohn-Riester nutzt, profitiert sofort von seiner Altersvorsorge“, sagt Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG.

18. Juli 2017 / cash-online.de

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Eine Riester Rente verspricht hohe Gewinne für die eigene Zukunft

Mit der Riester Rente ist es endlich wieder möglich, seinen restlichen Alltag ordnungsgemäß und nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Keine Zusatzeinkommen durch Job Center & Co sind mehr nötig, denn man hat ja lange genug gearbeitet. Irgendwann sollte auch mal Schluss sein, und wenn man als Arbeitnehmer rechtzeitig die Riester Rente abschließt, dann ist ein gesundes Zweiteinkommen garantiert. Die Zukunftsängste sind aus diesem Anlass völlig inakzeptable, denn mit einer Riester Rente wird es keinen Grund mehr geben, auf seinen erbauten Lebensstandard verzichten zu müssen.

18. Juli 2017 / kostgradnix.de

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Neues Gesetz stärkt Geringverdiener bei der Riester-Rente

Am 7. Juli hat nun auch der Bundesrat dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz zugestimmt. Das Gesetz macht geförderte Altersvorsorge für Geringverdiener attraktiver und betrifft auch Riester. Zum einen steigt die jährliche Riester-Zulage. Viel wichtiger ist aber: Ab 2018 haben Geringverdiener ihre Riester-Rente in jedem Fall zusätzlich auf dem Konto.

10. Juli 2017 / rtf1.de

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SPD-Rentenplan kostet bis 2040 rund 650 Milliarden Euro

Die Analyse zeigt zudem, dass die staatlich geförderte Zusatzversicherung stärker verbreitet ist als bisher vermutet. Danach sorgen 31 Prozent der Personen, die in der gesetzlichen Rentenkasse versichert sind, gegenwärtig mit einer sogenannten Riester-Rente vor. Knapp 34 Prozent verfügten über eine betriebliche Vorsorge, wobei wiederum ein Drittel sowohl eine Riester-Rente als auch eine betriebliche Alterssicherung habe. Insgesamt besäßen somit fast 54 Prozent mindestens eine Zusatzvorsorge.

1. Juli 2017 / Dorothea Siems, welt.de

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SPD-Parteitag: Die Sonderbare Partei Deutschlands

Die Riester- und Rürup-Renten, so überbürokratisch und ängstlich sie angelegt sind, waren ja nicht grundverkehrt.

25. Juni 2017 / Roland Tichy, tichyseinblick.de

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Riesterrente zur Altersvorsorge – Konditionen vergleichen und profitieren

Unterschiede gibt es allerdings zwischen Anbietern der Riester-Verträge. Durch den gründlichen Riester Vergleich kann die individuell optimale Form des „Riesterns“ gefunden werden. Dieser geringe zeitliche Aufwand vorher macht sich durch gute Transparenz und ein günstiges Kosten-Rendite-Verhältnis langfristig wieder bezahlt.

17. Juni 2017 / derbwler.de

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Andrea Nahles im Interview

Um die Babyboomer-Jahrgänge abzufedern, wurde die Riesterrente eingeführt. Kann man auf die dann verzichten?

Nein, auf einem Bein können wir nicht stehen. Das würde uns überfordern. Wir haben daher gerade die Betriebsrenten und auch die Riester-Rente gestärkt. Künftig gibt es Freibeträge von bis zu 204 Euro, die nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet werden.

17. Juni 2017 / ksta.de

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Tipps vom Experten: Wie man der Inflationsfalle entkommt

Die Riester-Rente hat allerdings durch die staatliche Förderung Vorteile. In vielen Lebenssituationen – zum Beispiel Eltern mit kleinen Kindern oder eine alleinerziehende Mutter mit geringem Einkommen – kann es sein, dass man nur zehn bis 20 Prozent der Beiträge selbst zahlt und den Rest der Staat. Ich finde, die Riester-Rente wird insgesamt zu Unrecht kritisiert.

16. Juni 2017 / Interview mit Ralf-Joachim Götz, augsburger-allgemeine.de

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Geld-Experte rät Bürgern: Riester-Policen lohnen sich, auch wenn sie teuer sind

Als Erfolg der Riester-Rente sieht Börsch-Supan, dass heute jeder zweite „deutsche Haushalt“ einen solchen Vertrag für die private Altersvorsorge hat. Börsch-Supan hat ermittelt, dass rund 80 Prozent der Deutschen eigenes Geld auf die hohe Kante legen und so die Einbußen der staatlichen Rente ausgleichen. Der Forscher stellt aber klar: 20 Prozent der betroffenen Bürger werden von der Riester-Rente nicht erreicht. (…) Dennoch will Börsch-Supan die Riester-Rente nicht aufgeben. Sie lohne sich für die Versicherten, „schon durch die Förderung mit Zulagen und Steuervorteilen“.

11. Juni 2017 / focus.de

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Riester Reloaded

Durch einen bis zur Hälfte des Regelbedarfs für Alleinstehende (2017: 204,50 Euro) reichenden Freibetrag in der Grundsicherung sollen mentale Hürden für Geringverdiener aus dem Weg geräumt werden, die einen Großteil dieses Personenkreises bisher womöglich davon abhielten, einen Riester-Vertrag abzuschließen oder betriebliche Altersvorsorge zu betreiben. Was als Beseitigung einer Ungerechtigkeit für Geringverdiener und Soloselbständige erscheint, die betrieblich oder privat vorgesorgt haben, im Alter die Riester- oder Betriebsrente jedoch auf die staatliche Grundsicherung angerechnet, das heißt abgezogen bekommen, ist in Wahrheit ein Bonbon der großen Koalition für die Versicherungswirtschaft.

1. Juni 2017 / Christoph Butterwegge, fr.de

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Contra

Zahl der Riester-Verträge weiter leicht rückläufig

Die Zahl der Riester-Verträge ist zuletzt leicht gesunken. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Demnach gab es Ende des ersten Quartals 2019 insgesamt rund 16,561 Millionen Riester-Verträge. Ende 2018 waren es 16,592 Millionen, Ende 2017 dagegen 16,607 Millionen. Offenbar werden bei rund 20 Prozent aktuell keine Beitragszahlungen geleistet. „Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge wird aktuell auf gut ein Fünftel geschätzt“, so das Bundesfinanzministerium.

07. August 2019 / Rasmus Buchsteiner, landeszeitung.de

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Riester-Rente: Bundesregierung kennt viele Daten nicht

Ärgerlich sind die fehlenden Daten schon deshalb, weil sich die Bundesregierung verpflichtet hat, die staatlich geförderte Altersvorsorge zu evaluieren: auch, um bei Fehlentwicklungen gegenzusteuern. Nicht ohne Grund: Allein zwischen 2002 und 2016 hat der Staat 25 Milliarden Euro an Steuergeldern in die Riester-Förderung gesteckt, so eine Analyse des Bundesfinanzministeriums. Die staatlich geförderte Altersvorsorge ist hierbei eine wichtige Säule, um die finanzielle Lücke im Alter auszugleichen, die aus der Kürzung des gesetzlichen Rentenniveaus resultiert.

Aufgrund der fehlenden Zahlen weiß das Ministerium auch nicht, weshalb die Riester-Verträge ruhen. Ruhend gestellte Verträge bedeuten eben nicht automatisch, dass die Sparer unzufrieden sind. Es ist auch denkbar, dass sich ihre Lebenssituation geändert hat und sie deshalb aktuell keine Beiträge zahlen: etwa nach einer Scheidung, aufgrund von Arbeitslosigkeit etc. Ein weiterer denkbarer Grund: Die Sparer sehen sich mit der Bürokratie überfordert, etwa der Beantragung der Zulagen. Um das herauszufinden, müssten die Ursachen eben schlicht genauer untersucht werden, was aktuell nicht stattfindet.

05. August 2019 / versicherungsbote.de

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Sparer legen jeden fünften Riester-Vertrag auf Eis

Die zuständigen Ministerien zeigen sich ratlos, wie das Kostenproblem gelöst werden könnte. Hierzu habe die Bundesregierung ihre Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen, schreibt das für die Riester-Förderung verantwortliche Finanzministerium. Auch zur Frage, wie ein geplantes neues, standardisiertes Riester-Produkt aussehen könnte, gebe es keine abgestimmte Haltung.

“Die Bundesregierung kommt in einer wichtigen Frage wie der Altersvorsorge nicht vom Fleck”, kritisiert FDP-Finanzexperte Frank Schäffler. Er plädiert für ein neues “Altersvorsorge-Depot”, in dem alle Bürger aus ihrem Bruttoeinkommen Geld ansparen können.

02. August 2019 / Cornelia Schmergal, spiegel.de

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5 häufige Fehler bei der Altersvorsorge

Vorsorge-Sparer müssen ihre Altersvorsorge nicht alleine schultern. Der Staat fördert Bürger, die privat für die Rente vorsorgen, mit verschiedenen Maßnahmen. Die wohl bekannteste Förderung ist die Riester-Rente. Sie besteht aus drei Teilen: der Grundzulage, der Kindergeldzulage und der Steuerersparnis. Die Beiträge lassen sich von der Steuer absetzen, denn „Riestern“ fällt unter die sogenannten Sonderausgaben. Wichtig: Um die volle Förderung zu erhalten, müssen Riester-Sparer mindestens vier Prozent ihres Bruttojahreseinkommens einzahlen. Zudem müssen sie in der Regel gesetzlich versichert sein. Selbstständige, die nicht freiwillig in die gesetzliche Rente einzahlen möchten, fördert der Staat mit der Rürup-Rente. Auch hier lassen sich die Beiträge steuerlich absetzen.

