Versicherungsstudie der Bayerischen: Riester-Rente ist beliebtestes Altersvorsorgeprodukt

48 Prozent setzen auf die Riester-Rente. Sie ist somit die am meisten gewählte Versicherung zur Altersvorsorge. Auch ist sie bekannter als oft angenommen: 89 Prozent kennen die Riester-Rente. Insgesamt 83 Prozent wissen auch über die Vorteile bezüglich der staatlichen Zulagen für diese Altersvorsorge Bescheid. Die Rürup-Rente kommt hingegen im Vergleich nur auf 44 Prozent.

Datum März 2017
Institut  V.E.R.S. Leipzig GmbH und Professor Dr. Fred Wagner / Institut für Versicherungslehre Universität Leipzig
Auftraggeber Die Bayerische
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Statistik zur privaten Altersvorsorge

Bei den Versicherungsverträgen sind die Vertragsabgänge bereits berücksichtigt; die Zahlen stellen also bereits den Nettozuwachs dar. Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge (aktuell keine Beitragsleistungen in der Ansparphase) wird auf rund ein Fünftel geschätzt.

Datum Dezember 2016
Herausgeber Statistik vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
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Der Riester Freibetrag als Alternative zur Lebensleistungsrente

Im Zuge der Diskussion der Zuschussrente durch die damalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen gab es aus den Reihen des Koalitionspartners, der Freien Demokratischen Partei (FDP), bereits den ersten Aufschlag in Richtung eines Riester-Freibetrags. Derzeit liegt das Altersarmutsrisiko älterer Menschen zwar nicht höher, als das der Gesamtbevölkerung, dennoch wird vor allem bei alleinerziehenden Frauen ein signifikanter Anstieg der Armut im Alter erwartet.

Datum Mai 2016
Institut Prof.Dr.Christian Hagist / Lehrstuhl für Generationenübergreifende Wirtschaftspolitik
Auftraggeber Kurzexpertise für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
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Die Riester-Rente – gerichtet durch Populismus?

Zum achten Mal in Folge hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) Riester-Rentenversicherungen untersucht. Das Ergebnis zeigt: Riester lohnt sich! Es wurden 1275 Riester-Verträge untersucht, die sich schon in der Auszahlungsphase befinden. Die Studie befasst sich also mit real existierenden Verträgen.

Darunter: Rentenversicherungen, Fonds und Banksparpläne. Lediglich Wohn-Riester-Verträge wurden in der Studie nicht untersucht, da ihr Erfolg monetär schwerer zu messen ist. Die Vertragsdaten wurden anonym ermittelt und auf ihre Rendite hin untersucht.

Datum April 2016
Institut Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP)
Auftraggeber Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Niedrigzins schwächt Riester-Rente

Der BVR warnt mit Blick auf die Riester-Rente vor einer deutlich wachsenden Rentenlücke. Gegensteuern könne eine höhere Eigenvorsorge. Vor allem die Politik sei hier gefragt mit höheren und dynamischen Fördersätzen, einem Freibetrag bei der Grundsicherung sowie geringeren Steuer- und Abgabensätzen. Der erste Teil der Studie analysiert den Zusammenhang zwischen dem Sparverhalten deutscher Haushalte und der Rentenlücke im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Aufgezeigt werden unter anderem die drastischen Auswirkungen des derzeitigen Niedrigzinsniveaus, die sich verstärken, je länger die geringen Sätze bestehen.

Datum Februar 2016
Institut Munich Center for the Economics of Aging (MEA) am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik
Auftraggeber Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
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Anzahl der abgeschlossenen Riester-Verträge (in 1.000) von 2001 bis 2015

Diese Statistik zeigt die kumulierte Anzahl der Riester-Verträge* in Deutschland zwischen 2001 bis 2015. Die Riester-Rente ist eine vom Staat durch Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderte, privat finanzierte Rente in Deutschland. Laut letztem Stand beläuft sich die Anzahl der abgeschlossenen Riester-Verträge auf rund 16,48 Millionen.