28. Juli 2019 / Alexander Jegers, capital.de

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Riester-Rente: Man sollte Abschied nehmen

„Etliche Versicherungen wälzen die steigenden Risiken des Finanzmarktes auf ihre Kunden ab und kürzen nachträglich deren Gewinnbeteiligungen –  eine vom Bundesgerichtshof rechtlich abgesicherte Praxis. Auch dadurch sinkt das Vertrauen der Bürger in diese Form der Altersvorsorge. Die Zahl der Neuabschlüsse von Lebensversicherungen nimmt merklich ab, zugleich steigt der Anteil der beitragsfrei gestellten Policen von 20,9 Prozent im Jahr 2016 auf 27,2 Prozent 2017. Vor diesem Hintergrund müsste die Bundesregierung eigentlich von der Riester-Rente Abschied nehmen. Stattdessen kündigt sie im Koalitionsvertrag deren Weiterentwicklung an. Dieses staatlich geförderte Modell der privaten Altersvorsorge hat, wie verschiedene Untersuchungen zeigen, als Instrument zur Vermeidung von Altersarmut versagt und kommt nur den höheren Gehaltsklassen zugute. Die dafür verwendeten Steuermittel wären in der gesetzlichen Rentenversicherung besser aufgehoben.“

26. Juli 2019 / Hartmut Reiners, fr.de

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„Jeder Kunde soll den Mehrwert der Riester-Rente für sich verstehen“

Trotzdem könne die Riester-Rente nicht so bleiben, wie sie jetzt gestaltet ist, finden die Forscher. Vielmehr gebe es dringenden Reformbedarf. Die Forscher sprechen sich etwa für die Abschaffung von unmittelbarer und mittelbarer Förderung aus. Wer in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig oder sozialversichert ist, soll förderberechtigt sein und neben den Grund- und Kinderzulagen eine Förderung von mindestens 50 Prozent auf jeden Euro Eigenleistung erhalten. Jeder Kunde solle unmittelbar den Mehrwert der Riester-Rente für sich verstehen. Diese vereinfachte Förderung würde die bisherige Steuerförderung ersetzen und in die Verträge fließen.

03. Juli 2019 / pfefferminzia.de

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Riester-Rente: So soll die Förderung vereinfacht werden

Aufrüsten statt Abwracken: Unter diesem Motto hat die Fondsgesellschaft DWS Group gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge eine Studie angestoßen, die zeigen soll, wie man Riester doch noch retten kann. Studienautoren sind Wissenschaftler des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Nun wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Was die Studie nicht erwähnt: Gerade Menschen mit wenig Einkommen, für die die Riester-Rente ja entworfen wurde, erreichen laut einer aktuellen Studie der Max-Planck-Gesellschaft nur die wenigsten den 80. Geburtstag. Mit anderen Worten: Für viele Riester-Sparer ist das Instrument ein Minus-Geschäft. Zu dem Ergebnis kommt auch der Bund der Versicherten, der in einer detaillierten Analyse nachgewiesen hat, dass es sinnvoller ist, das Geld unters Kopfkissen zu legen, als eine Riester-Versicherung abzuschließen (siehe FundResearch am 3.5.2019).

04. Juli 2019 / Matthias von Arnim, fundresearch.de

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Ist die Riester-Rente noch zu retten?

Frank Breiting hadert mit den rentenpolitischen Prioritäten der Bundesregierung. „Wir machen ein Rentenpaket nach dem anderen. Nur bei Riester tut sich nichts“, kritisiert der Leiter private Altersvorsorge beim größten Fondsanbieter für Privatanleger am deutschen Markt, DWS. Während CDU/CSU und SPD eifrig an der gesetzlichen Rente herumbauen, liegt die private Säule brach. Das ohnehin wolkige Ziel des Koalitionsvertrags, sich um die Entwicklung eines „attraktiven standardisierten Riester-Produkts“ zu kümmern, geht der zuständige Finanzminister Olaf Scholz von der SPD bisher nicht konkret an.

04. Juni 2019 / Anke Rezmer & Gregor Waschinski, handelsblatt.com

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Studie zeigt: Riester-Rente hilft kaum bei der Altersvorsorge – es gibt bessere Alternativen

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) wertete im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) 23.000 Riester-Renten-Verträge aus, die sich bereits in der Auszahlungsphase befinden. Das Ergebnis: Die Rendite auf die eingezahlten Beiträge betrug nach Kosten und Steuern für das Jahr 2017 rund 3,4 Prozent. Das hört sich auf den ersten Blick solide an, doch kommt diese in erster Linie dadurch zustande, dass die staatlichen Zulagen eingerechnet sind. Dies bedeutet, dass die Riester-Produkte kaum Rendite an den Kapitalmärkten erzielt haben, weil sie zu sicherheitsorientiert ausgerichtet waren.

08. Juli 2019 / Igor Hirsch, focus.de

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Wie Verbraucherschützer die Altersvorsorge fördern wollen

In der politischen Diskussion um eine Stärkung der privaten Altersvorsorge liefern sich Verbraucherschützer und Finanzindustrie eine Art Wettstreit um das bessere Fördermodell. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) möchte die Bundesregierung von ihrem Modell eines billigen, staatlich organisierten Standardprodukts für die Vorsorge überzeugen. Die Finanzindustrie will dagegen die bestehende staatlich geförderte Riester-Rente nachbessern. Aktuell bemüht sich der vzbv, ein Argument gegen ihr Modell der „Extrarente“ zu entkräften: Die Extrarente soll über die öffentliche Hand durch Ausschreibungen statt über private Unternehmen in einem Altersvorsorgefonds organisiert werden. Dagegen laufen Versicherungs- und Fondsindustrie über ihre Verbände Sturm.

05. Juni 2019 / Frank Matthias Drost & Anke Rezmer, handelsblatt.com

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DIA-Studie: Wer nicht arm ist, der kann selbst vorsorgen

Die Förderung in der Riester-Rente sollte auf Geringverdiener begrenzt werden. Diesen Vorschlag unterbreiten die Autoren der jüngsten Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Gleichzeitig entfallen der bisherige Sonderausgabenabzug für die geleisteten Beiträge und die nachgelagerte Besteuerung der Riester-Rente. Werden die Gut- und Besserverdienenden anstelle der Riester-Rente auf die Basis-Rente verwiesen, erhalten diese de facto nicht weniger Förderung als bisher bei der Riester-Rente. Die dort angewandte nachgelagerte Besteuerung entspricht der heutigen Regelung bei der Riester-Rente, wenn der Sonderausgabenabzug größer ist als die Zulage.

23. Mai 2019 / cash-online.de

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Idee zur Vorsorgereform: Riester-Rente nur für Geringverdiener!

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) trommelt weiter für eine Frischzellenkur der Riester-Rente. Nachdem das Institut schon vor rund einer Woche zu diesem Thema ein umfangreiches Positionspapier vorgelegt hatte, gibt es nun argumentativen Nachschub. Die staatlich geförderte private Altersvorsorge soll nur noch Geringverdiener unterstützen. Das DIA schlägt vor, nur diese Bevölkerungsgruppen staatlich zu fördern. Zugleich solle der bisherige Sonderausgabenabzug für die geleisteten Beiträge und die nachgelagerte Besteuerung der Riester-Rente entfallen.

Der Vorschlag wäre aus Vermittlersicht einigermaßen verheerend, da ihnen so ein Vertriebssargument bei Gut- und Besserverdienenden genommen würde. Das DIA meint aber, dass diese Kundengruppen auf Basis-Renten (“Rürup-Rente”) verwiesen werden sollten – hier erhalten sie de facto nicht weniger Förderung als bisher bei der Riester-Rente. Die dort angewandte nachgelagerte Besteuerung entspreche der heutigen Regelung bei der Riester-Rente, wenn der Sonderausgabenabzug größer ist als die Zulage. Damit entfiele aber die bislang technisch ohnehin überflüssige Zulagenverrechnung. Dieses zweistufige Förderverfahren – erst Zulage, dann deren Verrechnung mit dem Sonderausgabenabzug – macht das Förderverfahren bei der Riester-Rente zusätzlich kompliziert und aufwändig.

23. Mai 2018 / fondsprofessionell.de

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Negativzinsen sind bei Riester-Rente tabu

Negativzinsen im Riester-Sparplan einer Kreissparkasse? Das darf nicht sein, so hat aktuell das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden. Und zwar auch dann nicht, wenn die Negativzinsen zusammen mit einem anderen Zins in Summe mit einem weiteren Zinsteil immer noch im Plus liegt. Schon die mögliche Kalkulation mit einem Negativzins widerspreche dem Grundgedanken der Riester-Vorsorge (Urteil vom 27.03.2019, Az.: 4 U 184/18).

05. April 2019 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Kopfkissen statt Riester oder lieber Schutz vorm Verbraucherschutz?

Klare Standpunkte öffentlich zu vertreten ist das eine. Sie mit Fakten zu belegen, das andere. Die jüngste Untersuchung der Riester-Rente durch den Bund der Versicherten, versprach die „wahre Rendite der Riester-Rente“. Fragwürdig erschien darin, warum dann nicht auch alle Ertragskomponenten der Riester-Rente ins Ergebnis einflossen?! Lediglich den Garantieteil zogen Axel Kleinlein & Co. heran. Am Ende dieser Rechnung stand dann das Kopfkissen als Empfehlung an Millionen von Verbrauchern, die eine Lösung für ihre Altersvorsorge suchen. Im Interview hinterfragte procontra den eigenwilligen Rechenweg und konnte dem Verbraucherschützer sogar abringen, dass es durchaus sinnvoll ist, alle Ertragskomponenten zu betrachten.

02. April 2019 / Mathias Hundt, procontra-online.de

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Linke will Rentenniveau von 53 Prozent statt Riester

Die Linke kämpft schon lange politisch für eine Rückkehr zu einem Rentenniveau von mindestens 53 Prozent. Um diese und andere Leistungsverbesserungen zu finanzieren, soll der Beitragssatz von heute 18,6 Prozent umgehend auf 20,9 Prozent angehoben werden. Dadurch würde sich der monatliche Renten-Versicherungsbeitrag eines Arbeitnehmers mit einem Durchschnittsverdienst von 3.364 Euro (2020) um knapp 39 Euro erhöhen. Gleiches würde für den Arbeitgeber gelten.

Wenn auf der anderen Seite die vier Prozent an Breiträgen für die Riester-Rente wegfallen würden, dann würde ein Durchschnittsverdiener um knapp 120 Euro (2020) entlastet, rechnet die Linke vor. Im Ergebnis entstünde eine Entlastung von 81,28 Euro trotz des gestiegenen Rentenbeitrags.

21. März 2019 / Manfred Brüss, versicherungsjournal.de

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Altersvorsorge nach skandinavischer Art

Die Altersvorsorge in Schweden ist ganz ähnlich aufgebaut wie in Deutschland. Auch dort fließt der Großteil der Beiträge in die umlagefinanzierte staatliche Rente. Und während in Deutschland idealerweise vier Prozent des Gehalts zusätzlich in eine Riester-Rente fließen, sind es in Schweden 2,5 Prozent – allerdings ist das dort verpflichtend. Und noch etwas ist anders: Zwar gibt es auch dort Hunderte verschiedener privater Angebote. Wer sich jedoch für keines davon entscheiden kann, dessen Geld fließt automatisch in die „Statens årskullsförvaltningsalternativ“, die „staatliche Jahrgangsverwaltungsalternative“, kurz Såfa.

20. März 2019 / Frank Stocker, welt.de

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Höhere Freibeträge und Zulagen helfen Steuern sparen

Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung, berufliche Versorgungswerke oder Rürup-Verträge werden 2018 bis zu 23 712 Euro berücksichtigt, das sind 350 Euro mehr als im Vorjahr. Berücksichtigt werden dabei allerdings auch die Arbeitgeberbeiträge. Darauf macht der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BVL) aufmerksam. Arbeitnehmer, die eine betriebliche Altersversorgung nutzen, konnten 2018 mehr Lohn steuerfrei einzahlen und so ihre Steuerbelastung insgesamt mindern.

Die höhere Grundzulage von 175 Euro für Riester-Renten indes kommt nicht allen zu Gute. Wer die Riesterbeiträge in seiner Steuererklärung geltend macht, profitiert von der Anhebung nicht. Die Zulage wird in voller Höhe auf den Steuervorteil angerechnet, informiert der BVL und rät: Weil die Riesterzulage auch auf den erforderlichen Mindestbeitrag und auf den eigenen Höchstbeitrag angerechnet wird, sollte die Höhe der eigenen Einzahlungen Jahr überprüft werden.

19. März 2019 / lr-online.de

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Ökonom über Verteilungsgerechtigkeit: „Zunehmende Schieflage“

taz-Redaktion: „In den Nullerjahren wurde die Riester-Rente als Allheilmittel gepriesen und die gesetzliche Rente geschwächt, jetzt wird wieder viel Geld in die gesetzliche Rente gepumpt. Beides ist teuer – sollte man sich nicht endlich von der Riester-Rente verabschieden und das Geld in die gesetzliche Rente geben?“

Achim Truger (Mitglied im Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen): „Das stimmt. In der wirtschaftspolitischen Szene hat es eine unglaubliche Verengung auf marktradikale Lösungen gegeben. Jetzt zeigt sich, dass die gesetzliche Rente wegen des guten Arbeitsmarkts doch bessere Renditen als die Riester-Rente bringt. Diese marktradikale Mode ist zum Glück vorbei.“

19. März 2019 / taz.de

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„Man sollte sie abschaffen“: Norbert Blüm sieht für Riester-Rente keine Zukunft

Die Riester-Rente gehört abgeschafft, findet der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm – im Gegenzug sollten die Rentenbeiträge erhöht werden. Das forderte der frühere CDU-Politiker in einem Interview. Darin plädierte er auch für einen Wegfall des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Und: Zu seinem legendären Satz steht er auch heute noch.

Blüm ist als Kritiker der Riester-Rente bekannt. Im August 2018 erklärte er im Gespräch mit der Bild-Zeitung, dass er die Riester-Rente für einen elementaren Angriff auf die Rentenversicherung halte, da im Zuge der Riester-Reform das Niveau der gesetzlichen Rente gesenkt worden sei. „Es fehlen der Rentenversicherung die 4 Prozent Beiträge, die für die Riesterrente in die Kassen der Privatversicherer abgezweigt wurden“, so Blüm damals.

28. Februar 2019 / Lorenz Klein, pfefferminzia.de

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Widerstand gegen “Schweden-Rente”

Der BVI plädiert daher, die Riester-Rente zu reformieren. Die Förderung solle vereinfacht und die Zahl der Förderberechtigten vergrößert werden, schlägt Richter vor. Sinnvoll wäre es darüber hinaus, die Sparer regelmäßig über den Stand ihrer Altersvorsorge zu informieren.

Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag verpflichtet, die private Altersvorsorge weiterzuentwickeln und gerechter zu gestalten. Nur jeder vierte Deutsche besitzt einen Riester-Vertrag. Die Zahl der Banksparpläne stagniert. Denn die Niedrigzinsen setzen dem Produkt zu. Hohe Provisionen und Verwaltungskosten drücken zusätzlich die Rendite.

14. Februar 2019 / Notker Blechner, boerse.ard.de

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Neuer Streit um Riester-Rente: Rendite zu gering?

“Der BdV kommt in der Studie zum Schluss: Unabhängig von Geschlecht, Anspardauer und Variante müssen die Sparer*innen stets überdurchschnittlich alt werden, um das „Kopfkissen zu schlagen“. Je nach Konstellation sind zum Zeitpunkt der durchschnittlichen Lebenserwartung noch erhebliche Werte unterm Kopfkissen. Stets ist bei Tod zum Zeitpunkt der durchschnittlichen Lebenserwartung ein Restgeld unterm Kopfkissen. Bei Männern ist die Summe deutlich höher als bei Frauen und kann bis zu gut einem Elffachen der Jahreseinzahlung betragen. Das „Kopfkissen“ sei offensichtlich kein renditeträchtiges Finanzprodukt. Trotzdem seien Riester-Rentenversicherungen unter Renditegesichtspunkten sogar noch schlechter als ein simples Kopfkissen.”

15. Februar 2019 / Uwe Schmidt-Kasparek, versicherungsmagazin.de

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Riester-Rente erneut unter Beschuss

“Das BdV-Papier bezieht sich auf Riester-Rentenversicherungen, die mindestens den sogenannten Höchstrechnungszins abwerfen sollen. Weil dieser seit der Jahrtausendwende von vier auf 0,9 Prozent gesunken ist, sind auch die daraus folgenden Mindestrenten niedrig: Laut Stiftung Warentest beläuft sich das Garantieversprechen für einen Sparer, der 20 Jahre lang monatlich 85 Euro in eine klassische Riester-Versicherung einzahlt, bei Neuverträgen auf weniger als 80 Euro Mindestrente im Monat. In aller Regel zahlen Versicherungen am Ende aber mehr als die garantierte Mindestrente, die lediglich eine Untergrenze darstellt.”

08. Februar 2019 / Barbara Schäder, stuttgarter-zeitung.de

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Magere Renditen für die Riester-Rente

„Wer jeden Monat Geld fürs Alter unter das Kopfkissen legt, erzielt eine höhere Rendite als beim Abschluss einer Riester-Rente. Mit diesem Vergleich attackiert der Bund der Versicherten (BdV) die deutschen Lebensversicherer. In einer Studie zur Rentabilität der staatlich geförderten Privatrente kommt der BdV zu alarmierenden Renditezahlen. “Völliger Unsinn”, kontert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Nach Steuern erziele Riester Renditen zwischen drei Prozent und vier Prozent, sagt eine Sprecherin.“

07. Februar 2019 / Herbert Fromme, sueddeutsche.de

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Verzögerter Neustart

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD steht ein bemerkenswerter Satz: Man wolle, heißt es darin, „die private Altersvorsorge weiterentwickeln und gerechter gestalten“. Es sei „ein Dialogprozess mit der Versicherungswirtschaft anzustoßen, mit dem Ziel einer zügigen Entwicklung eines attraktiven standardisierten Riester-Produkts“. Fast ein Jahr ist seitdem vergangen. Doch viel passiert ist in dieser Zeit nicht. Die Riester-Rente ist weiter ein Problemfall, weil die Verzinsung eher mager ist, die Provisionen und die Verwaltungskosten oft sehr hoch und viel zu wenige die staatliche Förderung richtig und vollständig nutzen.

20. Januar 2019 /Thomas Öchsner, sueddeutsche.de

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Talfahrt der Versicherer im Riester-Geschäft hält weiter an

Die Assekuranz führt als Begründung die „große Komplexität und Unübersichtlichkeit“ der staatlich geförderte Altersvorsorge an und fordert eine „mutige Vereinfachung“. Dies ist nach Einschätzung von Dr. Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth, Hauptgeschäftsführungs-Vorsitzender des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), „sowohl bei der Förderung als auch bei den Produkten“ angebracht.