Datum 2016
Institut Statista
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Für wen lohnt sich “Riestern”? Modellrechnungen zur Rendite einer Riester-Rentenversicherung

Die Studie zieht zehn Jahre nach dem Inkrafttreten der Riester-Reform, die einen Paradigmenwechsel in der Alterssicherungspolitik einleitete, eine Zwischenbilanz. Angesichts von Kapitalmarkt- und Staatsschuldenkrise wird intensiv diskutiert, ob der ab 2002 eingeschlagene Kurs, Leistungsrücknahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung über den Ausbau von kapitalgedeckten Ergänzungssystemen auszugleichen, der richtige Weg ist. Die Frage nach dem heute und künftig angemessenen Verhältnis zwischen Umlagefinanzierung und Kapitaldeckung, zwischen staatlicher und privater Absicherung, spaltet noch immer die rentenpolitische Diskussion. Die Studie greift eben diese Themen speziell vor dem Hintergrund von Demografie und Kapitalmarktentwicklung bis zum Jahr 2050 auf. Zugleich soll die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung auf dauerhafte Tragfähigkeit überprüft werden.

Datum Juli 2015
Autoren Maik Wels / Christian Rieckhoff – Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung der Deutschen Rentenversicherung Bund
Auftraggeber Analyse für das Pressefachseminar der Deutschen Rentenversicherung Bund am 14. und 15. Juli 2015 in Berlin
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Distributional Effects of Subsidizing Retirement Savings Accounts: Evidence from Germany

Die Riester-Altersvorsorge kommt nach Berechnung vor allem Bezieherinnen und Beziehern höherer Einkommen zugute. Wie eine Auswertung von repräsentativen Daten der Bundesbank (Panel of Household Finances) ergab, verteilen sich rund 38 Prozent der Gesamtförderung auf die obersten zwei Zehntel der verfügbaren Einkommen in der Gesamtbevölkerung. Würden lediglich die Riester-Sparer betrachtet, so seien es rund 32 Prozent der Gesamtförderung, die sich auf die oberen zwei Zehntel der verfügbaren Einkommen erstreckten. Lediglich rund sieben Prozent der Gesamtfördersumme entfielen auf die unteren beiden Zehntel der verfügbaren Einkommen. Bezogen auf aktive Riester-Sparer kamen rund 15 Prozent der Fördersumme des Programms bei den unteren beiden Zehnteln der verfügbaren Einkommen an.

Datum Juni 2015
Institut Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)
Auftraggeber Veröffentlicht in der Diskussionspapierreihe des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin.
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Beschäftigte investierten im Jahr 2012 rund 9,5 Milliarden Euro in betriebliche Altersvorsorge

Beschäftigte in Deutschland investierten im Jahr 2012 durchschnittlich 362 Euro in ihre betriebliche Altersvorsorge. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 0,9 % der Bruttojahresverdienste. Hochgerechnet auf alle Beschäftigten in Deutschland entsprach das einem Gesamtvolumen von 9,5 Milliarden Euro. Die Summe lag damit knapp unter den Investitionen in die „Riester-Rente“. Nach vorläufigen Angaben der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZFA) betrugen die Gesamtbeiträge für geförderte „Riester-Verträge“ für das Beitragsjahr 2012 rund 10,1 Milliarden Euro. Sie setzten sich aus Eigenbeiträgen von 7,3 Milliarden Euro und staatlichen Zulagen von 2,8 Milliarden Euro für die Zulagenberechtigten zusammen.

Datum März 2015
Institut DESTATIS
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Altersvorsorgereport: Deutschland 2014 – Aktuelle Situation und Herausforderungen

Die Studie „Altersvorsorgereport: Deutschland 2014 – Aktuelle Situation und Herausforderungen“ ist eine Untersuchung des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin und der Sparda-Bank Hamburg zur Analyse der Trends in der Altersvorsorge. Im Mittelpunkt stehen vor allem der Vergleich mit den Studienergebnissen aus 2012 und 2010 und die Entwicklung im Zeitverlauf. Außerdem wird der Fokus auf die zur Altersvorsorge genutzten Produkte, den Informationsstand der Bürger sowie deren Einstellung zu unterschiedlichen themenrelevanten Fragestellungen gelegt. Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Befragung von 2.000 deutschen Bürgern über 18 Jahren.