17. Dezember 2018 / versicherungsjournal.de

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Riester-Rente – Verbraucherschützer für Verbot von Mehrfachkosten

Verbraucherschützer fordern den Gesetzgeber zum Einschreiten gegen doppelte Kosten bei der Riester-Rentenversicherung auf. “Die mehrfache Erhebung von Abschluss- und Vertriebskosten muss gesetzlich unterbunden werden. Kosten dürften nur entstehen, wenn die Gesamtsparleistung der Verbraucher auch wirklich steigt”, sagte Dorothea Mohn vom Verbraucherzentrale Bundesverband, am Freitag mit Blick auf einen bekannt gewordenen Fall. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft sieht grundsätzlich Reformbedarf bei der Riester-Rente.

14. Dezember 2018 / finanztreff.de

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Riester-Rente motiviert Geringverdiener

Die Einkommensentwicklung der letzten 16 Jahre müsse dringend nicht nur – wie zuletzt 2017 – bei den Zulagen, sondern auch bei den Dotierungshöchstgrenzen nachgeholt werden, fordert Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. „Eine Obergrenze von 2.100 Euro reicht im Jahr 2018 nicht mehr aus, um entstehende Rentenlücken zu schließen.“ Und weiter: „Höhere Zulagen und ein höherer Höchstbetrag, etwa 3.000 Euro, das schlagen wir vor.“ Laut Schwark empfiehlt auch die OECD unter anderem, nominale Förderbeträge regelmäßig anzupassen.

5. Dezember 2018 / Lorenz Klein, pfefferminzia.de

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Warum boomt Wohn-Riester?

„Staatlich geförderte private Altersvorsorge mit Riester-Produkten sollte dazu beitragen, Lücken der gesetzlichen Rentenversicherung klein zu halten. Seit ihrer Einführung 2002 ist die Riester-Rente umstritten und auch Walter Riester selbst hätte sie eigentlich gern besser gemacht. Nachholen will das die derzeitige Regierung – zumindest lässt sich dieses Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag ableiten. Diskutiert wird u.a. über einen Standard-Riester; aber auch verschiedene Änderungsvorschläge (BVI, pro Riester) könnten nun Beachtung finden. Nötig wären Verbesserungen allemal. Denn die Zahl der Neuabschlüsse stagniert seit Jahren; der Bestand schmilzt.“

08. November 2018 / Michael Fiedler, procontra.de

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Ist „Riestern“ wirklich sinnvoll?

Eine Riester-Rente lohnt sich im Grunde nur, wenn man ein hohes Alter erreicht. Im Gegenzug zu den Steuervorteilen beim Einzahlen muss man seine Einkünfte aus dem Riester-Vertrag wieder versteuern. So fällt der Steuerbonus beim Einzahlen teilweise wieder weg.

29. Oktober 2019 / handelsblatt.com

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Riester-Rente eigentlich gescheitert – SPD-Diskussionsabend über Rentenlücke und Altersarmut

Als „eigentlich gescheitert“ sah Schulte die Riester-Rente an. Ein Drittel derjenigen, die die Riester-Rente bräuchten, „haben gar nicht die finanziellen Möglichkeiten“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. Rund 20 Prozent der Riester-Verträge ruhten, so Wilfried Gleitze. Rüdiger Kremser, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, ärgerte sich, dass die Riester-Verträge nicht steuerfrei seien. „Ich setze auf die gesetzliche Rente“, betonte Schulte. Auch der ehemalige Direktor er Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Wilfried Gleitze, warb für die Rentenversicherung. „Die Rente steigt in der Achtung wieder“, sagte Gleitze. Der Grund: Mit einer jährlichen Steigerung von zwei bis 2,5 Prozent ist sie in der momentanen Niedrigzinsphase wieder attraktiv.

26. Oktober 2018 / wn.de

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Der Riester-Vorsorge geht immer mehr die Luft aus

„Die Zahl der Riester-Verträge ist zwischen April und Juni netto – also unter Einberechnung der Kündigungen und Vertragsabgänge – um 14.000 auf 16,57 Millionen gesunken. Das zeigt die jetzt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichte, amtliche Riester-Statistik (Stand: 10.Oktober 2018). Ruhend gestellte Kontrakte werden vom Ministerium nicht zahlenmäßig ausgewiesen, sondern unverändert auf einen Anteil von „gut einem Fünftel“ geschätzt. Damit hat sich der negative Trend aus der Vorjahresperiode wie auch aus dem Vorquartal fortgesetzt. In der gut 15-jährigen Geschichte der staatlich geförderten Altersvorsorge war nur wenige weitere Male ein Minus zu beobachten.“

12. Oktober 2018 / Björn Wichert, versicherungsjournal.de

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Riester: Mehrheit der Sparer schöpft Zulage nicht aus

Es bleibt auch weiterhin dabei, dass gut ein Fünftel der Verträge ruhend gestellt worden sind. Dies war bereits im Vorjahr der Fall (AssCompact berichtete). Differenzierte Zahlen liegen der Regierung hier nicht vor. Hinzu kommt jedoch, dass lediglich gut 50% der Riester-Sparer im Jahr 2014 (aktuellste Zahlen zum Auswertungsstichtag im Mai 2017) ihren Zulagenanspruch voll ausschöpften. Knapp 20% nutzten gar weniger als 50% der ihnen zustehenden Zulage.

18. September 2018 / asscompact.de

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Riester-Rente: Petition an Bundestag fordert Freiwilligkeit der Bruttobeitragsgarantie

Wer eine staatlich geförderte Riester-Rente abschließt, dem garantiert der Gesetzgeber mindestens die eingezahlten Prämien plus staatliche Zulagen. Doch diese Beitragsgarantie ist in Zeiten niedriger Zinsen enorm teuer: Sie verpflichtet die Anbieter, große Teile der eingesammelten Beiträge in festverzinsliche Wertpapiere zu stecken, die aktuell kaum etwas abwerfen. Eine Petition an den deutsche Bundestag will das nun ändern. Demnach sollen Verbraucher entscheiden dürfen, ob sie von der Garantie Gebrauch machen – oder eben nicht.

21. September 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Riestern kann sich lohnen

Der negative Ruf kommt von den Riester-Versicherungen, die die meisten abgeschlossen haben. Ihre Zahl sinkt seit 2014, derzeit sind es noch 10,8 Millionen. Sie leiden am stärksten unter den niedrigen Zinsen und haben oft hohe Kosten. Hier ist derzeit nicht immer gesichert, dass die Versicherungen nach Abzug der Kosten überhaupt spürbare Wertzuwächse verbuchen.

3. September 2018 / Dyrk Scherff, faz.net

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Studie: Deutsche wollen an Riester-Garantie festhalten

Das Ergebnis passt zur Einschätzung vieler Deutscher, wonach sich die Riester-Rente nicht lohne. Dies wird jedenfalls von 34 Prozent genannt, wenn sie angeben sollen, warum sie sich gegen die staatlich geförderte Altersvorsorge aussprechen. Mangelndes Vertrauen ist für knapp ein Viertel der Anleger (19 Prozent) der Grund, keine Riester-Rente abzuschließen. 16 Prozent hingegen sehen keine Notwendigkeit darin. Um die Riester-Rente wieder attraktiver zu machen, müssten die Rahmenbedingungen angepasst und vereinfacht werden, fordert Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment. Etwa, indem die Zulagen dynamisch an die Beitragsbemessungsgrenze angepasst würden und das Zulageverfahren vereinfacht werde, so Erling.

21. September 2018 / Juliana Demski, dasinvestment.com

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Norbert Blüm kritisiert Riester-Rente und sozialpolitische Geisterfahrer

In der ZDF-Talkshow “dunja hayali” zum Thema Altersarmut kritisierte der Ex-Minister erneut die Riester-Rente. “Ohne die Riester-Rente hätten wir diese Probleme nicht”, sagte der gebürtige Rüsselsheimer. Damit spielt Blüm auf die vier Prozent des Bruttogehalts an, die in die Versicherungswirtschaft fließen. Diese vier Prozent seien besser in der Rentenkasse aufgehoben. Denn diese vier Prozent würden weder Arbeitslosen noch Geringverdienern helfen. Sie könnten sich einfach gar keine Riester-Rente leisten. Die Riester-Rente sei die Rente für die Bessergestellten.

10. August 2018 / Björn Bergfeld, versicherungsbote.de

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Norbert Blüm wettert gegen Riester-Rente

Von privaten Altersvorsorge-Produkten hat Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm offenbar keine besonders hohe Meinung. Die Riester-Rente bezeichnet er in einem Interview als elementaren Angriff auf die gesetzliche Rente. Und Letztere sei „auf jeden Fall sicherer als jede privat versicherte Rente“, so der Politiker.

8. August 2018 / Karen Schmidt, www.dasinvestment.com

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Wie Alternativen zur Riester-Rente aussehen könnten

Ob Riester sich lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Ob sich Riester lohne, lasse sich daher nicht pauschal sagen, sondern sei immer eine individuelle Entscheidung. Diese Einschätzung teilt auch Buchautor und Renten-Experte Holger Balodis. Dennoch übt er grundsätzliche Kritik an der Riester-Rente: „Gesamtgesellschaftlich halte ich die Riester-Rente platt gesagt für groben Unfug.” Die Regierung habe die gesetzliche Rente in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter abgesenkt und – quasi um das zu vertuschen – stattdessen die Riester-Förderung eingeführt, so sein Vorwurf.