Datum Mai 2014
Institut Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin
Auftraggeber Sparda-Bank
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Die Zukunft der Altersvorsorge

Die Studie zieht zehn Jahre nach dem Inkrafttreten der Riester-Reform, die einen Paradigmenwechsel in der Alterssicherungspolitik einleitete, eine Zwischenbilanz. Angesichts von Kapitalmarkt- und Staatsschuldenkrise wird intensiv diskutiert, ob der ab 2002 eingeschlagene Kurs, Leistungsrücknahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung über den Ausbau von kapitalgedeckten Ergänzungssystemen auszugleichen, der richtige Weg ist. Die Frage nach dem heute und künftig angemessenen Verhältnis zwischen Umlagefinanzierung und Kapitaldeckung, zwischen staatlicher und privater Absicherung, spaltet noch immer die rentenpolitische Diskussion. Die Studie greift eben diese Themen speziell vor dem Hintergrund von Demografie und Kapitalmarktentwicklung bis zum Jahr 2050 auf. Zugleich soll die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung auf dauerhafte Tragfähigkeit überprüft werden.

Datum April 2014
Institut Handelsblatt Research Institute (HRI) und Prognos AG
Auftraggeber GDV
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Postbank-Studie Altersvorsorge in Deutschland 2013/2014

Die Postbank hat im zehnten Jahr in Folge die Studie “Altersvorsorge in Deutschland” durchgeführt. Daraus geht hervor: Deutsche bauen bei der Altersvorsorge vor allem auf Immobilien. Der Ruf nach stärkerer staatlicher Unterstützung beim Eigenheimerwerb wird deshalb laut. Nur etwas mehr als die Hälfte aller Befragten hat in diesem Zusammenhang schon etwas von der Eigenheimrente (“Wohn-Riester”) gehört. Die Riester-Rente ist als Altersvorsorge genau so wenig gefragt wie Aktien.

Datum Oktober 2013
Herausgeber Postbank
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Akzeptanzanalyse II – Nutzung und Bewertung staatlicher Leistungen für die Betreuung und Förderung von Kindern sowie für die Altersvorsorge von Familien

In der zweiten Akzeptanzanalyse zur staatlichen Familienförderung wurden die Leistungen zur Betreuung und Förderung von Kindern sowie zur Altersvorsorge von Familien näher untersucht. Im Mittelpunkt der Studie standen Inanspruchnahme und Bewertung dieser Förderung durch Familien in unterschiedlichen Konstellationen und Lebenssituationen. Die Untersuchung stützt sich auf Leitfadengespräche und die Befragung einer repräsentativen Bevölkerungs- und Familienstichprobe von insgesamt etwa 7.500 Personen.

Im Hinblick auf die Alterssicherung von Familien zeigen sich ganz unterschiedliche Kenntnisse, Einstellungen und Absicherungsstrategien. Verheiratete Mütter verlassen sich für ihre Alterssicherung häufig auf die Vorsorge ihres Ehemannes. Zwar geht ein Großteil der Mütter und Väter von einer auskömmlichen Lage im Alter aus. Mit Altersarmut rechnen aber dennoch 14 Prozent der Eltern, nicht selten weil die verfügbaren Mittel – vor allem in unteren Einkommensschichten – eher für die Kinder als für die eigene Alterssicherung ausgegeben werden.

Datum Januar 2013
Institut Institut für Demoskopie Allensbach
Auftraggeber Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Maßnahmen und Leistungen in Deutschland, Prognos AG, für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium der Finanzen
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Altersvorsorge der Deutschen

Die große Mehrheit der 14-bis 64-jährigen Deutschen ist sich bewusst, dass eine private Vorsorge zusätzlich zur gesetzlichen Rente unerlässlich ist, um den eigenen Lebensstandard im Alter halten zu können. Andererseits ist aber nur jeder Vierte (26 Prozent) bereit, sich bereits heute etwas einzuschränken, um privat mehr in die eigene Altersvorsorge investieren zu können. So verwundert es nicht, dass nur die Hälfte der Befragten (49 Prozent) von sich selbst und ihrer eigenen Altersvorsorge sagen kann, alles in allem sehr gut oder zumindest gut versorgt zu sein.

Datum Juni 2012
Institut TNS Infratest Finanzforschung
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Die Altersvorsorge der Deutschen 2012

Im Auftrag des GESAMTVERBANDS DER DEUTSCHEN VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT (GDV) wurden auf Basis einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung aktuelle Daten zur Einstellung der Bevölkerung zum Thema Altersvorsorge erhoben. Obwohl die Mehrheit überzeugt ist, dass sie sich im Alter finanziell einschränken muss, geht das Interesse an dem Thema Altersvorsorge zurück. Die Krise in der Euro-Zone führt dazu, dass die Bürger immer weniger das Gefühl haben, langfristig verlässlich planen und sparen zu können.

Datum Januar 2012
Institut Institut für Demoskopie Allensbach
Auftraggeber GDV
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Postbank-Studie Altersvorsorge in Deutschland 2012/2013

Im Auftrag der POSTBANK AG wurde zum 9. Mal seit 2003 das Verhältnis der Deutschen zur Altersvorsorge ermittelt, dabei auch die veränderten Einstellungen durch den Ausbruch der Finanzkrise seit 2008. Ergänzende Trendbefunde zur Entwicklung der Interessenfelder privater Altersvorsorge, Geld- und Kapitalanlagen, Aktien und Investmentfonds stammen aus der jährlich auf der Basis von rund 20.000 Interviews erstellten Allensbacher Markt- und Werbeträgeanalyse (AWA).

Datum 2012
Institut Institut für Demoskopie Allensbach
Auftraggeber Postbank
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10 Jahre Riester Rente – Und sie lohnt sich doch!

Mit einer Berechnung für die im folgend aufgelisteten typischen Muster-Biografien zeigt der GDV, dass die Riester Rente auch für Geringverdiener und Familien sowie für durchschnittlich verdienende Singles eine besonders lohnenswerte Altersvorsorge ist. Bei der Berechnung wurde auch die für eine individuelle Entscheidung wichtige rentabilitätsseigernde Wirkung der Riester-Zulagen berücksichtigt. Unterstellt wurde ein mittleres Marktangebot, zuzüglich Überschussbeteiligung und Kosten.

Datum Dezember 2011
Herausgeber Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
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WiSo Diskurs 2011: Zehn Jahre „Riester-Rente“ Bestandsaufnahme und Effizienzanalyse

Die Studie beschäftigt sich mit einer Analyse der Rentabilität der Riester-Angebote, die auf einer systematischen Bestandsaufnahme der Änderungen gesetzlicher und anderer Regularien seit ihrer Einführung beruht. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Eine Reihe von Änderungen gesetzlicher und anderer Regularien, wie etwa die Anwendung neuer Sterbetafeln durch die Versicherungswirtschaft, hat die Rentabilität neuerer Riester-Produkte erheblich gemindert. Dies führt – jenseits anderer Aspekte wie Verbreitungsgrad, Kündigungshäufigkeit etc. – wahrscheinlich zu neuen „Versorgungslücken“ auch bei denjenigen, die mit einer Riester-Rente vorsorgen wollen.

Im Hinblick auf die Alterssicherung von Familien zeigen sich ganz unterschiedliche Kenntnisse, Einstellungen und Absicherungsstrategien. Verheiratete Mütter verlassen sich für ihre Alterssicherung häufig auf die Vorsorge ihres Ehemannes. Zwar geht ein Großteil der Mütter und Väter von einer auskömmlichen Lage im Alter aus. Mit Altersarmut rechnen aber dennoch 14 Prozent der Eltern, nicht selten weil die verfügbaren Mittel – vor allem in unteren Einkommensschichten – eher für die Kinder als für die eigene Alterssicherung ausgegeben werden.

Datum November 2011
Institut Axel Kleinlein, Gründer und Geschäftsführer von math concepts
Auftraggeber Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung
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