20. Juli 2018 / Katja Scheer, deutschlandfunk.de

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„Wir brauchen ein Provisionsverbot – bei allen Anlageprodukten“

„Riester war gut gemeint, aber grottenschlecht umgesetzt. Die Finanzprodukte sind einfach zu teuer und zu kompliziert. Die Verbraucher haben nicht die Zeit sich durch komplizierte Verträge zu arbeiten. Viele verstehen nicht, wie sich eine bestimmte Anlagestrategie auf die Rendite auswirkt. Es gibt eine große Sehnsucht nach einfachen Produkten, denen man vertrauen kann. Das ist legitim.“ – Klaus Müller, Deutschlands oberster Verbraucherschützer

11. Juli 2018 / wiwo.de, Interview geführt von Martin Gerth

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Versicherungsverträge und Banksparpläne bauen weiter ab

Weiterhin Zuwächse verzeichnen die Bereiche Riester-Fondssparpläne und Wohn-Riester. Bei den Investment-Verträgen sind in den vergangenen fünf Jahren rund 263.000 Neuabschlüsse hinzugekommen. Der Bestand beläuft sich Ende März 2018 auf etwa 3,25 Millionen Verträge (Ende 2017: 3,23 Millionen Verträge). Bei Wohn-Riester hat sich die Zahl von 953.000 Verträgen Ende des Jahres 2012 bis auf 1,77 Millionen im ersten Quartal dieses Jahres beinahe verdoppelt.

4. Juli 2018 / dasinvestment.com

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Landgericht erlaubt Negativzinsen bei Riester-Sparplan

Negative Zinsen in einem Riester-Sparplan zur Altersvorsorge sind nach Ansicht des Landgerichts Tübingen nicht per se unzulässig. Zumindest in dem Fall, über den das Gericht am Freitag entschied, konnte es keine «unangemessene Benachteiligung von Verbrauchern» erkennen (Az.: 4 O 220/17). Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte gegen die Kreissparkasse Tübingen geklagt, weil diese in ihrem Sparplan «VorsorgePlus» einen zugesagten positiven Staffelzins mit dem aktuell negativen variablen Zins verrechnet hatte.

29. Juni 2018 / welt.de

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Millionen Riester-Sparer betroffen: Landgericht entscheidet heute über Minus-Zinsen

Millionen Menschen sorgen mit Riester-Verträgen fürs Alter vor. Was aber, wenn der Anbieter sein ursprüngliches Zinsversprechen nicht einhält und plötzlich Minuszinsen einpreist? Der Fall eines Kunden der Kreissparkasse Tübingen beschäftigt das dortige Landgericht. Wer bei der Bank Geld anspart, erwartet Zinsen – erst recht, wenn es fürs Alter vorgesehen ist. Doch das Zinstief hat einiges durcheinandergebracht. Darf eine Bank Negativzinsen auf Riester-Kunden abwälzen? An diesem Freitag soll eine Entscheidung im juristischen Streit um Negativzinsen verkündet werden.

29. Juni 2018 / focus.de

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Riester-Rente: IVFP empfiehlt dringende Optimierung

Die Neuabschlüsse bei der Riester-Rente sinken schon seit Jahren beständig. Professor Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) empfiehlt daher “dringend Riester zu optimieren – es wird höchste Zeit.”

22. Juni 2018 / cash-online.de

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pro/contra: Braucht es einen Standard-Riester?

„Die Bundesregierung kündigte einen Dialog mit der Versicherungswirtschaft an, damit zügig ein attraktives standardisiertes Riester-Produkt entwickelt werde. Ausgerechnet jene Branche soll das Produkt anbieten, die für die Defizite der Riester-Rente mit verantwortlich ist und sich wiederholt gegen ein Nonprofit-Produkt ausgesprochen hat? Dies steht nicht für einen Aufbruch und Dynamik, und ob sich darüber ein neuer Zusammenhalt motivieren lässt, ist äußerst zweifelhaft.

28. Mai 2018 / Kornelia Hagen & Joachim Haid, procontra.de

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Riester-Rente braucht Neuanstrich

Die aktuelle Ausgestaltung der Riester-Rente schränkt die Verbraucher bei der Auswahl geeigneter Produkte deutlich ein. Wer chancenorientiert anlegen möchte, findet unter den Angeboten keinen geeigneten Tarif, der seine Bedürfnisse abdeckt. Das hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung in einer Untersuchung herausgefunden.

25. April 2018 / Meris Neininger, springerprofessional.de

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Was wird aus der Riester-Rente?

Außerdem haben viele Menschen das komplizierte Riester-System aus Zulagen, Freibeträgen und zusätzlichen Regelungen nie verstanden. Frühere Reformen, wie die Einführung der sogenannten Eigenheimrente (“Wohn-Riester”) haben das System aufgebläht statt es zu vereinfachen. Sogar der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) spricht von “großer Komplexität und Unübersichtlichkeit”. Der Vorsitzende der GDV-Geschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth, schreibt in einem Meinungsbeitrag auf der Website des Verbandes: “Viele Kunden sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.”

22. April 2018 / mdr.de

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Riester-Verträge lohnen sich wirklich nicht mehr

Wer heute einen Riester-Vertrag abschließt, muss damit rechnen, am Ende kaum mehr als die eingezahlten Beträge herauszubekommen. Dies zeigen umfassende Berechnungen des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP), die WELT AM SONNTAG vorliegen. „Der Grund für dieses enttäuschende Ergebnis liegt in der Pflicht zur Garantie der Beiträge in Verbindung mit den niedrigen Zinsen“, sagte Institutschef Michael Hauer, der die Analyse im Auftrag der DWS, der Fondstochter der Deutschen Bank, durchführte. Bei zwei Dritteln der untersuchten Fälle lag die Rendite am Ende lediglich zwischen null und einem Prozent pro Jahr – bezogen auf die eingezahlte Summe, also auf Eigenbeiträge und staatliche Zulagen. Der Mittelwert der Ablaufsumme betrug 37.000 Euro, bei eingezahlten Beiträgen von 36.000 Euro. Damit stand bei den meisten Riester-Verträgen unter Berücksichtigung der Inflation sogar ein Verlust.

21. April 2018 / Frank Stocker, welt.de

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Warum die Riester-Rente noch immer unbeliebt ist

Tatsächlich ist Riester kein einfaches Altersvorsorge-Produkt. Die Wahl des richtigen Modells erfordert Kenntnisse des Arbeits-, Steuer- und Sozialrechts, sonst laufen die werbewirksam vorgetragenen Vorteile komplett ins Leere. Für Unmut sorgen auch die strengen Auflagen für die Anbieter. Diese müssen garantieren, dass alle Beiträge und Zulagen zu Rentenbeginn zu 100 Prozent zur Verfügung stehen – und setzen deshalb zu großen Teilen auf sichere Staatsanleihen. Doch unter dem Einfluss der gegenwärtigen Niedrigzinsphase sind genau diese Garantiezusagen wahre Renditekiller. Denn je größer die Differenz zwischen dem risikolosen Zins und chancenreicheren Aktien, desto teurer ist die Absicherung. Dieser Renditeverlust ist eine Erklärung, warum Riester als teuer und unattraktiv empfunden wird. Besonders Verträge mit kurzer Spardauer erreichen keinen nennenswerten Zuwachs.

9. April 2018 / Constanze Hinze, handelsblatt.com

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Riester-Rente: Bundesregierung schätzt ruhend gestellte Verträge

Wenn Kunden einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben, ist es für sie oft von Nachteil, die Police einfach zu kündigen. Dann nämlich müssen sämtliche erhaltenen staatlichen Zulagen zurückgezahlt werden, inklusive der eingerechneten Zinsen. Abhängig von der Vertragslaufzeit besteht auch die Gefahr, dass der Sparer weniger an Rückkaufswert erhält, als er an Beiträgen eingezahlt hat. Der Grund: gerade zu Vertragsbeginn berechnen die Versicherer die Verwaltungsgebühren und andere Vertragskosten.

22. März 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Grünen-Fraktion hakt bei Riester-Zahlen nach

Darüber hinaus werden noch weitere Kritikpunkte an der staatlich geförderten Altersvorsorgeform geäußert: Geringverdiener profitieren nur wenig von der Riester-Förderung; Vertriebskosten sind zu hoch; Nachteilig und intransparent gestaltete Sterbetafeln sorgen für geringe Renditen; Ökologische, ethische und soziale Belange werden bei der Geldanlage oft ausgeblendet; Vielzahl intransparenter Vorsorgeprodukte schreckt viele Verbraucher ab. Die Grünen kommen daher zu der Auffassung, dass die Riester-Rente in ihrer bisherigen Form gescheitert ist und das sinkende Rentenniveau nicht ausgleichen kann. Wie die Bundesregierung zu dieser Auffassung steht, möchte die Fraktion mit ihrer Kleinen Anfrage herausfinden, die 19 Fragen und 5 Unterfragen beinhaltet. Darunter beispielsweise: Ist es aus Sicht der Bundesregierung ausreichend, wenn weniger als sieben Millionen Riester-Sparerinnen und -Sparer ihren individuellen Zulagenanspruch zumindest zu 90 Prozent geltend machen? Wenn nein, welche Maßnahmen sind nach Auffassung der Bundesregierung zukünftig zielführend, um die Beteiligungsquote zu erhöhen? Mit welcher Entwicklung der internen Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung rechnet die Bundesregierung nach aktuellen Berechnungen langfristig? Welche Maßnahmen sind nach Auffassung der Bundesregierung denkbar und/oder erforderlich, um die Effektivkosten der Riester-Produkte zu senken, sodass diese –anders als heute – die Annahmen des Alterssicherungsberichts nicht mehr regelmäßig übersteigen?

01. März 2018 / Florian Burghardt, procontra-online.de

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Rentendebatte wird zur Debatte um Koalitionsvertrag

Die Ministerin [gemeint ist Thüringens Sozialministerin Heike Werner, Anm. d. Red.] kritisierte besonders das private Vorsorgemodell der Riester-Rente: «Ich halte die Riester-Rente für gescheitert.» Um mehr Geld für die gesetzliche Rente zur Verfügung zu haben, müsse beispielsweise die Beitragsbemessungsgrenze wegfallen, so dass Menschen mit sehr hohen Einkommen noch mehr als bislang in das gesetzliche Vorsorgesystem einzahlen, sagte Werner. Bei der Riester-Rente erhalten Menschen kleine staatliche Zuschüsse, wenn sie Geld für ihre Altersversorgung bei Seite legen und einen Versicherungsvertrag abschließen.

23. Februrar 2018 / Martin Schutt, thueringer-allgemeine.de

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Riester-Rente: Nur ein Drittel der Sparer profitiert von voller Förderung

Warum so viele Menschen die Riester-Förderung nicht voll in Anspruch nehmen, geht aus den Daten des Bundesfinanzministeriums nicht hervor. Hierbei gilt es zu bedenken, dass nach Schätzungen der Bundesregierung circa jeder fünfte Vertrag ruhend gestellt ist. Die Sparer haben zwar ihren Vertrag nicht gekündigt, aber zahlen aktuell keine Beiträge mehr. Dies hat zwar den Vorteil, dass die bisherigen Zulagen und Steuervorteile erhalten bleiben. Allerdings haben dann die Sparer auch keinen Anspruch auf die aktuelle Förderung. Zudem müssen die Zulagen jedes Jahr aufs Neue beantragt werden. Hier hatten Kritiker wiederholt die Politik aufgefordert, den bürokratischen Aufwand im Sinne der Sparer zu erleichtern, etwa die CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung. Alternativ können Sparer einen sogenannten Dauerzulagenantrag nutzen. Dann verlängert sich der Antrag auf Förderung automatisch Jahr für Jahr selbst. Alles Weitere erledigt der Versicherer zusammen mit der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Auch mit solch einem Dauerantrag müssen freilich die Zahlen daraufhin überprüft werden, ob die Fördervoraussetzungen noch vorliegen.

12. Februar 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Lebensversicherung – Betriebliche Altersvorsorge im Plus, Riester-Neugeschäft verliert erneut

Weit weniger gut läuft es für die Lebensversicherer beim Blick auf die Riester-Produkte. Hier sank die Zahl der Verträge erneut um 1,4 Prozent, so dass die Versicherer nun 10,6 Millionen Policen halten. Bereits im Vorjahr war der Vertragsbestand netto um 0,9 Prozent zurückgegangen. Ein deutliches Minus ist auch im Neugeschäft mit förderfähigen Riester-Lebensversicherungen zu beobachten. 288.000 Riester-Policen wurden neu abgeschlossen, was einen Einbruch von satten 16,8 Prozent bedeutet. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Abwärtstrend: bereits im Vorjahr hatte das Neugeschäft 7,2 Prozent verloren.

8. Februar 2018 / Mirko Wenig, versicherungsbote.de

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Kommt bald der “Standard-Riester?”

Demnach will die Politik einen Dialogprozess anstoßen mit dem Ziel, zügig ein “attraktives standardisiertes Riester-Produkt” zu entwickeln. Gleichzeitig will die alte und wohl auch neue “Groko” weiterhin am Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher Rente, betrieblicher sowie privater Altersvorsorge festhalten. Dies berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Verhandlungskreise. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wollte dies hingegen auf Anfrage von VWheute nicht kommentieren. So könne der Verband “nur konkrete Vorschläge nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen kommentieren”, betonte ein Sprecher des Verbandes. Dennoch scheint der GDV diesbezüglich zumindest Gesprächsbereitschaft zu signalisieren: “Selbstverständlich werden wir uns mit einem Standardprodukt auseinandersetzen, wenn die Politik dies wünscht”, betonte GDV-Präsident Wolfgang Weiler auf der Jahrespressekonferenz in der vergangenen Woche.

5. Februar 2017 / versicherungswirtschaft-heute.de

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Droht den Altersvorsorge-Anbietern eine Prozesslawine?

Angeblich haben Versicherer bei Hunderttausenden Kunden Zahlungen aus klassischen Fondspolicen und Riester-Verträgen unrechtmäßig gekürzt. Es geht wohl um Millionen Kunden und in einigen Fällen um sechsstellige Beträge. Die Anwälte haben sich bereits in Stellung gebracht, der GDV und die Versicherer reagieren. Die Sachlage ist rechtlich offen und für die Branche hochbrisant. Nach Vorwürfen von Verbraucherschützern nutzen Versicherungsunternehmen bei den oben genannten Verträgen einseitige Klauseln, die ihnen das Abändern des Rentenfaktors ermöglichen. Der Rentenfaktor wird genutzt, um das in der Versicherung gebildete Kapital bei Rentenbeginn in eine lebenslange Rente umzurechnen. Bei einer gebildeten Kapitalsumme von 40.000 Euro und einem Faktor von 30 ergibt sich so beispielsweise eine Rente von 120 Euro.

22. Januar 2018 / Maximilian Volz, versicherungswirtschaft-heute.de

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Riester-Produkte: Die meisten Verträge sind viel zu teuer

„Wir sind bei der Vielzahl der Produkte angesichts der Kosten weit davon entfernt, ausreichend Kapital für die private Absicherung neben der gesetzlichen aufzubauen“, kritisierte die Leiterin des vzbv-Finanzmarktteams, Dorothea Mohn. Von wenigen Ausnahmen abgesehen würden Produkte angeboten, „die die Erwartungen der Politik an kosteneffiziente Angebote zur kapitalgedeckten Altersvorsorge nicht erfüllen“, kritisierten die Verbraucherschützer.

3. Januar 2018 / Andreas Toller, wiwo.de

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Wirrwarr: Institut kritisiert Beipackzettel für Riester & Co.

Seit Jahresbeginn müssen alle Riester- und Rürup-Renten ein neues Produktinformationsblatt (PIB) vorweisen. Dieses soll Kunden sowie Berater über wichtige Aspekte wie die mögliche Wertentwicklung, die Kosten und das Chancen-Risikoprofil mittels der Chancen-Risiko-Klasse (CRK) der Altersvorsorgeprodukte aufklären. Davon erhofft sich der Gesetzgeber eine größere Transparenz und Vergleichbarkeit der Angebote – allerdings scheint sich diese Hoffnung eher nicht zu erfüllen.

25. Oktober 2017 / fondsprofessional.de

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Privatbank kündigt Riester-Verträge

Die Kündigung von Riester-Sparplänen durch eine Hamburger Privatbank ruft die Politik auf den Plan. Die zuständigen Bundesministerien für Arbeit und Finanzen erklärten auf Anfrage von Capital, Versicherungen und Banken dürften Riester-Policen nur unter äußerst strengen Bedingungen kündigen. Notfalls müsse der Gesetzgeber einschreiten. Nach Capital-Recherchen (Ausgabe 11/2017) hat die Hamburger Privatbank Donner & Reuschel, eine Tochter des Versicherungskonzerns Signal Iduna, in den vergangenen Monaten gut 130 Kunden mit einem Riester-Sparplan nahegelegt, in eine andere Riester-Versicherung des Iduna-Konzerns zu wechseln.

23. Oktober 2017 / capital.de

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Donner & Reuschel überträgt Riester-Verträge auf Signal Iduna

Die Privatbank und Signal-Iduna-Konzerntochter Donner & Reuschel hat 150 Riester-Kunden nahegelegt, ihre Riester-Sparpläne in eine Riester-Versicherung bei der Signal Iduna umzuwandeln. 134 Kunden akzeptierten das Angebot, 16 Kunden erhielten die außerordentliche Kündigung.

23. Oktober 2017 / pfefferminzia.de

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Riester-Rente: Signal Iduna-Tochter setzt Kunden mit Banksparplänen vor die Tür

Die Privatbank Donner & Reuschel, eine Tochter der Signal Iduna, kündigt derzeit hunderte Riester-Banksparpläne. Damit dürfte sie dem Ruf der privaten Altersvorsorge einen Bärendienst erweisen. Das private Geldhaus nennt IT-Probleme als Grund – das könnte nur vorgeschoben sein. Politik und Marktwächter sind alarmiert.

23. Oktober 2017 / versicherungsbote.de

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Für viele lohnt sich Riestern

Gemeinsam mitder Verbraucherzentrale Bremen hat Finanztest untersucht, ob Riester-Anbieter bei der Anlage der Beiträge und staatlichen Zuschüsse ethische Belange berücksichtigen. Viele schließen geächtete Waffen oder Kinderarbeit aus. Doch es gibt kein Produkt, das ökonomisch uneingeschränkt empfehlenswert ist und gleichzeitig weitreichende ethische Ausschlusskriterien bietet.

03. Oktober 2017 / nnz-online.de

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Riester-Rente im Vergleich: Versicherung, Sparplan, Fonds­police

Die Riester-Rente ist unflexibel. Sie ist auf eine monatliche Rentenzahlung im Alter ausgelegt, da sie die gesetzliche Rente ergänzen soll. Zwar darf sich der Neurentner bis zu 30 Prozent des Vertrags­guthabens auszahlen lassen, mehr jedoch nicht. Wer seinen Vertrag vorher kündigt, muss Zulagen und Steuererspar­nisse zurück­zahlen. Nach Abzug der Kosten des Anbieters führt das oft zu Verlusten.

02. Oktober 2017 / test.de

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Weiter Rückgang bei Riester – Standardprodukt ungewiss

Die Zahl der Riester-Verträge ist auch im zweiten Quartal 2017 zurückgegangen, wie das Bundesarbeitsministerium mitteilt. Ende Juni bestanden demnach 16,5 Millionen Riester-Verträge. Das waren 4.000 weniger als zum Ende des ersten Quartals. Zuwächse im Vergleich zum Vorquartal verzeichneten lediglich Wohn-Riester (um 35.000 auf 1,7 Millionen Verträge) und die Fondssparpläne (um 12.000 auf 3,2 Millionen Verträge). Die Anzahl der Riester-Versicherungen ging dagegen um 42.000 auf 10,8 Millionen zurück. Die Zahl der Banksparprodukte sank um 8.000 auf 754.000.

2. Oktober 2017 / cash-online.de

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Riester-Rente: Der Patient kränkelt weiter

Tenor der meisten Parteien ist aber mittlerweile, die Riester-Rente zu reformieren. Denn an einer mangelnden Sparbereitschaft der Deutschen scheint der hinkende Riester-Absatz nicht zu liegen. So ist laut einer anlässlich des nahenden Weltspartages erstellten Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die Sparquote der Deutschen – also das Verhältnis von Ersparnis und verfügbarem Einkommen – weiterhin hoch. 9,7 betrug diese im ersten Quartal dieses Jahres – damit lag sie höher als 2014 (9,5), also Riesterversicherungen und Banksparpläne Rekordzahlen aufwiesen. Ein mögliches Indiz, dass das Produkt Riester vielen Deutschen wenig attraktiv erscheint.

2. Oktober 2017 / procontra-online.de

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Riester-Versicherern geht immer mehr die Puste aus

Im zweiten Quartal 2017 ist die Zahl der Riester-Verträge netto – also unter Einberechnung der Kündigungen und Vertragsabgänge – um 4.000 auf 16,51 Millionen zurückgegangen, wie der jetzt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichten amtlichen Statistik zu entnehmen ist. Dies ist bereits das zweite Minus in Folge. Allerdings war der Rückgang im ersten Quartal noch sieben Mal so groß ausgefallen. Ruhend gestellte Kontrakte werden vom Ministerium nicht ausgewiesen, sondern auf einen Anteil von „gut einem Fünftel“ geschätzt.

2. Oktober 2017 / versicherungsjournal.de

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Riester-Rente – Zuschüsse kassieren meistens Besserverdiener

Eugen Roth DGB-Vorsitzender Saarland: “Die Riesterrente hat das nicht gebracht, was mit ihr versprochen wurde. Das müssen wir leider feststellen. Deswegen ist der Deutsche Gewerkschaftsbund der Auffassung, die Riesterrente zu beenden und die staatlichen Hilfsmittel, die dorthinein investiert wurden oder werden sollen, umzulenken. Zum Beispiel in die Stabilisierung des Rentenniveaus.

27. September 2017 / daserste.de

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DIW-Chef Marcel Fratzscher “Wahlergebnis ist ein Ausdruck der Spaltung der Gesellschaft”

Ich halte die Riester-Rente für gescheitert. Man braucht neue Konzepte, etwa die Deutschland-Rente, bei der sich der Staat einschaltet und die Kosten niedrig hält. Die Regierung sollte in der neuen Legislaturperiode das Thema Rente und Altersvorsorge anpacken, damit die Menschen wissen, was nach 2030 auf sie zukommt. Reformen sollte man in guten Jahren machen. Aber ich befürchte, das wird nicht passieren.

24. September 2017 / tagesspiegel.de

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Sie lohnt sich manchmal doch: Wer von der Riester-Rente profitiert

Eine Riester-Rentenversicherung ist vor allem für Kunden geeignet, die sich um wenig kümmern wollen. Ein solcher Vertrag ist aber nur empfehlenswert, wenn der Kunde regelmäßig und bis zum Vertragsende einzahlt. Die empfohlene Mindestlaufzeit liegt laut “Finanztest” bei 15 Jahren. Allerdings fanden die Experten für ihren Test nur neun Angebote, die derzeit verfügbar sind. Keine der Policen kam dabei im Test über ein “befriedigend” hinaus, was vor allem an den teuren Kosten der Produkte lag.

  1. September 2017 / n-tv.de

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„Sind Sie selbst ein bisschen Hacker?“

Der grundsätzliche Mehrwert eines Riestervertrages ist eine sichere monatliche Zusatzrente. Trotzdem wird Riester in seiner jetzigen Form das Problem der sinkenden Renten wohl nicht lösen. Die Versicherung ist zu unattraktiv. Vielen Arbeitnehmern sind die Rechnungen zu kompliziert, und Riestern lohnt sich auch nicht für jeden. Die Zahlen sprechen jedenfalls nicht für ein besonders großes Interesse: Rund 16 Millionen Verträge gibt es in Deutschland, in viele wird nichts mehr eingezahlt.

15. September 2017 / noz.de

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TV-Diskussion zum Thema Rente: „Das ist ein Witz, was Sie da erzählen“

Die Bundeskanzlerin bekam den Unmut der Menschen in der Sendung „Klartext, Merkel“ vor allem zum Thema Altersarmut zu spüren bekommen, wie die Zeit berichtet. „Das ist ein Witz, was Sie da erzählen“, sagte eine Zuschauerin, nachdem Merkel das Konzept der Riester-Rente verteidigte. Die Krankenhaus-Reinigungskraft hatte zuvor gesagt, sie würde nie einen Riester-Vertrag abschließen wollen. „Da ist nur Riester von reich geworden“, meinte sie.

15. September 2017 / dasinvestment.com

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Riester-Rente: Untauglicher Wiederbelebungsversuch

Auch der Bund der Versicherten (BdV) hat erhebliche Zweifel, ob das verlorene Vertrauen in das Produkt wiederhergestellt wird. Abgesehen von den dauerhaften Niedrigzinsen sind vor allem die Kostenstrukturen viel zu intransparent. Angesichts der Tatsache, dass Riester eher Geringverdienern zugute kommen soll, ist völlig unverständlich, dass ausgerechnet die am wenigsten profitieren, wenn sich zuerst die Anbieter und Vermittler mit Provisionen bedienen und die Kosten für Vertrieb und Verwaltung an der mickrigen Rendite nagen.

05. September 2017 / gevestor.de

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Die staatlich geförderte Riester-Rente ist gescheitert

Millionen Menschen mit normalen und niedrigen Einkommen können nicht privat vorsorgen. Die staatlich geförderte Riester-Rente ist gescheitert. Es werden Milliarden an Subventionen verpulvert, die in den Kassen der Versicherungskonzerne statt in den Portemonnaies der Rentnerinnen und Rentner landen. Wir wollen diese Entwicklung umkehren. Wir wollen die Möglichkeit schaffen, Ansprüche aus der Riester-Rente in die gesetzliche Rentenversicherung überführen zu können.

30. August 2017 / xing.de

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So sicher ist die Rente

Eigentlich sollte die Riester-Rente das sinkende Rentenniveau ausgleichen. Aber nur gut ein Drittel der Arbeitnehmer hat eine abgeschlossen, und wegen der Minizinsen bringt sie im Alter deutlich weniger wie erwartet. Jetzt hoffen Politiker, dass mehr Arbeitnehmer in den Genuss einer Betriebsrente kommen. Was mit denen geschieht, die nicht zusätzlich vorsorgen, ist ungelöst.

15. August 2017 / swp.de

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Vielen Rentnern droht Altersarmut

Die „Riester-Rente“, von der viele Arbeitnehmer ein zusätzliches Einkommen erwartet hätten, sei eine Mogelpackung.

14. August 2017 / allgemeine-zeitung.de

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Mindestrente gegen Altersarmut

Derzeit würden im Rahmen des sogenannten „Drei-Säulen-Models“ der Alterssicherung die beiden freiwilligen Säulen „Riester-Rente“ und „Betriebsrente“ mit hohen staatlichen Subventionen gepäppelt – obwohl sie längst nicht allen zugute kommen, intransparent und krisenanfällig sind, kritisierte Birkwald. (…) Es gebe ein wachsendes Problem der Altersarmut. Wenn nicht gegengesteuert wird, müsse man damit rechnen, dass sich bis 2030 der Anteil der armen Alten in Deutschland verdoppelt. (…) Da helfe auch der Riester-Irrweg nichts.

12. August 2017 / beobachternews.de

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Riester-Sparer verschenken jedes Jahr Millionen – wegen eines kleinen Fehlers

Riester-Sparer verschenken jedes Jahr Millionen an staatlichen Zuschüsse für die Riesterrente. Aktuellen Zahlen zufolge erhalten Versicherte im Schnitt nur noch 122,95 Euro Grundzulage. Jeder fünfte kann sich die Beiträge nicht leisten.

11. August 2017 / focus.de

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Riester-Sparer rufen weniger Zuschüsse ab

Die staatlichen Zuschüsse für die Riesterrente werden offenbar immer weniger ausgeschöpft. Versicherte hätten im Jahr 2013 im Schnitt noch 122,95 Euro Grundzulage erhalten, berichtete die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, die wegen steuerlicher Fristen erst jetzt vorlägen.

10. August 2017 / n-tv.de

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Reif für die Rentenwende!

Die emotionale Bindung zu Riester-Renten und Lebensversicherungen ist eher gering. Also sollte bei den Kunden und damit auch den Wählern die Bereitschaft vorhanden sein, die Fakten zu würdigen: Die uns seit fas 20 Jahren aufgedrängte private Vorsorge ist krachend gescheitert. Weder Riester-Rente noch Betriebsrente können die gerissenen Lücken der gesetzlichen Rente füllen.

10. August 2017 / scharf-links.de

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Riester-Zuschüsse schmelzen weiter

Niedrige Zinsen, zu geringe Beiträge, Zuschüsse nicht ausgeschöpft: Das Riestern lohnt sich für Deutsche immer weniger – auch weil es nicht richtig gemacht wird.

10. August 2017 / spiegel.de

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Nutzlos und sozial ungerecht?

Die Höhe der Zuschläge habe letztlich sehr wohl etwas damit zu tun, wie wirtschaftlich interessant Riesterverträge seien, sagt Matthias W. Birkwald, der für die Linkspartei im Bundestag sitzt und die Riesterrente für komplett gescheitert hält: „Riester ist ineffizient wegen der hohen Verwaltungskosten. Die betragen nämlich zehn bis 20 Prozent. Damit ist Riester auch sozial ungerecht, weil die Zulagen fast ausschließlich in den Taschen der Versicherungsunternehmen landen.“

10. August 2017 / deutschlandfunk.de

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Neue Pflicht zur Betriebsrente: So checken Sie, ob das Angebot vom Chef was taugt

Rentenexperte Balodis hält 15 Prozent für zu wenig, um die vielen Nachteile des Direktversicherungsmodells für den Arbeitnehmer abzufedern: „Es ist wie bei der Riester-Rente: Es wird eine komplizierte, vom Staat geförderte private Altersvorsorge installiert, die den Lebensversicherungskonzernen das Geschäft besorgt und die Betroffenen nicht vor Altersarmut schützt.“

7. August 2017 / focus.de

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Die Parteien und die Rente: Mit Blick in die Zukunft

Unter ihrer Ägide war seinerzeit die private Vorsorge, die sogenannte Riester Rente eingeführt worden, um die sinkende gesetzliche Rente zu kompensieren. Ein Weg, der sich bislang nicht als besonders erfolgreich erwiesen hat.

17. Juli 2017 / deutschlandfunk.de

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Die höhere Zulage entpuppt sich als Luftnummer

Endlich ist der Staat mal spendabel: Statt 154 Euro zahlt er Sparern bei der Riester-Rente künftig 175 Euro. Doch die meisten freuen sich zu früh. Ihnen bringt das wenig. Um genau zu sein: nichts. (…) Für die meisten Normal- bis Gutverdiener sind die Zulagen daher unwichtig. Jeder zusätzliche Euro Zulage ist ein Euro weniger beim Steuervorteil.

17. Juli 2017 / Niklas Hoyer, wiwo.de

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Riester weg, Eigenheimzulage zurück

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger ist unzufrieden mit der staatlichen Förderkultur in Deutschland – seine Forderung: Eigenheimzulage wiederbeleben, Riester-Rente abschaffen und letztere durch eine allgemeine Sparzulage ersetzen. (…) „Ich würde dafür plädieren, eine allgemeine Sparzulage einzuführen, also einen der Riester-Rente entsprechenden Sonderausgabenabzug, bei dem ich auf ein bis zur Rente gesperrtes Konto oder Depot frei mein Vermögen aufbauen kann. Der Abzug sollte auch für Tilgungsleistungen für eine eigene Immobilie gelten“, so der Wirtschaftsökonom.

14. Juli 2017 / pfefferminzia.de

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Ein Plädoyer für die Eigenheimzulage

„Wenn ich mir meinen Riestervertrag anschaue, wird mir schwindelig, was für Gebühren mir jedes Jahr berechnet werden. Dabei bunkert der Anbieter mein Geld in Staatsanleihen, die ihm kaum Kosten verursachen. (…) Ich würde dafür plädieren, eine allgemeine Sparzulage einzuführen, also einen der Riesterrente entsprechenden Sonderausgabenabzug, bei dem ich auf ein bis zur Rente gesperrtes Konto oder Depot frei mein Vermögen aufbauen kann. Der Abzug sollte auch für Tilgungsleistungen für eine eigene Immobilie gelten.“

14. Juli 2017 / Peter Bofinger, welt.de

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DGB im Kreis Wesel mit neuem Vorsitzenden

Das Thema Rentenversicherung bewegt die neue DGB-Spitze aktuell besonders: „Die Riester-Rente hat sich als Fehler erwiesen. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen, die eine zusätzliche Absicherung nötig hätten, können sich eine private Zusatzversorgung nicht leisten.“

12. Juli 2017 / rp-online.de

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Renten-Enten: Riskanter Wahlkampf zu Lasten der nächsten Generation

Das deutsche Rentensystem ist allerdings nicht nur umlagefinanziert, sondern es zeichnet sich neben dem gesetzlichen Teil auch durch einen privaten und einen betrieblichen Teil aus. Der private Vorsorgeteil, beispielsweise die „Riester-Rente“, leidet stark unter der Zinspolitik der EZB. Das bedeutet, dass die Anlagen kaum noch verzinst werden und sich daher weniger lohnen.

8. Juli 2017 / huffingtonpost.de

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EU-Rente soll Riester Konkurrenz machen

Hierbei nahm Giegold auch Bezug auf die deutsche Riester-Rente: „Während die deutsche Riester-Rente Verbraucher mit übermäßigen Kosten belastet, könnte die Europa-Rente ihnen mehr für weniger Geld bieten.“

29. Juni 2017 / Martin Thaler, procontra-online.de

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Kritisches zum SPD-Wahlprogramm: Die eingeschränkte Gerechtigkeit

Die von der SPD verlangte Stabilisierung des Rentenniveaus reicht als Zielmarke längst nicht mehr aus, weil es schon heute Millionen Arbeitnehmer im Alter kaum noch vor dem sozialen Absturz bewahrt. Lebensstandardsicherung und Armutsbekämpfung als Kernaufgaben der Rentenpolitik erfordern eine Rückkehr zu jenen 53 Prozent als Sicherungsniveau vor Steuern, die zur Jahrtausendwende galten. Dazu wären eine Rückabwicklung der Riester-Rente und die Entfernung der Dämpfungs- bzw. Kürzungsfaktoren (Riester-, Nachhaltigkeits- und Nachholfaktor) aus der Rentenanpassungsformel nötig.

24. Juni 2017 / Christoph Butterwegge, focus.de

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Riester-Rente im Abflug

Viele Deutsche sparen fleißig. Doch die monatliche Ersparnis von 16 Milliarden Euro landet laut Bundesbank fast vollständig auf nahezu unverzinsten Spar- und Tagesgeldkonten. Dieses Sparen hat mit einer vernünftigen Altersvorsorge nichts zu tun. Denn im Grunde weiß niemand, welche Leistungen er in zehn, zwanzig oder gar vierzig Jahren aus der staatlichen Rente beziehen wird. Gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen und Eltern mit kleinen Kindern sind »Riester« und »Rürup« – auch wenn medial oft anderes behauptet wird – aufgrund der vergleichsweise hohen staatlichen Prämien durchaus attraktiv.

21. Juni 2017 / Hermannus Pfeiffer, neues-deutschland.de

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Riestern unattraktiv

„Undurchsichtig, unrentabel, unfair“, lautet daher das Urteil des Holländers Rogier Minderhout. Der ehemalige Investmentbanker und Gründer der digitalen Rentenversicherung MyPension stellt der Riester-Rente ein vernichtendes Urteil aus: „Die klassische Riester-Rente ist gescheitert.“ Ein heute 30-jähriger Mann müsse über 90 Jahre alt werden, um seine eingezahlten Beiträge samt Zinsen zurückzubekommen. Damit sei die Riester-Rente ein Verlustgeschäft, vor allem für Geringverdiener und Personen, die längere Zeit arbeitslos waren. Minderhout: „Während die Finanz- und Versicherungswirtschaft von Provisionen profitiert, droht Millionen von Riester-Sparern die Altersarmut.“

20. Juni 2017 / preussische-allgemeine.de

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Verbrauchertag in Berlin: Gegen die Allmacht von Apps und Algorithmen

Zentrales Thema beim Deutsche Verbrauchertag, bei dem neben Merkel auch ihr SPD-Herausforderer Martin Schulz und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auftraten, war die bevorstehende Bundestagswahl. Klaus Müller, Vorsitzender des Veranstalters Verbraucherzentrale Bundesverbands, nannte als wichtigstes Ziel, die Riester-Rente abzuschaffen und stattdessen nach englischem Vorbild eine „Deutschland-Rente“ zu schaffen – ein günstiges Standardprodukt, bei dem keine Provisionen an Banken oder Versicherungen gezahlt werden. „35 Millionen Menschen könnte so geholfen werden“, unterstrich Müller.

20. Juni 2017 / Michael Gabel, swp.de

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Merkel kann sich neue Zusatzrente für alle vorstellen

Die Deutschlandrente ist dem Konzept zufolge eine zusätzliche Altersvorsorge unter staatlicher Verwaltung, deren Geld auf dem Kapitalmarkt angelegt würde. Einzahlen sollen alle Arbeitnehmer. Diese Versicherung für das Rentenalter soll einfach, transparent und kostengünstig sein. In den Augen von VZBV-Chef Klaus Müller müsste sie die staatlich geförderte Riester-Rente ersetzen. Deren Produkte sind oft zu teuer, weil Versicherungsunternehmen Geld zu ihren Gunsten abzweigen. Zudem sparen sich gerade viele Geringverdiener einen Riester-Vertrag.

20. Juni 2017 / Hannes Koch, waz.de

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Weg von der Riester-Rente

Von den Regierungen propagiert, von den Versicherungen beworben und doch ein großer Flopp: Die Riesterrente spiele nicht einmal die Provisionen der Verkäufer der Verträge ein, stellt Rudolf Kraus fest.

18. Juni 2017 / onetz.de

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Wenn die Rente für den Ruhestand nicht reicht

Ziel des „politisch gewollten Sinkflugs der Rente“ von 53 Prozent des letzten Arbeitslohns im Jahr 2000 auf 42 Prozent im Jahr 2040 sei indes nicht mehr die Sicherung des Lebensstandards im Alter, sondern lediglich die Stabilisierung der Beiträge. Der Ausgleich über private Vorsorge – Stichwort „Riester-Rente“ – sei gescheitert, die betriebliche Altersvorsorge noch längst nicht ausreichend und „die Rente mit 67 eine Fehlentscheidung“.

1. Juni 2017 / Dr. Verena Di Pasquale, nordbayern.de

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